<36606186680012 <366061866S0012
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Bayer. Staatsbibliothek
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Lexikon
Sohleswig-HolsteiiL-LauenbiirgisolLen und Eutlnisclien
Schriftsteller.
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. ^ ^ .d by Googfe
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Lexikon
der
Schleswig-Holsteio-Lauenburgischen und Eutinischen
Schriftsleller
Ton 1S29 bis Mitte 1866:
Gesaiumclt und herausgegeben ]>r. Eduard Alberti,
Pri vatd occu^ an d or UniTersit&t inKiel.
Erste ÄbthefluDg.
Kiel ISO 7. Afcademfsehe Budihanilliuiif.
ö. 6. Ji. V. 2tlaadt.
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Vorwort
Ein Vorwort 2a der hiermit im ersten' Bande dem Publikum übersehenen Arbeit darf sidi es fugUcb ersparen , die Äusseren
Veranlassungen zu berühren, Unter denen sie entstanden ist Auch das Erscheinen des Werkes als solches bedarf der Rechtfertigung nicht. Die Frist von reichlich dreissig Jahren, *) welche seit der Verdffentliebung des. Lübker-Sdirdderseben Lexikons veiflossen ist, liess eine Fortset^ng lange wünschenswerth erscheinen. Sie war namentlich ein Wunsch des Tcrstorbenen dr. Schröder, des Mit- herausgebers des eben genannten Lexikons. Dann auch stehen dem Werke manche, zum Theil bcliun erschienene, zum Theii im Er- scheuien begrifTene ähnliche Arbeiten aus deutschen Provimcen nnd Stfidten zur Seite, ausserdeutscber Länder zu gescbweigen, deren
*) Die Idteratar rdefat in den Lfibker^SehrOdendieii Werk, die Kacfatrftge dngeschloBsen, bie nun SeUuie 'des Jahree 1828. Von da geht aleo mit Recht wisere Arbeil an. Allerdinge aber hat Schröder hi den Vachtrlgen einielne bio- graphische Notizen, die bie zum Beginn des Dmdcs derselben im JuU 188! rdoben und wir habsB an den wenigen Stellen, wo eine solche Ucberschreitnng des aof dem Titel unseres Werks bezeichneten Anfangstermins in den gedachten Nach* tragen vorkommt, z. E. hei Job. Valentin Francke (f, wie schon in den Nach- trügen von Schröder bemerkt, 6. Oct. 1830), darauf üücksicht genommen.
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Zahl nicht gering ist Endlich aber scheint es nach Lage des (.andes und der Zeit gar wohl geeignet , dass die Arbeit gerade jcUt hervortrete und sich den in litorariiistorischcr Hinsicht vor- handenen diei lexikalischen Werken der Hcrzoglhüiiicr von Moller, Kordes und Lttbker-Schröder anschllesse, so dass nur zu wünschen ' bliebe, es möchte in naher Zukunft vergönnt sein, auch die. immer nodi unausgefilUte Lücke zwischen Meiler und Kordes zu erganzen.
Indem ich dieses ausspreche, bin ich nicht ohne Furcht, ob wohl meine Arbeit sich würdig den vorhandenen, mehr oder weni- ger vollkommenen Werken ergänzend anschliesse. la, hier ist eigentlidi der Punkt, an welchem mir ein Vorwort passend er- scheint, um sogleich einige Rechenschaft über das Materiale dieses Sammelwerks a^ulegen und um Nachsicht zu bitten, wenn doch diejenige erstrebte Vollständigkeit nicht erreicht wurde, welche einer Arbeit, wie der vorliegenden, er^t den rechten Werth ver- leiht. Das treffliche Vorwort des weil. Professprs Kordes zu sei- nem Lexikon enthält über diese unerlässliche Eigenschaft eines provinziellen Schriftsteller-Lexioons, sowie über manches Andere, was von einem Werke dieser Art billig Erwartet werden muss, die besten Gesichtspunkte. Mir haben dieselben namentlich seil der- zeit bei meiner Arbeit vorgeschwebt, seit der die Aussicht sich mir eröffnete, dass ich selber der Herausgeber des von .mir bisher aar angesammelten Materials würde sein werden.
Der Leser wolle nicht jermüden, wenn ich demnach hinsicht- lich der Materialien-Sammlung Einiges bemerke. Unter Zugrunde-
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legung des Lübker-Schröderschen Werks sind seit Beginn der Ar- beit von mir benutzt und durchgesehen: Schröders gedruckte Ergänzungen im neuen staatsbürgerlichen Magazin II, lY, X, sowie desseUien stetige fortgrsetzte Nekrologe scbleswig-holsteinisdier Schriftsteller m dem (Voigingchen) Nekrolog d Deutschen v. 1829 bis 1852/ Später hatte idi dlas. Glück, von der verwittweten Frau dr. Schröder ihres seligen Gatten mit liandschr. Noten versebenes Exemplar seines Lexikons zum Gebraudie zu erkalten. iXalürlich worden mdglidisi alle innerhalb der HerzogthQmer erschienenen allgemein- und foefawlssenschaftticben Zeitschriften nadi einander für den geeigneten Zweck angezogen: das staatsb. Magazin mit seiner Fortsetzung, dem Archiv von Faick, die Frovinzialberichte von G. P. Petersen u. Uartw. Feters, Heibergs schleswig-holstein. Blätter, Michelsens und Asmnssens Archiv, die nordalbiogischen Studien, die Jabrbb. für die Landeskunde, Ii. Biematzkis Landes- berichte, K. L. Biematzkis Volkskalender, die Kieler Blätter u* 6. w«, ferner die juristischen, theologischen, medicinischen, pädagogischen, philologischen, naturwissenschaftlichen und iandwirlbschaftlichen Journale und Blätter der Herzogthümer, deren nicht geringe Zahl dem wissenschaftlichen Sinn und Streben unseres Yolksstammes ein ganz achtungswerthes Zeugniss giebt. Ich brauche sie nicht namhaft zu machen, da sie dem Blick fast auf jeder Seite der Ar- beit begegnen. Aber ich kann nicht umhin, darauf auiineri&sam zu machen, wie viel grösser ihre Zahl, namentlich in gewissen Perio- den der dOer, 40er und 50er Jahre, im Vergleich mit denjenigen
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aligemeiii» und fadiwbsensdiafili^äeii Bttttern der Herzogihümer
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isty welche xu der Zeit erscliiaieil, weldie die Lexika von Kordes und LM>ker<->Sclur5der befassen. Zeitschriften von Vereinen herans- gegeben, wie die joristische des schleswig-holstein-laoenbuigischen Advocatenvereins. wie die naturwisseosoliartiicbe des Vereins nordl. der Elbe, Jahrbücher iür Gesetzgebung /Und Verwaltung , wie die
von Ravit, Beligions-, Kirchen- und Schidbifttter, tfaeol. Mitarbeiten,
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kirchliche Monatsblfttler, Mittheilungen aus der Hedicin, wie die von Pfoff, namentlich so viele pfidagogische Zeitschriften, wie das Schul«*
biatt, die Schulzeitung , die Universitäts- und SchuUeituag, die Lehrerzeitung y die Yolliisschulzeitung von Gudeiiruth, Greve und Hennings, oder gar astronomiscbe Nachrichten, wie die von Schu<- macher, fem^ so viele hindwirtbschaftllche Hefte, Zeitungen und Wochenblätter, als in den leisten 30 bis 40 J^ren, kannte die Zeit, für die Kordes sein Lexikon verfasste, nicht. Wenn freilich dagegen die jüngere Periode Blätter nach Art der von Kordes im 3. Anhange zu seinem Lexikon S. 529 — 533 genannten weniger Lietet: so sind wiederum die unter dem Einflüsse der vaterländischen Gesellschaft iur Geschichte erschienenen periodischen Werke jener älteren Zeit in ähnlicher Form unbekannt und vergleichnngsweise jsahlreicher, als jene genannten mehr literarischen „gelehrten Anzeigen^^, „gelelur- ten Zeitungen^^ und „Merkure'^ Noch viel grösser aber ist im Ver-
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gleich zu jenen früiieren Perioden die Zahl der für den Zweck mög- lichster Vollständigkeit nidit wohl unbeachtet zu lassenden inländi- schen Tages- und Wochenblätter. Ihre Menge nahm — ein Zei-
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cfaen def Zeit — von Jahr su Jahr bis auf die Gegenwart zu und schoss in Perioden wie der des ersten schleswig-holsteinischen Kriegs in fast erstaunlicher Ueppigkeit hervor. Dieser Thcil mei- ner Arbeit war' vielleidit der mühsamste und jed^iifaQs der am mindesten lohnende. . Für die Tide darauf verwandte Zeit bot er nur spärliche biographische Notizen und nor einige Blätter in die^ sem Genre, wie di|s Kieler Correspondenzbl, das Itzehoer Wochenbl«, der AUonaer Merkur, belohnten, was meinen Zweck betraf, in bibliographischer Hinsidit die Ihnen gesdienkte Avfmerksamkeit.
Natürlidi ging, der Durchsicht und Benutsnnfr dieser und ähnlicher literarischen Hülfsmittel för biograpbica und bibliographica vaterländischer Schriftsteller in Vervollständigung einzelner Artikel die Benutzung der Universitätsbibliothek parallel. Unwiilkührlich wird mir au dieser Stelle inniges Dankgefuhl gegen den Mann rege, unter dessen Obhut diese Anstalt stellt und dessen Güte, wie in anderer, so in dieser RÜofcsicht ich mehr verdanke, als hier zu sfigen Pietät gestattet. — Auch wurd^ dann die Scfariflsteller- Lexika benachbarter Länder und Städte verglichen, wie das von Schröder und nach dessen Tode von Kropp, jetzt von Klose heraus-
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gegebm Hamburgiscfae und das dänische Schriftsteller-Lexikon von Erslew. Für andere und namentlich solche Verfasser betref- \ ffende Artikel, die über das engere Vaterland hmaus in Leben und Schriften thätig geworden sind, wurden selbstverständlich, so
viel es thunlich war, die Hülfsmittel für die Kenntniss ihrer Ar- beiten in, deutschen und ausländischen Zeitschriften, in fach-
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wlssenschafUidien Sckriltslellcr- Lexika, in Bücher un({ Mess- Katalogen benutzt.
Diese» uihI ähnliches Sammehi und Sachen versteht sich freilich für diese Art yoii Arbeit y<Mi selbst. Desselbeii wird an dieser SteUe, wie gesagt, aach nur gedacht, um för das auf dem grossen AehrenfeMe nicht Gefundene und Mangelnde billige £nt^ schuidigung za, gewinnen. Einzelne desideranda begegneten mir vor , Vollendung des G^zen bereits selber. So iclilea in diesem ersten Th^l z. B. die doch nach meinem oder vielmehr nach dem Plan meiner Yoifänger in denselben gehörenden Schriftsteller U. F. Attsborn» Kammerrath nnd Monzwardein in Altona^ welcher ,ieine deutliche Anweisung zur Legirungs- und Fein-Berechnung'^, Altona 1847 auf 15 SS., herausgab, so der 1B59 verstorbene Geh. Hedicinalrath Johann Jacob Heinrich Ebers zu Allerheiligen , ans dessen Nekrolog in Lährs allgemeiner Zeitschrift f&r Psychiatrie Bd. XVr,. S. 167 ich ersah, dass er ein gebbrner Flensbnrger ist, so fehlt auch der als Schriftsteller aufgetretene reformirte Prediger Begemann in Altona, so eine Schiftstellerin, die ein ertheilter Wink aus ihrer Anonymität als Johanna Brökel aus Kiel mir entschleierte, aber ihrem Platz in dem Lexikon nicht mehr anweisen konnte, so fehlt auch noch ein Dichter der plattdeutschen Literatur, Asmus aus Burg, auf den ich gleichfalls zu spät aufmerksam gemacht wurde.
Von Anderen fand ich nachträglich bereits der Schriften und gedruckten Arbeiten noch einzebie, z. B. von dem allerdings
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im Lexikon stellenden dr. med. Oaye diverse Beiträge in der eben genannten allgemeinen Zeitschrift lur Psychiatrie und ahnUch von einzelnen anderen. In dieser wie in jener Hinsicht mid ohne Zweifel noch Mehreres vorkommen. Aber eröffnet gleich dieser Mangel die Perspective auf ein ergänzendes Supplement, so ist doch vollkommene VoHständigkeit, wie schon Schröder bemerkte, höchstens
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eine Asymtote, der man sich mit unendlicher Höhe und Soigfalt nähern, aber sie nie ganz erreichen kann. Vollkommen vollständig sind, wie uns unsere Arbeit gelehrt hat, selbst die doch in dem schönsten Rufe sichenden Lexika der Hainbttrgcr und dänischen SchriftsteHer nicht; ~ uns begegrneten Namen, die wir trotz ihrer Berechtigung dazu, vergeblich in jenen Werken suditen; — wie könnte es da fehlen, dass jinsere Arbeit nicht vergleichnngswcise an Lückenhaftigkeit litte?
An dieser Stelle ist zu bemerken, dass alle diejenigen eigent- lieh danischen Schriftsteller, die von 1850 bis 1868 u. 1864 im Herzogthum Sddeswig zeilweilig lebten und amtirten, und die schon im Erslew vorkommen, absichtlich ausgeschlossen sind, mag dies auch inconsequent erscheinen, insofern andere, gleichfalls in Dänemark geborne, aber schon vor jener Periode in den Her- zogthümem lebende Autoren mitgenommen sind, ob diese gleich- wohl ebenfalls in Erslews Lexikon nachgeschlagen werden können. Ich ghiube, dass der grösste Theil unseres Publikums jene Au- toren nicht werde vermissen. HinsichtUch einzelner mehr in das •dänische, als in unser Lexikon Gehöriger ist auf jenes zuweilen
ZOT YenrallsUindigDiig hingewiesen. Dazu komml dann von deuU scher Seite ^ dass auch einzelne Schriflstelier möglicherweise in meinem Werke fehlen, die zwar, wie die in den Noten auf S. 374 angeführten UITo Horn nnd IXbich von der Horst, während des ersten sc]iIe8wig~ho1Steinischen Krieges, aber zu knrze Zelt im Lande waren, um in ^er Eigenschaft, wdche sie beföhigt, an- gefuhrt zu werden, deutlich yon mir erkannt werden zu können.
Nachdem die Materialien-Sammlung bedeutend vorgerückt war, bemühte ich mich im Interesse der möglichsten Genauigkeit um Seihstberichle und Revisionen vieler Sdnrlltsteller^ ehe die Umstände, unter denen die Materialien-Sammlung erfolgte, den Absdilnss und die Veröffentlichung" der Arbeit erwünscht erscheiniui Uessea. Eine in inländischen Blättern Anfangs October lS6.d . veröfientliciite Bitte an vaterländische ^^clrnftstelier . um directe Einsendung der im Interesse des Werks nützlichen Notizen brachte einige spärliche autographe Mittfaeilungen. Dieser Thatsadie nach schien das Inter- esse lebender Autoren an der Aufbewahrung ihrer Leistungen durch ein Werk, wie das vorliegende, unverhaltnissmässig geringer, als das Interesse ist, das man an der Aufspürung „verlorener Hand- schriften^^ verstoriieiier Autoren zu nehmen pflegt. Mehrere Mit- Iheilungen lieferte mir die Hinwendung an Einzebie vermittelst litho- graphirter Schemata. In jener aber, wie in dieser Beziehung habe ich allen denen, die meine Arbeit unterstützten, auch denen » deren Artikel bereits zu spät remitlirt wurden, um noch benutzt werden zu küimen, — deren sind bis jetzt vier, die Artikel W. Fr. G. Behn,
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Friedrich August Hach, Philipp Alberl Grün *) und Peler Wilhelm Foichhammerbetreireiid, **) — inni^al cv danlcen. Inzwischen aber gingen mir avcli dnridi freundliche UnterstüUong einseiner» an der Sache ein weiteres Interesse theilender Männer Beiträge, Ergänzun- gen und Berichtigungen mannigfacher Art zu. Die Herren Fast Michler in Petersdorf, Advocat Dörfer in Rendsburg — dieser be- reits den Heransgehem des meiner Arbeit vorangehenden Lexikons
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tieolicii zur Seite gewesene Oehfllfe — Prof. Petersen in Hamburg, Lehrer Rickmers und Probst Carstens in Tondem, Rector Hansen in Sonderburg, die Fastoren Biematzki und Schaar in Altona, Dlrector Lübker in Flensburg, die drr. Behrns und Yolquardsen in Uaders- leben, Hr. Trede in Itzehoe, die Lehrer Köhnke in Dazendorf und Blensing in Lütjenburg und viele £idere, die mich bei meiner Hin- wendung ber^twilligsl unterrichteten, erlauben mir ohne Zweifel, dass ich ihnen auch an dieser Stelle für die theilweise recht be- deutende Mühe, der sie sich im Interesse meiner Arbeit unter- zogen, den besten Dank sage. Gewiss darf ich hoffen, dass sie
' ♦) Oder richtiger Grühn.
**) In dem Verzeichnis» der Berichtigangen hahe ich, was die Artikel Behn nnd Grühn betrifft, nach den Revisionen die IrrthOmcr berichtigt, die sich ein- geschlichen haben. Was den Artikel Behn insbesondere betrifft: so sei hier be- merkt, dass von ihm noch in Hau n. Hansscns Archiv IX, H. 1, ein Aufsatz über die BcvClkcmngsverhftltnisse der Philippinen; in den Annales dos scienccs natur. 2. Serie. Tum. I, 4, 1835, p. 5 — 12 Dicouverte d'une circulation de fluide nutntif dam I« pattei des fbmüvm fauectes Ii6nii^tec8 nnd demibo Anftals deutsch in Müllen «ArdÜT fftr Physiologie" 1835, p. 554^569, und in demselben Archiv 1888, 618 — SS5: Ueber den Einfln» des Fnbes anf die Bewegung unserer KOrper- theile^ «nuerdem aneh noeh nelueM kleinere Anftltia in l^oriepe Notisen nnd In dem' Beriehte der KatnifonehermHunnilung in Bremen im Jalir« 1844.
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und Andere mir ihre Unteistützung für den noch restlienden zweiten und sdion jBur Piresse drSngenden Theü ebenfalls gewiliien.
Zorn Sdüusse aber im Rfickblick auf diejenige Unterstütjsmig, ohne welche diese Arbeit ihre vorliegende Gestalt nicht hätte unter meinen Händen gewinnen können, drängt mich das Herz, den leb- haftesten Dank auch den hohen Beförderern derselben tikiszosprechen^ denen ich nicht weniger schon im Laufe der Arbeit midi stets aufs dankbarste Yerpflichtet gefühlt habe.
Kiel, im November 1866.
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Bedentang einiger Zeichen.
-7- hinter einigen ArtÜtiln Migfe an, dass die den betreffente Sdnifliiallfln angMandten Rovisions-Schemata bis snr Zeit des Drucks nicht ranlttirt wären. Die nach dem Namen eingeklammerten Bachstaben L. & S. weisen anf das Lflbker- Schrödorsche Lexicon rurück u. beziehen sich sogleich auf die von dr. Schröder herausgegebenen Zns&tze, die deshalb stets zn bcrücksiclitigen sind, umsomehr, weil in denselben znweilen der botreffende Autor schon als verstorben ungeführt steht und deshalb keine Berücksichtigung mehr fand. — * bedeutet, dass die Schrift, vor welcher der Stern steht, anonym od«r nur unter gewissen Buchstaben erschien. — jiBevidirt" am Ende beaicltt sieb anf den guuen Artikel ; „Mitgetheilt** am SeMnise des Biograpliiiebeii auf eben dissas. N* St» IL » Neues Staatsbflxgediches Maga- lin TOB Falck. Vekr. d. D« s= Nekrolog der Dentseiien. Sonstige AbkttfsiiQgen bedtkifeDi wie ^ aandmien kOmien, keiner ErUinmg.
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Berichtigungen, um deren Beachtung gebeten wird. *)
10 2. 11 Ton oben lies 1853 statt 1848.
S. 13 Z. 16 von unten lies 1843 statt 1858.
S, 15 Z. 15 von unten lies 31. August statt 3. August.
S. 38 Z. 10 You unteu lies: besuchte die bchulpforte statt: die dortige Gelehrte* sehnte.
S. 38 Z. 6 von unten lies 1845 — 1848 statt 1844.
S. 44 Z. 12 von oben lies Komana statt Romano.
B, 59 31 von unten liss Bernstorff statt Rerastorft.
8. 66 Z. 9 Ton unten lies Hoktein statt Schleswig.
S. 79 Z. 2 von unten lies Wclcker statt Walcker.
S. 82 Z. 19 von oben lies qni fOr que.
8. 84 Z. 6 T. nnten lies TStiae cavae fitt Teneoesvie.
8. 110 Z. 20 von oben setze vor Tbl.: 1.
S. 120 Z. 15 von oben lies Kupwu statt Kupk»*
S. 128 Z. 12 von oben lies 312 statt 812.
8. 155 2. 15 Ton nnten lies 1864 statt 1854.
8. 157 Z. 18 von oben lies Livius statt Lirius.
8. 168 Z. 17 von unten lies impositorum statt impeiitorom.
8. 169 Z. 1 von oben lies Bonn statt Bonn.
S. S25 Z. 12 von nnten Ues Corners statt Commerz.
S. 238 Z. 4 u. 6 von unten lies Scebodes statt Seebades.
S. 239 Z. 11 von oben lies 1861 statt 1851.
8. 274 Z. 18 n. 14 nnten lies: Philipp Albert Orfllm, geb. den 28. Mi» 1848,
Sohn des Weinhändlers Friedrich Grühn, statt: des nachfolgenden F. C. Qrttn« S. 288 am Schlnss ist ausgefallen: 6) BeligionsOS Yen. KblL 18d6« 8. S. 346 Z. 1 von oben lies 1645 statt 1365. ' & 849 Z. 1 TOtt nnten lies twxunx Seurspa statt viwta dmrtioa, 8. 875 Z. 11 von oben lies Ammianeae statt Amimancae. S. 377 Z. 10 von unten lies Wagersrott statt Wagersott. S. 406 Z. 19 von unten lies Niedners statt I^^iederers. & 490 Z. 11 von oben Kes Eintritt statt Ffaitritt. S. 504 Z. 4 von unten lies 1S40 statt 1842. S. 536 Z. 6 von unten lies nachfolgenden statt vorhei^geBannten. S. 536 Z. 5 von unten lies "Siss statt Kic 8. 537 Z. 8 Ton oben lies Amt statt Atm.
*) Andere, Ton dem Leset leicht an berichtigende, Druckfehler wolle er mit der Entfernung des Bmckorts nnd dnselaB ünregelmSssiglieiten in der Sdirdb' weise mit der GrOsse nnd MsaniglUtigkeit des Werkel entachnlcUgen.
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1 I
A.
1) Ahrühams, rcler Heinrich (L. d: S. ]\\>. 1), 1813 ScliuüHiror zu Büngo, kirdisp. Bpr^cnhuson, spater in Meggen! orf, Kulclzl Höker ii. Gaslwirth in Kieinsee in deins. Kirchspr, wo er den 15, Oclober 1857, gegen 82 Jahr alt, slarb. (MitgclheilU
2) Aekermann» Harald Friedrich Nicolau$, geboren den 21. November 1810 in Kiel, Sohn des Kaufmanns n. Consuls Joh. Aiidr. Ackermann das. u. der Georgine geb. von Kloker; be- suchte die Schalen in Kiel, Eutin u. Ratzebarg; stadirte MedicHi
in Kiel, Halle u. Heidelberg; promovirte im Januar 18.^5 zum dr. med. <fc chir. in Kiel; 1836 Privatdocent der Medicin in kiel, 1837 const. Pliysicus in Neumünster, 1838 pracl. Arzt das., 1839 Land- schafts-Arzl auf Sylt, den 25. März 1855 Physikum für den 11. Holst. Physikats-District in Oldesloe.
1) De pedum sudore fötido diss. i:iati;rur. Riline 1835. Bee. inFfaffs j^MitthlfC***
etc. Bd. 3 N. F. Bd. 1 II. 11 & i2. S. 97 — 103. a) Das Wetter u. die Krankliciten. Kiel. Akadcinisrh? B. 185 t. 8.
In Pfftffs ^Mitthlg." Bd. 5 N. F. 3, II. ."i & 6, iS. sy — 116 (Ueber Metastase) H. 9 & 10, S 87—99 (Fall von totiiler Lahmung des Dai üiknnaLs). (Kcvidirt.)
3) V. Adeler, Christian Lenle, Freiherr (L. & S. JSo. 6), verliess 1829 Flensburg. OGA. Justizr. Josias thor Straten gab gegen ihn heraus „Vorstellung des Justizralhs thor Straten gegen Bar, V. Adeler* (1827) u. „der Justizr. thor Straten für den Baron von Adeler angesehn von dem Sekretär Harlz^ (1827); v. A. wurde 11. April 1829 Amtmann zu Traventhal, Reinfeid u. Rethwisch (s. Kieler Corresp.-BI. 1837 No. 26. 28). In Sachen des Hufners Schenkenberg gegen A. wurde gof^en letzteren erkannt den 11. Mai 1842. V. A. nahm iiierauf .seine Entlassung u. begab sich nach Stuttgart, wo er den 7. März 1844 starb. — Verh. m. Charlotte geb. Warnstedt. (Vergl. Erslew I S. 7 u. Suppl I S. 5.)
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2 Adler«
Adler« F. A., Amlsadvocat zu Ralzeburg.
Im Arahiv f. Lnucnb. Bd. S, S. 171--199. (Einige Oulnchtcn frBheret
Axntsndvocaten ftber MeyerrechtB-Verhältnistc.)
4) Alller« G c 0 r u J ü s i n s S l p h a n B o r gi a (L. & S. No. 8), ward am 31. März auch Probst für Pinncbpror, den 27. Juni 1840 R. V. D. Kr starb den 5. November 1852 zu Rellingen, — Verb, mit Elise C. F. geb. Eschen seil 11. Mai 1824 zu Eutin.
Von ihm noch: in Tadcy's Schlcsw.-llolst. SchulM. 3, H. 8, 8. 188—141 (mit Past. C. B. Hansen in Bollingen Berichtigung eines Berichts thcr die Rollin-er SchuUchrcr-Confereuz.) — In „Samml. christl. Predigten u. Gelegenhcitsredcn. Zum Besten der Kinder des weil. Pasts. dr. Gerber in Cullmar" (Itzehoe 1847) S. 93—103: Derjenige ist allein reich, welcher völlig ist in der Liebe zu Gott, 1. Trinit. 1845.
5) Adler, Jacob Georg Christian (L. & S. No. 9), ward den 6. März 1832 mit zum 27. April nach Kopenhagen berufen zur
Bcratluing über Anordnungr der Provinzial-Slände in Schlesw. u. Holslcin; feierte den 15. Januar 183'} sein 50j. Amts-Jubiläum, wo er zum dr. j)lii1os. Uo.st. h. c. creirl, auch mit einer auf ihn gefertigten Gold-Medaille gefeiert \vurd<* (Telier die FtMer erschien eine eigene Schrift, Schleswig 1833. 8. SS. 42). Er starb den 22. AugusU834 Morgens ^% Uhr auf einer Visilalionsreise in Giekau. — Seine rabbitiische u. orientalische Bibliothek ward 1836 den 24. Mai und folgende Tage verkauft; seine anderen Bücher waren schon 1835 versteigert. — Verb. 1) mit Dorothea Maria geb. Lork (f 16. März 1804), 2) mit . . .geb. Zederer (f zu Hadersleben 13.0ctober 1844). — Vergl. aber Adler noch Falcks Archiv 1 (1842) S. ^3-578 v. P, Friedrichsen in Jevenstedt. Neuer Nekrol. d. Deutsch. 12 S. 634—637, Kiel. Corresp.-Bl. 1834 Nu. GO, N. Staalsb. Mag. II S. 696, Prov. Ber. 1834 S. 480-487, llzch. W. 183'ANo. 45 Sp. 1133 flgde. u. No, 36 ein Gedicht von L. G, Fran/ea auf seinen Jod, u. No. 37 Sp. 9-23—025 von H. Vielheer. Provinz. Ber 1831 S. 530-554 (Nachricht von den Vorfahren des G, S. Adler. — J. 6. C. Adlers Jubelfeier am 15. Jan. 1833. Schlesw. 1833. u. Auszug daraus in Prov. Ber. 1834 U. 1 S, 146, 147. Sendschreiben an -den O.C.R. Adler cic. Kopenh. 1832.
Noch von ihm: Von'ede xn F. A. ScbrOden: 'Wat soll der Prediger wisseii nnd thun etc. (Altona 1801) S. XI— XV.
ConfinuAtioii dee Hersoge Carl n. des Primen Priedridi von ScUcewig-Holstcin- GlaeLshurg den 0. Märe 1831. Schleswig, Thst-Ioat. 8. SS. IS. 8. PrOT. Ber. 1881 H. 4 S. 508—565. N. Staateb. Mag. X, 439.
6) Aereboe» H. J., E., geb. 1822 in Kiel, Segeberger Se- minarist, ex. 1846 (2 m. s. r. A.), 1847 Lehrer zu Segeberg, 1849
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AKgens« 3
ÄU Kisdorf im A. Scgeberg^ 1853 Elcmenlailelirer in Müü», 18:h> Mädchen lührer daselbst.
Im SchlPsw.-Hulht. Si hulbl. f. d. Herz. S, hl u II. 18, S, 357—361 (Das Schulwesen in der 8radf Mölln); 20 S. 385~a98 (Die Vorbcrcitmig der Confir- mandcn v. Prob&t Cl. Ih.nns 18.'^9).
7) AgrgrenH, Hans (L. <k S, Xo. 11) 182D Physikus zu Tönning ii. Garding; seit 31. Marz 1837 Intcrims-Physikus in Stadt u. Amt Rendsburg; 28. Juni 1842 Tilular-JusUzralh; starb den 25. Juli r843 in Rendsburg. — S. über ihn noch Stabbe*« Progr. der Hnsumer Gel.-Sch. v. 1808. —
Von ihm noch inPfsiffii »liiuhüiL etc." Bd. 9 N. F. Bd. I; 1884, H. 1 & 8 8. 54—56 (Pttll VOR Lol>cnsrettuiig darah Einspritacn von Bracliweinslcin). H. 11 & 12, S. 40—42 (Glückliche Hernfotomlc unter nngflnstigcu Vnwtftndcn). Bd- 6, n. 5 6 8. 66—65 (Ueber Bernccfnation).
8) V* Aklefeldt» Charlotte Sophie Louise WIU helmine, geb. v. Seebach (L. Ä S. No. 12). — Im Winter 1848
starb ihr Geinalil Joli. Rudolph v. Ablefeldt, Besitzer v. Socdorf,
Saxdorf u. Ludwigsburg. Sic selbst zog im Juli 1846 von W» imar
nach Töplilz, ihre leidende Gesundheil zu stärken. Dort starb sie
den 2G. Juli 1849. — Näheres über sie s. im N. Nekrol. d. Deutschen
27, S. 570-582. Töpfers Thalia 1839 Sp. 500. —
Schrieb, da sie in ihren Ictxtcn Lebensjahren naeh 1834 niclit mehr BcliriCt- stcUerte, nur noch nachfolgende, zum Tbcil im L. & S. fibcrsebene Si'brr.:
— Bunte Blatter 7;ur öücUtigcn Unterhaltung, 1826. 8.
— RcinlioUl Stifr, 1828. 8. • - '
— Die Frau von 40 Jahren, 1829. P.
— Hedwig, Königin von Polen u. andere Erziihiuni^in von C. 1831. 8.
~ Der Stab der Pflicht. Eine Erzülilung aus dem wirklichen Leben. Weimar, W. Hofimann, 1838, 8.
S. n. Natalie stehn Ton ihr Gedichte in der Abendaeitnng r. 183S.
9) V. Alllefeldt-Ijanrwi^, Franz Wilhelm Fer-. dinand (L. & S. No. 136-2), Kammerherr seit 1828, 1831 Stifts- amtmann über Viborg, iö36 dr. jur., 28. October 1836 R. v. D.; machte 1841 eine Reise ins Ausland; starb den 28. November 1843. — Verh. seit 1826 mit Charlotte Helene Louise Fabricius (f 1824), seit 1832 mit Anna Dorothea Christine geb. Hansen, Stieftochter des Bischofs (Elgaard in Viborg. — > S. Erslew 1 S. 10 u. Supplem. I S. 9 Ä 10. —
Von ihm noch: Diss. ioang. de eambii tmsaati indole & vi secnndnm leges
Danicas, Borussicas, GalUc^is alinsque plures. Havniae 1836.
In der Kritischen Zoitsclir. f. Rechtswissensch, u. Gesetzgebung des Auslandes XT S. 100 — 129 n. 2^0—250 (Die nene Stüdtc-Ordnung für die däniRchcn Stfi<Ue mit Ausnahme Kopenhagens) XUl S. I->117 (Die. dftnischcn Gcaetze CLbcr Bacher-
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Ahlinanii,
naehdrack u. Naebbildiing von Ktutsterzeiignifiseit) S. 161— 195 ti. 853— 40(> {Die dinuehe Pressgc&etxgebiing).
10) AllImAnn, Hans (L. « S. No. 14), 22. Mai 1840 Tt.
V. D. ; er .sfnrh als Pastor in Eken den 11. April 1845. — Yerli. ^ mit Anna Dorothea Marie geb. Gonisscn (+ 11. Juli 1850). Ein poetischer Nachruf auf seinen Tod findet sich Ilzch. AVochenbl. 1S45 No. 17. S. Neuer Nekrol. d. Deutschen Bd. 23, S. 1035—1036.
10«) Ahlmann, Hans Wilhelm, geb. la. Juli 1817 in Gra- venslein, Sohn des Kaufmanns Ollo Fr. Ahlmann das. n. der Marie Magdalene geb. Lorenixen; gebildet durch Hauslehrer o. önf der
Schule in Apenrade, erlernte nach beendetem Schulbesuch die Hand- lung, ward durch Neigung zu wissenschaftlichen Studien bewogen, sich für den ßesuch der Universität vorzubereiten zuerst privatim, dann auf dem Hamburger Gymnasium u. ging 1842 nach Berlin u. studirte dort u. in Tübingen bis zum Frühjahr 184(> Staatswissen- Schäften, promovirtc im Herbst 1S45 in der philosophischen Facultät in Tübingen u. wurde im Herbst 1846 in die philosophische Facul- tät KU Kiel als dr. aufgenommen, wo er 1847 u* 1848 als Privat- docent staatswissenschafiliche Vorlesungen hielt; im März 1848 Secretair der provisorischen Regierung u. im Laufe des Jahrs Chef der Abtheilung für das Postwesen bis 1850; befand sich 1851 u. 1852 auT Reisen in England, Frankreich u. Belgien u. etablirte im Herbst 1852 vni Banquierguschäft in Kiel.
EincRcilic von vuvwie^jcnd rolkswirtiischnftlichciJ AufsÄtzcn in Monats-, Wochen- u. Tagcsbliittcrn (die nit. ht uälicr aug€t,'cben worden sind), — (Nach dem Autogramm).
11) Alilmann, Johann Konrad (L. S. No. 15), ge- boren war er 9. Oclobcr 1773. Nach seiner Resiffnation als Hardes- vogt, Bürgermeister u. Stadtsecretär in Sonderburg im Jahre 1833 lebte er in Sonderburg, wo er 1852, fast 80 Jahre alt, starb, S. Holst. Prov. Ber. 1832 S. 201 N. St. M. 2, 1834, S. 696. Kiel.
' Con*esp.-6l. 1838 No. 40 dt 41.
Von Ihm noch ciuo Uebersctzung aus dem FnmzOnsehcn dei K. Victor r. Bonstettea Skandinavien a. die Alpen mit einem Anhang über Island. Kiel» ^7. 8. 8S. 144.
Walinclidttlicli von ihm im Baeler Correap. 1848 No. 77 & 78 (Beredinimg nach Beichsbankgeld (nntcn. J, A. in S.).
12) Alirens, Friedrich Ernst Heinrich, geb. 12. Juli 1804 in Wdrden, Säderditmarschen, besuchte die Meldorfer Schule, seit Ostern 1827 die Universilal Kiel, um Theologie zu studiren,
wurde 1831 in Glücksladl examinirt (2. Char.), 5. Juni 1836 Dia- conus in Wörden, 2. Juli 1846 Pastor, in CotzenbüU.
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Im Ttz. h. Wochenbl. u. A. l?4f^ No. 3 u. 16 (Ucb»M- die PcnsionsnnsfjU für Volk88chQHch:>er Schleswig- Holsteins u. deren fcrac4*on Furt^ang). (A-hrciiä regte diese Sache an.)
IB) Alirens» Jürgen Friedrich, geb. 2. October 1834 in Sarihtuen, Kirchsp. Kellinghosen, Sohn von Claus A. (f 5. Oc- tober 1865) n. Anna geb. Wiese; besnchte die Schule in Büttgen; war dann an mehreren Schulen Präparand; Segeberger Seminarist von 1854, examinirt Michaelis 1857 (2. Char. m. r. A ), bis Ifich. 1858 IJülfslehrer am Knabeninstitut in Scgcbcrg-; bis 1861 Ifniis- Ic'brcr auf tler Historrer Papiermühle u. \on Februar 1061 Lehrer' an der Kriaf)pnbüro;erschule in Itzehoe.
Giaf A<l<Iph IV. oder Verf^mgcnhcit u. Gegenwart. lu 6 Gesängen. Itiehoe ISG5. 8. S. Itzehocr Narhnrhton 1805 vom 29. April,
Einzelne Gedichte in licn Itzeh Nachrichten 1864 u. 1865, iu der SchlCÄWig- Uolstcinischca Schültirzcitang 18C5. (Hevidirt.)
14) Alirens, Julius Ernst Wilhelm (L. et S. No. 16), er war geboren 1780 zu Toddien bei Hagenau. Starb als Arzt in Preetz den 6« September 1846. Vergl. Neuen Nelirolog d. D. t? S. 733-734 Poggendorfs bibliogr. -liier. Handwörterbuch f. cxacte Ww. Sp. 18. N. St. M. II, 1834 S. .696.
Von ihm noch bk Pfnfis Mittheilnngen etc. 1833 H 3 & 4 S. 522— ."SSI (Die Gaumennath glfteUleli an mir selber ansg^HUirt y. Prof. Diccinnann).
15) AlardiiJBl« Johann (L. & S. No. 17), — Verb, war er seit 1790 mit Maria Garderulh Krafft, Tochter des 1778 verstorbenen Rectors Karl Friedrich Krafft an der Schleswiger Domschule. —
Von ihm ist noeh in den SchlcBwig-HoItteinischen AnseigMi 1774 St. 25 8p. 891—99 eine iateinischo tt. 1776 St 8 Sp. 89—44 eine deattche Ode. Wahr, •cheinllch aach 1766 St. 52 Sp. 838—844 a. 1767 St I Sp. 9—19 AjoC a. Am- mingait, eine GrOoIftndiBehe Gochiclifie ans den nBieknhen" Qhenetst.
16) il^lbertii, Franz Heinrich, geb. 16. Februar 1810 in Wesseln, Norder-Ditmarscheni Sohn des kleinen Landbesitzers Jo- hann Andreas A, u. der Margaretha, g« b Gravert; von 1836 bis 1844 Copiist unter der Rentekammer in Kopenhagen, wo er auch einzelne naturwissenschaftliche. Vorlesungen an der Universität hörte; 1844 Im Juli eonst. Amtsschreiber in Bordesholm; 31. De- cember 1845 Hausvogt u. Branddirector im Amte Reinfeld; Ende 1861 pensionirt n. lebt i^agenwärtig auf Boland bei Reinfeld.
1) Allgcmeioe Darstellung des Hebungswesens in den Hensogthümera Schleswig n. Holstein. Kopenhagen, A. P. Höst, 1839. S.
2) Die Wegcvorordnang ftr HerEOgthamer Seltkewig u. HoleCein Tom 1. Mft» 1842. Alphabetifch extrahirt Ktei & Altona 1858. 8. SS. 53.
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I
3) Das Ann Rcinfcld. Ein IJciuiig zur nälKTou Kenntnis« des engeren Vaicrlnndes Abthlg. 1. 2. Altonn, C. TU. Schlüter, lri52. 1853. 8,. bS. 451. (Rev/dirt. VorgL nach Erst Sappl. I S. Il.)>
17) AlberH, Moritz Karl Aiifrn.vit (L. Ä: S. No. 1363),
Suhii des (Ir. mrdic. Friedrich Bernliiird A. (f 27. März 1821 in
M'andsbeclv, No. 18 im L. et S.) u. der Marganiha Elisabeth geb.
Mau (tu. Januar 1811); dr. med. et cliir. im December ]822 in
Berlin; seit Marz 1823 u. noch (wenigstens Boch 18^1) Arzt n.
Geburtshelfer In Hamburg. — Vergl. Hamburger Schriftsteller-
Lexlcott I S. 30, 31. —
Schrieb noch AnfsAtzo in Bd. 2 toh Simons antihomöopatlscbem Archiv, Einige Falle von eclampiia pnerpcnimm in Oiipenhcims JZeitschr. vom J. 1845,
Bd. S9 8. 449—99. Er ist seit dem 19. Bande als Bfitnrbeitcr dieser Zeitschrift an.
geführt. V
18) AlberCi» Eduard Christian Schar lau, geb. den 11. März 1827 in Friedrichstadt; sein Vater gl. Ns. Stadl- if. Ge-
ricbtsschout das. Cg'cb. 3. Ocl, 1783 in Prenzlau, slarb 26. De- cember 185Ü in Kiel); seine Mutter Maria geb. Haiicke (geb. 28. Sept. 1783 in - Friedericia); besuchte die Stadt -Schulen in Frie- drichstadt, V. 1811 — 1844 diejenige unter dem Uector K. L. Bier- natzki, lernte 1814 — 1848 Ostern den Buchdruck ; ginir Ostern 1848 bis dahin 1850 in die Prima der Husumer Gelehrten-Schule, Reclor Schutt, studirte Philologie in Kiel von Ostern 1850 bis dahin 1854 CLehrer vorwiegend Nitzsch und Forchhammer), war 3 Jahre ordentl. Mitglied d(*s philologischen Seminars u. drei Mal glück- lieber Concurrent um das Schassianum, bestand um 0.stern 1854 das Schulamts-Examen (Zeui^niss v. 31. März 1854); war von Ostern 1854 bi.s dahin 185G Hauslehrer beim Giafen Magnus v. iMoltke auf Griinholz in Schwansen u. später in Horn bei llanibur?, pt omovirte zur philös(»phi.sclien Doctorwürde im Juli 1856 C^^iplo»» v. IG. Sep- tember); hielt sich im Sommer 1857 drei Monate in Kopenhagen auf, habilitirte sich in Kiel am Mich. 1857 als Privatdocent.
1) Zur Dialektik des Piaton. Vom Thcfttet bis «um Pnrmcnidc?. Leipzig, C. G. Tcubner. 18.55. 8. SS. 60. (Alis Fledcdseus Jahrbb. f. f liilol. Eistet* Sapp- Icmcntb. S. 109-168.)
2) Des M, Fabius Quiniilinn Anleitung xur licdckunst. 10 Bueh. Lateinisch u. deutsch mit kritischen jSoteu u. erläuternden Anmerkungen. Leipzig. W. Engel- rannn. 1858. 8. SS. 112.
3) Plntarcbs Timolcon n. Taulus Acniilius. Griechisch u. deutsch mit kritiselMm Koten n. erkiftrcndcn Anmerkungen. Leipzig, W. Eagdmann. 1859. 8. SS. 209.
4) Die Frage ftber Gdst n. Ordnong der Platonischen Schriften .^beleuchtet aus Afistoleles. 'Leipzig, 0. O. Teubner. 1864. 8. SS. 104. Becc.,Q6tt 6. A. 1864 Jnni-Eeft (▼. Prof. H. Bitter) Zamekes Centralbl. 1864 September.
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5) Summclto u. giebt heraus: Lcxtcon der SchK-swii;- Holstein -Lnacuburgischcu u. Eutinischen Schriftstoller v. 1829 bis 1865 Bd. 1. Kiel. — Akademischo
Buchhancliung, 18fi7. 8.
In ZoitPchr. f. Altcrth.-Wissonsch. XIV (1856) II. 6 Ko. 61—64 (de CiumiuiLus luytUicis Stctiichori Himercnsis) — liu Thilologus (v. Ernst v. Lcutsch) Jshr XI, 1856, 8. 681—705 (die Spmchphilosopbie vor Piaton); Sapplem. HI, , 1864, H. 1, 8. 107— 182 (Geticbtspiiiikte fftr aiigcsweifelte Platoniache Gktspradie). ~ Im BbMiiiKlieii Hiueam f. FliUologio F. XIO, 1857 , 8. 76-110 (Uaber dea Albinos Isagoge in Plaom Dialoge); XIX, 1864, 8. 340—359 (Ucber die Stelle 274b— S76a im Plntonisclien Fhftdros u. Ober die Platonische Schule) ; XXI 1866, 8. 180 — 209 (Ucbcr die Frage nach der Acchthcit od. Unächthcit der dem Pl.iton zugeschriebenen Dirvlogc Sophiste««, Politikos \md Kratylos I). — In Flcck- eiscns Jahrbb. f. Thilologie Bd. 79, 1859, S. 731—36 (zwei Stellen in Piatons Sophistcs (253b— 253c u. 267b — 2:iyb); düfs. S. 473—482 (Einige Bemerkungen zum Zusammenbang des Platonlscbcn Thcätctos mit dem Sophisten); Bd. 87, 1SG3, S. 219—223 (Ree. über Volquardscns „Sokratcs Dämonion n. seine Interpreten'*); B<L89* 1864, 8. 695-714 (Ree. Aber Sigurd Ribbings „Genetische Darstellung der Fiat. Ideenlebro^).
Einaelne Gedichte in den Hamburger „litcrar. n. luitisdien Biftitem" (1847
No. 129; 1848 No. 153; 1849 No. 24), im Wandsbeckcr Intclligcnz-Blatt 1846— 1847 ; in der „Norddeutschen freien Picsse" (lS50), im Itzclioer Wochcnblatte (1849); im Husumer Wochenblatt 1848 — 1849. — Viele Gedichte u. Aufsätze im Rends- burger Wochcnbl. aus den Jahren 1850—1854 theils mit Namen, theils E. A. unter- zeichnet, theils anonym u. darunter auch 1852, No. 87, 90, 9! eine Ueborsctaung von Prof. Lüdemanns Rede: de pietatc sincera firuiissimo publicae salutis praesidio. — Ge- dichte u. Aulsätze im Ditm. u. Eiderstedter Boten 1846 — 1852 (daraus ein Aaf- Sfttx über die FriedricbBtftdter aog. Beetor-Seholo im SoUeaw.-Holtt. 8jdim1bL I85S.) War eine Zeitlang Correspondent f. den Hamb. Conresp., fflr das Kew-Yorker belle- ' tristische Jonnoal n. andere Tagea-Blfttter. —
19) Alberti, Leopold David Schariau, geb. 30. No- vember 1816 zu Rendsburg, Bruder des vorherffcnannlen; besuchte die Friedrichstädter Stadtschulen, war 1831 eine Zeit lang in Finn- marken; war 18^3 zusammen mtt Friedrich Hebbel einige Zeit in Hamburg, dann längere Zeit theils als Bevollmächtigter auC dem Stadt-Secretariat, theils im elterlichen Hause in Friedrich Stadt j ging im Februar 1846. nach Amerika, lebte längere Jahre als deutscher Schriftsteller u. Zeitungs-Redacteur in New-York, stndfrte 1854 in Columbus im Staate Ohio Theologie u. -wurde Prediger zu Porls- inouth in demselben Staat, dann zu Greeiigarden u. Äfonee im Staate lliuiüis, darauf zu Lon^ffrove in dems. Staate u. wurdo im Sommer 1864 mit dem Titel eines Professors Dirigent an dem für Predigt- amis-Zöglinge von ihm unter Beistand der Synode der evangelisehen Gemeinden in und um Chicago begründeten Seminar erst zu Wau- kegan, dann, nach errichtetem eigenem Seminargebäude, zu Lakc- Zuricb, Lake-County in Illinois.
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* Paliujrenesie der IIdUc. Iii 4 Ges-iingon. Kpiscbcs Intermezzo zwischen den Acten der Zeit. Altona, A. Menzel, 1865. 8. ISS. ti4. S. Hamb. Ck>rrespond. 18G-i vou Mitte Dectmbcr. Blätter tur iiterar. Uatcih. )a05 No. 85.
Gedichte von ihm stehn in Amalie Schoppens Mode^ouroal 1833, 34; — in den literarischen n* Icrillflchen Blftttern toh Wienbnig I844No. S6, 29, 3), 68, 69, 72, 78; 1845 No. 01, 6S, 68, 78, 79, 87, 88, 89—92, 97, 102--104, IS4— 126; 1848 No. 19—21. — Viele ,Aabfttae n. Gedichte im Ditmatser n. Eidentedter Boten der SOger Jahre n, Ton 1842—1846. — Im Altonaer Merear 1844 No. 122 n. 123 (VciMich für dos Herzogth. Schleswig das richtigste Eiseübahnuetz nachzuweisen.); 18G0 Bei). KU No. 177, 183, 189 u. 195 (Aus dem Amerikanischen Volksleben. Mc. Gouvorn n seine Landslentc). — Im „Ausland^ 1854 u. 1857 No. 49 S. 1153 — 1156 (Greeiiwood-Ccmotcry.). — la Versmanos Sonntngsboten No. 31 isns (James, der Keger mit der schiefen Nase). — Einzelne Gedichte in dem von dem Lehrer Wagner herausgegebenen Juiubueh Schleswig -Holsteinischer Dichter S. 1 — 5 (1848). — Seme literarische Thätigkeit m Uew-York war gross u. auf- reibend. Itt den letiten Jahren ist er fleissiger liffitarbeiter am „Hansfreund, evai^isdiem Ktrebenblatt^, berausgegeh. von einem Verein unirter Prediger (Chieego. gr. 4). .
20) A.lbingrer (Pseudonym).
Für Holstein gegen Immanuel. Leipzig, Steinacker, 1838. 8.
21) Albrecllt, Johann Friedr. Ernst (L. d: S. No. 20). Uebcr ihn verj"^!, noch Keues Staatsb. Mag^. II, 1834, S. 696, wo Quellen v. X S. 437; besonders ^dr. Albrcclit ii. Consortep lile- rarisGbes Univesen mit dem J^ieder-Elbiscfaen Handlungr$- u. Börsen- Journal elc. Y. Fr. Seb. Merck (Hamb. 1803) Lrxicon der Ham^ burgisehen Scbriftslelier S. '40-- 42). '
22) Albrecllt, Johanne Sophie Dorothea, geb. Biui-
mcr (L. & S. No. 21), war seit 1798 von ihrem Mnnn, dem vor-
hergenannlen, geschieden. Starb 16. November 184(5 in St. Georg
bei Hamburg, — Vergl. Lexicon Hamb. Schrillst. S. 42—- 44. N. Sl.
M. II, 1834 S. 696 u. 697. X S. 437.
Von ihr noch: 12 Lieder in Musik gesetat von Capellmcister Strohbach Prag 1793. 4.
— AntFittsredc bei Erriffmiiiir dos Nntionalibeatcrs in Altona d. 1. September 1796 io V. Eggers deutsch m Magn/.iu 1 797 Oetober S. 402—404, Liefertc noeh 1832 AuiVüUC i.ur Ahendzeiiuug.
Nach ihrem Tode: Anthologie aus den I*oCBieen von Sophiii Albrccht. Uer- ansgegcbeu von Fncdnch Clemens. Altona 1841. Mit ihrem BildnifS XVI u. 17» SS. 8. *
2o) AlcieullOircilt Karl, geb. 21. März 1812 in Altona; Sohn von Benjamin A., Pedell am Gymnasium zu Altona, u. der Anna Katha- rina Margaretha geb. Best; besuchte das AUonaer Gymnasuim (Oircctor Eggers), [dann die Universitäten Leipzig (Lehrer hauptsächlich G.Uer- mann), Berlin (Lehrer hauptsächlich Bökb), u.Kiel (Lehrer bes. Nitzsch)^
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promovirle in Kiel im Juni 1837, Ostern provi;?. Hülf&Irhrrr
am Husumer, Ostern 1839 in derselben Stellunj^r am Hendsl)urger Gymnasium, Mich. 1846 Collaliorator an demselben; dann Michaelis 1845 Subrector, u, im Juni 1851 Conrector am Ratseburger Gym- nasium; scbiiessUch weffen andauernder Krftnklichlieit im Aagusl 1858 mil Penston entlassen n. seitdem Privatlehrer in Ratzeborg.
]) lieber den Vli^liadien Fatalinniis. Batiebnrg ISsp. 4« Oflerprogr. 8. 8—68.
8) — Qnae fuerint Romanornm de conditione post obitmn fotnTa opioloDet ml» gftrea. Ratzcbargi 18&&. & 1--80. 4. (Reridin.)
24) Alera, Christian Wilhelm (L. 4t S. Na. 22), starb als Haupt- u. Klosterprediger zu Uetersen S. Juni 1806. CSedicht atif seinen Tod von^l'ast. Kirchhof im Alt. Merk. 1806 Sp. 1857. —
Von ihm nodi« An Klopetoek. Veteraen den 81. Uära 1808. 8. Die neue Anagabe teiner Gedichte enchien niebt
25) Alera, Wilhelm Ludwig (L. 4r S. No. 23), 1832 Ad-
vocat in Kiel, ist zur Zeit Untergerichts-Advocat in Uetersen. (Milgelheilt. Vergl. auch N. St. M. II, S. 697. Kieler Corresp.-BI. 1833 No. 76 S, 348). * ,
26) Alescaniler» A., vielleicht In Altona geboren, wo er» . nachdem er Medicin stndirt hatte u. zum dr. med. et chir. pro-
mövirt war, lange Jahre practlscher Arzt war; auch Arzt an der Schrothschen Anstalt Gntheil; starb 1863.
FbTBioloisie der Menstmiition. Hamburg 1841. 8. BS. 85. Bec Fftffis Mitth. Bd. 9, K. F. 7, H. 9 & 10 S. 5S— 5».
In Pfafifs „Mitthciliingon" Bd. 9, N. F. 7, H. 7 & 8 S. 1—22 (Ucber aman- rogfs satuminn). — Viele Beitrage zu Oppcnbcimers Zeitschrift S. die gesammte
Mcdir Fpit dein 19. E:i?u1o, numentlich T?d. 27, 184'-. ( T^uBnmmenstcIIiiiig cinigtT neucrcu Untci-sachangcn über die Menstruation). GoUiclite n. A. in Wagners Jnbrb. 1848 S. 6—16.
27) AllIinSOTI, Karl (nistav, rreh. 170 ... in Kiel, wo sein Vater Kaufmann war, besuchte die Kieler Bürgerschule, wurde später Kaufmann, eine Zeit lang in England, wohnte später in Dorf- harten hei Kill und starb daselbst Ausgangs 1865. (Mitgetheilt).
1) Politische Volksbelebrun g für Jedermann. Leipzig, Matthcs. (Kiel 1851.) 8.
2) Payncs Rcgierungsprundsätzc. Leipzig. 8. SS. 112.
3) Paynes Zeitalter der Vernunft. Lcipz-i;;. 8. SS. 60. #
4) Cabet's Sittonverbosscrung. Leipzig. 8. SS. 128.
5) Von Metall- u. Papiergeld a. die T&oscbuug des Banlcnoten-Systcms. Leipzig, Costenoblc. (Kiel 1850.) 8.
<) Volkskalender. Kevo Zdtreebnnng Jahr 1 rom 81. Min 1850 bis 80. Mivs
1851. Kiel 1850. 8. 7) Analjfw von Mirabeaiis MatnrBjstem a. dem MaterialitBiiu Aas dem Frans.
Kiel (SelbstTerlas) l^^l*
10 Alpen.
8) Holbachs Nafursystem. Kiel (Sclhstvcrlng).
9) lievolutioosbildcr aus dcü Jahren 1780— 17üi. Aus dem Französischen. Kiel (Selbstverlag) 1852. 8. SS. 164. '_
28) Alpen, J., geb. 1704, in den 30ger Jahren h. s. Lehrer
an der Biirg-erschulc in Kid, spater Organist u. Lehrer an der obern Knabenschule in Kellinffhusen; starb daselbst, im 62. Lebens- jahre, den 20. Februar 1856.
1) Gab heraus vermehrt u. verbessert; J. Kvoymanns gemeinnütziges llechcnbuch. m Aufl. Ahnnn. 1846. 8. YI u. 186 88. Kcc. Sclil -Holst. Scliull.l. 1R10 H. 2. S. 175, 176. Itzch. Wochcnbl. 1840 No. 38 Sp. 1065. — 1 1. Aufl. Altona 1843. 8. Cofr. Hans Hcinr. Wilh. Arndt).
2) Gab hcrans J. Eroymanns Rechnen für Anfänger, gänzlich umgearbeitet u. als Vorläufer von dessen gemeinnützigem Rechenbuch eingerichtet. 6. Aufl. Altona 1844. SS. 198. 9. Aufl. das. 1854. 8.
3) Gab heraus: J. Kroymanns gemeinnützige Algebra. 5. Aufl. Altona 1847. 8.
4) Gab heraus : J. Bendixens methodisches Rechenbuch für die Jugend. 1 5. verb. Aufl. mit Vorwort, Altona 1853. 8.
Beiträge zu A. F. Sönkscns Schulzeitung u. A. J. 1, 1852/63 No. 21 Beil.
29) Alsen, Enewold Christian (L. & S. No. 24), starb Bnde Januar 1833 in Sonderburg.
29a) Alleen, Karl v., v. K. Esmarch.
30) AltllölFer (Althöfer), Peter Hinrich (L. & S. No. 26), starb als Pastor in Norlorf den 18. April 1841. ~ Vergl. Neuen Nekrol. d. D. 19 S. 429—430. Allhöffer lautet sein Name in Wulffs C.-V.
Von ihm noch im Itzeh. Wochenbl. 1831 No. 43 (Cholera betr.).
31) Alton, Eduard (L. & S. No. 1364), starb zu Bonn den 11. Mai 1840. — Vergl. über ihn Eckermann Gespräche mit Göthe Th. 3 S. 82-83. —
Von ihm nneh: ,
— S. Th. a Sönmiciiag quatuor hominis adulti enccphalum describentcs ta- bulas, ut lectionum in universitatc Friederico-Guilielmana habcndarum licentiam nan- cisceretur, commentario illustravit. Berolini, Laue, 1830. gr. 4. SS. 36 u. 4Steindrückc.
— Ucber die von Scllo mitgebrachten fossilen Panzcrfragraentc. Berlin, Dttmm- Icr, 1835. 4.
— De Pythonis ac boarum ossibus commentatio. Hallo 1836. 4.
— De strigum musculis commcntatio. Halae 1837. 4.
32) Ambers, Hedwig, geb. Glasen (L. & S. No. 1365). Sie war geboren den 3. März 1762 zu AYandsbeck u. s. w. ihr Todesjahr ist unbekannt. — Vergl. Hamb. Schr.-L. S. 53 No. 66.
33) Arnberg, Heinrich (L. & S. No. 27), starb in Glück- sladl, wo er CoUaborator an der Gelehrten-Schule war, den 20.
tl
April 1841. - Yerh. mit Friederike geb. Riihlffs, — Vergl. Mouen NekroL d. D. 19, S. 441—442. Lexicon Hamb. SchrsU S. 53 u. 54 No. 67.
34) 7\nibro^iliSS Eduard (L. & S. No. 28).
Von dem chronologischen Ycrzcichniss crschieu II. 6 im J. 1803, U. 7. u. H. 8, 1804.
35) Anileraen, Andreas, geb. den 10. Januar 1799 auf der Insel Sylt u. spater u. gegenwärtig noch Schiffscapitän daselbst (Mllgetheilt).
Im Altonacr Merk. Tcracbiedcno AnMtsc, 1644 No. 168 (Üeber die Verbin- dang der Ostsee mit der Westsee)} Ko. 19S (Boleoebtang einiger SicherheitsoMaiis- regela f. die Schiffffthn auf der BeUeswigsehcn Westkftste), ]a46 No. 44 Beil.
(Replik die Leuchtfeuer -Frage nn der Schicswigschen Westküste betr.); No. 66 (Noch ein letztes Wort in der Lcwchtfeuer-Fmge), No. 119 T?cil (Erwidontng anf eine V. P. Nicläcn in FIciii^L. vcrrisste DtipÜk im Alt. Mn-k. 18 1() No. 03 in der Leuchtt'euer.Angelcgenh<?it), 1865 v. Mürz ( Dünen- Ang^k'^^^enli. betr.). — Im Kieler Corr.-Rl. 1848 No. 15 & 16 (Der Eid i^t xii einer leeren Formel herabgesunken u. zwar durch den Missbrauch von leiten der gesetzgebenden and vollziehenden Gewalt.) —
36) Anderaeu» Christ. Ludwig, geb. in Husum, stu-
dirlc Medicin u. promovirte 1852 zum dr. medtc. et chir, in Kiel,
zur Zeit practischer Arzt in Flensburg.
Sjmptomatologia et therapia spbondylitidis praemissts pancis de eonditione ^ indole cbronieamm soppnratioDum. Diss. inangur. KUiae 1852. 6. 88. 66.
37) Andersen, Pel erFried rieh, geb. am 25. Marz 1816 in Fleiisbiir«-, Sohn des Kaulnianiis B;illliasar Andersen ii. der Anna Maria geb. Petersen, besuchte von Oalern 1«:30 bis Michaelis 1835 die Flensburger Gelehrtenschule, von welcher er mit dem 2. Cliar. mit s. r. A. entlassen ward. Et studirte darauf 3 Jahre lang Theologie u. Philologie in Berlin,^ nntcr Leitung der Professoren Neander, Twesten, Hengstenberg, Bokh, Ranke u. Trendelenburg, u. nahm im letzten Jahre Theil an dem von dr. Twesten geleiteten exegetischen, dem von dr Neander geleiteten kirchenhistorischen Seminar, ^owie an dem von dr, Slrauss geleiteten praktisch-ho- miletischen ücbLnig(Mi. Seine Vorbereitung beschloss er während eines zweijährigen Studiums in Kiel, wo er mit Benutzung der Vorlesungen des dr. Mau, des dr. Thonisen u. des homiletischen u. kalechelischen Seminars unter der Direction des dr. Lüdemann besonders der Dogmatik u. Kirchengeschichle, sowie der prak- tischen Theologie sich befliss, im letzten Semester aber vorzugs- weise an den nach Kiel berufenen dr. Dorner sich anschloss; Ostern
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1841 auf Gotlorp cxaminirt (2 Char. ni. s. r. A ). Nachdem er dann noch ein halbes Jahr in Kiel, namentlich in Verkehr mit Dorner u/ Harms, sich mit der gründlichen Bearbeitnng einzelner theolo- gischer Licblingsfächer beschäftigt, war er Hich. 1845 Lehrer im Hause des Grafen Biucber-Altona in Kopenhagen, wo er in nähere Berührung mit dem damaligen Professor Hofprediger dr. Martensen kam. 1845 12. December Compastor In Husum bis Juli 1850, wo er von der damaligen Schleswigschen Landesverwaltung entlassen •ward; vom October 1850 bis Mai 1851 Pfarrverweser in Eichede, darnach bis Ende 1854: pastor udjunctus zu Reinbeck in der Probstci Stormarn. Inzwischen bericl iiin den 4. Mai 1854 das Consislorium der lutherischen Kirche zu Genf zum Oberpfarrer der dortigen deutschen Gemeinde; er diente dort vom 1. Januar 1855 bis 16. Juli 1865. Am 4. Mai 1865 wurde er von der österreichisch-prcussiscben obersten Civilbehörde der Uerzogthümer zum Hauptpastor nach Gruttdhof in Angeln ernannt u. 20. Aug. 1865 eingeführt. —
1) Das Dogma von der sichtbaren n. unsichtbaren Kirche nach seiucm religiösen XL dogmatischen Gehalte beleuchtet (in Fclts theologischen Hitarbeiten FV^, 1841, H. 8 8. 81—184.) mit einem Vorwort Ton dr. J. Domcr. Kiel, Uiiivenitftto* Bnchh., I84S. 8.
2) (Gediiiekt über nicht dem Buchhandel flbergeben) 9 Leichenpredigten bd der Beerdignng des Obersten n. der £Vau ObeiBt Wagner in Hoeum. 1847. 8. (Stebn in „Beden bei der Beetatlang des Obenlen iFHedr. Carl t. Wagner u. seiner Gattinn Maiia Sita. Ang. geb. MOllw'*).
Die neuesten aoabaptiatiecben Bewegnngen in IHnemaik: in Bgem Zdtecbrift für historische Theologie 1845, 8. 189— S99. — Vortrag über die Rechte n. Grftoien der Individuiilit&t n. des Individunlismus in der Theologie n. Kirche gehalten am
10. September 1861 in der Confercnz der evangelischen Allianz zn Genf, ins Fran- zösische tSbcrsclTt n. nb;re(1ruckt in ^Les Conferences de Gcnbve 1861 Rapports et discours publi^s au Noiu du cuniitc de i'Alliancc cvangclique par de Tussot. Gei^ve et Faris, 24ni6 Semaine, p. 208—256. (Bevidirt)
38) Andresen, AndreasMartin, geb. d. 20. August 1823
in Ilolzackcr, Amis TuiiLicrn, Suhn eines Landmanns daselbst, stii- dirle Theolooit' in Kiel seit Michaelis 1848, wurde im Juni 1854 in Flensburtr examinirt (N. ill. 1 gr.)» den B. Aup^iist 1857 Pastor in Simonsberg, den 4. October 1863 Pastor in Catharincnheerd.
In Ciispers »Pastoml-Slndien*' Jahig. 1, 1860, 8. 9S— 96 (Beecnsion) S, S34— 241 n. 269— S9& (Das Apostolak des Matthias), Jahrg. 2, 1861, S. 166~>t74 (Oonfir- mationsrode); 8. 858->368 (Bldcspredigc)i S. 551^560 (Tranenede).
3ü) Andreren» Andreas Peter (L. & S. No. 30), sein Vater Hans Christ. Andresen in Flensbnrg (geb. 29. September 1728,
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IfCStorbi^n Juni 1799.) — Er erhirli im JNoTember 1828 den Titel eines Agenten; im Mfirz 1832 zweiter Bürgermeister In Flens- burg. Starb den 16. October, 1832, als er gerade in sein Amt als Bürgermeister eingeführt, werden sollte. — Verb, seit 1774 mit
der Tochter des Bürgermeisters Je pscn, Anna Katharina (f 9. Sep- tember 1834). — Ucbor And rescns vielseitige communale Thätigkeit s. N. JVekrol. d. D. 10 S. 725—727, Uzeh. W. 1832 No. 42, Sp. 855. N. St. M. 11, 697. - Yergl. noch AU. Merk. 1832 No. 169 Sp. 34G9. —
Koch Tide Beitrüge (Gedichte u. -Aai«&txe) im Ditmiirscher n. £identedter Boten von 1805 u. flgdo Jahre. —
40) Andresen» Chr. L. A., Inslitutsvorsteher in Altona, 1860 depulirter Bürger das., Stellvertreter zur Holsteinischen Stünde- Versammlung, 1865 Bürgerworthalter daselbst, den 19. Febr. 1866 Schul-Director.
Im Schleswig-Hülsteiuischcn Schulbl. XII, S. 159—165, S. 389—891, XIU, 8. 202 -=905, ZIV, & 650—663 (SprachUcliee). — In A. F. SOniEseiis Schttheitiing J. 1, 1859/53 No. 37 (Bec dee SaM'eehen UebimgshuchB im KaofmAiiniseiien Becfanen) 2, 1853/154 No. 15 (Berieht Aber die ThätigkVt dce allgemeinen IIoIeteinÜMshen Lehrervertin« sdt dem 4. Aug. 1853). ^
41) Andresen« Christian (L. & S. No. 31).
Br gab neben A. W. A. LempeUua die drd erslen Jahrgänge des Ditmaneher tt. Bidentedter Boten, 1802—1804 hemne n. lieferte Tiete BdtrEge in dieselben.
42) Andreren, D.O., Advucat iaPmacbcrg, ist nach 1^43 daselbst gestorben. —
Gestftndniss u. Widerruf. Darstellung des wider G. II. Rumke frofnlirtcn Cri- minalprocesscs. Mit Grund* n. Situationsabriss. Altona, Hammcrich, 1853. 8.
43) Andreiseiit (>eorg Julius, geb. 3. October 1815 in Haselau, Sölin des Pastors Jürgen Andresen das. u. der Margaretha Elisabeth geb. Harboe, stndirte in Kiel, Kopenhagen u. Halle, wo er besonders Krnfcenberg hdrte; promovirte in Kiel als dr. med. dcchir. 1889. War von 1839—1842 Arzt in*Barmstedt, von 1842—1858 in Uetersen u. gründete in letzterem Jahre in Reinbeck die Molken- Q. Wassercur- Anstalt Sophienba^J, deren dirigirenden arztlichen Vorstand er bildet.
1} — De cxanthematibus anctimmali tempore anni 1839 Kiliae observatis eonunqne cansis diss. inaugur. med. Kiliae 1839. 8. SS. 19.
a) — Der Arzt u. seine Heilmethoden uutci besonderer BerÜcltsichtigung der Natur- hcilkraft u. Wasserkur fOr Aerzte u. Laien. Flensburg, Huwald, 1857. 8. VK u. 184 SS.
8) — Baa Sophienbad, diätetische Pflege- n.. Wasserheilitnftalt zn Beinbeek bei Hamburg. Nebet Bcmerhnngen Aber die Waawrknr n. deren wissenschaftliehe
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AndreMit*
Be<^iandung im Allgemeinen. liamhurg, Würger, 1858. 8. SS. 45 mit Ab*
4) Beiträge zur Würdigung der Wassercur. l Heft. Hambarg, Gassmono, 1860. 8. VI u. 79 SS.
5) Denkschrift u. Tetition an die Ständeversimunlung des Herzogthams Holstein betreffend Erriehtnng eines Lclirstabls fttr naknrgemilsgeg Heilverfahren n. Wasscr- enr nebst kritisdier Beleoehlnng eines Gutoehtena von Seiten des SanitfttscoUe» ginms. Hamburg, Gassroaun, 1S68. 8. (Bevidirt)
44) Alillre.seii, JhcoI» (L. & S. No. 1367), den 22. Fe- bruar 1838 Pastor zu Lindholm, Amts Tondern , wo er noch fun- girt. — S, Schröder in Michelsens Archiv Y S. 326. — Mitiheilung. —
45) Andreren« Johannes (L. & S. No. 32), starb in Nor- l)uror auf Alson den 27. Februar 1839, 83 Jahr alt. — Verh. mit Ida Sophie geb. Schmidt. — YergL K Nekrol. d. D. 17 S. 260, Ali. Merk. 1839 Ko. 55.
46) Andresen» Johannes, geb. 12. November 1791 in Oravenstein, Sohn des Hofraths Andresen daselbst, lernte die Gärt- nerei HuF Sorgenfrei, kam 1821 als Gärtner nach Tondern, wurde
1830 Lehrer der Obslbaumzuchl mn Seminar zu Tündern, als solcher 1858 ohne Pension cutlassen u. lebt noch als Gärtner in Tondern. — Mitgetheilt. —
Vollständige Anleitung zur Erziehnnp:, Wnrtnng ti. Kcnntniss aller in Däne- mark in freier Luft zu zicheadeu Obstbäume u. iVuchtsträuche u. zur ökonomisclien ti. modicinii-chcn Benutzung ihrpv Früchto. Für Lrtn lpi ediirf r n. LRndschuUchrer, überhaupt für Gartenfreunde. Schleswig (spfitcr Altona u. Dessau, Aue — ) 1835 8. SS. 324.
47) Andreren, Karl Gustav, geb. den 1. Juni 1813 in Uetersen, Sohn des dortigen von 1805 bis 1849 fungircndcn Rec- tors A. Andresen u. der S. geb. Stuhr (f 1834); besuchte die Ge- lehrten-Scholen in Flensburg u. Altona, sludirte. Philologie in Kiel Ostern 1833 bis Sommer 1837 mit Unterbrechung des Jahrs von Ostern 1835 bis dahin 1836*, welches er im elterlichen Hause zu- bracbte (Haupllehrer G. W. Nitzsch}; promovirte zum dr. philos. den 2G. Aug. 1837 in Kiel, 1839 Lehrer am Gymnasium in Altona bis 1852, hielt sich dann privatisirend in Wiesbaden auf bis 1855, lüerauf in Itzeboe bis zum Herbst 1856, dann in Berlin an öffent- lichen u. privaten Unterricht sanstalton boscliäfligt bis Ostern 1858, Oberlehrer in Mühlheim an der Kühr bis Michaelis 1SG5, gegen- wärtig in Bonn Privafgel ehrler. Er ist Mitglied der Berlinischen Gesellsch. f. deutsche Sprache u. Mitglied u. Mitgründer der Ges. f. neuere Sprachen in Berlin i —
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1) De vifft rituiU tlisputntio (Ostcr-Progr. der Alloim r Splmie 2843) 4. bS. 16.
2) Uebcr clcutseho Ortliu-rapbio, Mniii?.. Kun/ ». IBfif). J*. VII u. 200 SS. (Verpl. llorrif^s Archiv 17. Gcrstlorfs lifj»«*!. )8j.') II, 2. 3, Mützells Zcitsclir. f. Gyiunftsiftlwcscn, 18.')5, Juli-Aug. K. Juhrlib, f. Pliil. u. Päd. (v. Crcvclius); bes. Ocstcrr. Zcitschr. t die Ojrinnnsicn, 1856 (v. R. t. Bnamer).
3) WortngiBter fftr denCtche Orthographie mit grnndifttslicfaen Vorbenmrkiisgien. Mains, Kvaa», 1856. 8. IV u. 68 88.
4) Bie deutschen Familiennamen (l'rogr. der Bcalsehule »i Mfihlheim a. Bnhr 1868. cfr. Hen'ichs Archiv 1832, 3 (v. nolachcr) 32, 3—4 (v. G. Bochmann).
8) Begister zn J. Grimms dciitsi licr Grammatik. Göttingen, Dieteiiclisohc Bchh-i 1668* 8. Vin XU 818 SS. (Vcrgl. Zurncke's Ccntralbl., 1865, October ) Viele Beccnsionen u. Aufsfttao 1) in Herrichs Anhiv seit 18.')4 (u. A. Bd. 15 lieber die aus Participicn hervorgegangenen Adjeetiven der deutschen Spr.; das. «ur Etymologie der zuBaiumcngesciztcn Vorbon: Bil, 16 Ucbcr nbsolntc Purticipial- consti'iu'tiun im Deutfichcu ; Bd. 19 Das Purticip des Präscn» in passiver IkNloutung; Bd. 22 Beurtheilun^ eines Verjtcichnis?rR in Bockers dcntschcr üianimütil; ; Bd. 25 l'u^8iv des lleflcxivs. Bd. 33 Zur dciitsciieu Grammatik von Becker u. a. m.) 2) in Matzells Zeitaehr. £ Gymnaiien seit 1856 (u. A. AccnsatiT bei Adjeetiven. — Kommen sut dem pardc. pract — Das partic. praet. für den Ausdruck passiver FBhigkeit — Eine elgentbftmlicbo lateinische Btmctur mit eino* gothischen verw glichen). 8) in Neue Mrbb. f. Philologie u. Pftdogogik seit 1856 (n. A. Fromdher entlehnte Verben starker Form. — Die Verben tiuf — ieren. — Zur Etymologie der deutschen Fremdwörter. — Das part pract. als Ausdruck eines Konditional-^ Verhältnisses. — Zur Lot^ik der dcutbclicii Sprnoho. — "Wörter der deutschen Schrift- sprache, welche niederd. cht für hochd. st. tragen. — Uebcr eine Art zusnmmeB- gesetster Faniilionnamen. — Bcmerkunircn zu Beckers deutscher Grammatik. — Aus der Grammatik, 5 Artikel. — Ueber Anlehnung de.s Artikels.). — 4) in Lang- beins pädagogischem Arclüv seit 1858 (u. A. Imparativisch gebildete Numeu. — Ueber Anlehnung, Umbildung und Umdentnng in deutschen Wörtern. ~) 5) Ein- selne Becenss. in der Oesterreichischen Zeltschr. f. Gymnasien. — 6) in Ad. Kuhn't Zeitsehr. Ar Sprachvergleichnng. — 7) Anonyme BeitrSge aum Itaehoer Woehrabl. in deh 40ger Jahren. (Bevidirt.)
4.Sj A|icl, Geoi ff Chris Ii an (L. & S. No. 33), starb 3. Aug. 1841 zu Preetz. Ein lilhographirlcs Bildniss erschien Nov. 1841 zu£u(in bei J.M. Grimm. — Vergl. I^akrol. d. D. JD, S. 728—730.
Von ihm noch:
1) Vollständiges Choralbuch zum Schleswig -Holsteinischen Gesangbuch jfftr die Orgel mit ti. ohne Pednl, für.s Piiinoforto, auch für 4 Sin^stimmcn harmonisch bearbeitet Kiel, im Verlag des Verfe., 1833. (Ging 1841 la £&U£Ows Verlag ftber).
3. Au-Sfjnbe Kiel 184f).
Nach seinem Tode:
2) Kireliliclus Antiplionarium , enthaltend 89 Gesflnee far den Prediger am Altar u. im Säugcichor mit obligater Orgelbcglciiung in Musik gesetzt. Kiel 1845. (Steht sehon im L. & Sehr, als unter der Fresse befindlich verzeichnet.)
3) Choral. Melodienbnch mit Zifferbeseichnimg. 2. Aufl. Kiel 1837. 8. Aufl. Kiel 1845.
4) Choral-Melodienbnch mit Notenschrilt S. Aufl. 1887.
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Appell.
49) Appen, Karl Augrusl, geb.d. 3L0ct. 1840zttKend$- tiurg, sein Vater der Kaufmann f^leiehen Namens daselbst; seine Motter Margaretha geb. Petzel aus Tönning; besuchte das Realgymnasium in Rendsburg, siudirte 1857 bis 1862 die Rechte in Kiel u. Heidel- berg^, wurde Ostern 1862 in Klei examinirt (II. m. r. A.), dann Atnissrcrctar in Rciulsburg, Itzehoe u. JVeumünsler, im Juli 1864 As.si^»loiit in der LandLsrofrierung in Kiel, im Februar 1865 Kanzelist in der Schleswig-llolsleinischen Landesregierung- auf Gottorp, den 15. Septeudicr lbG5 Gevollinächtigter u. fungirender Bureauchef in der holsteinischen Landesregierung.
Charlotte Corday. Ein Tnuienpiel. Kiel 1861. S. (Revidirt.)
50) Arndt» Carl Friedrich Ludwig, war zuerst, noch 1815, Conreclor, später Direclor u. Professor an der Donischule in Ratzeburg, jetzt (?) Fast, in Schlagsdorf. (Fehlt im L. de S.)
1) Qlonar sn dem Urtexte des liedes der Ntebclnagea n. der Klagen tarn Ge- brauch Ahr Scholen. Lfincburg 1815. 8. a) Analect» Horftthtnih de sermonnm loda aliquot propoenit etc. ImDehurgi
1829. 4.
8) Apologie des freimütnigcn BekenntnissCB eines christlichen Pr lipcrs gcf^en einen Angriff des Herrn Pastors Wolf zu Hamburg. Lüneburg, 8'i9. 8. SS. 40
4) Gab hrrniis mit Erläuterungen: Joachim Schlüter, erster cvangcliscbcr Prediger zu Rostock. Ein Beitrag xur Reformation'sgcschichte aus der Histüria von der Lere, L.cvende und Dode ra, J. blüters gcstelict u. geordnet durch IJicolaum Gryscn. ' Zur Erneuerung des Andenkens an den vor 300 Jahren gestorbenen Zeo^ der Wahrheit. L«bccli 1832. 8,
ft) Da« Zebntenregister des Bistbnms Bataebnrg aus dem 13. Jahrhundert nach der Urschrift abgedmekt Mit Bemerkangen. Einladnngssehrift der Batsebnrger Domschale. 1838, 28. Min. Sdiönberg, 4. SS. 87.
8) De Iliadis pocmatis expositione, Si liönbergae 1838. 4.
Beitr. rana Archiv /. d. H. Laacabarg. Bd. 1, S. 289 folgde.
51) Arndt (nicht Arendl), Hans Heinrich Wilhelm (L. & S. No. 35), stiirb in dem Hnmbiir<rer Frcimaurer-Krankenhause (?) um 1840. (S. Hamb. SchriftslcUer-Lexicon I, S. 88—90.)
Von ihm nocht
Gab heraus J. Eroymanns gcmeinnütnges Becheobttcb. Altona. 7. Aofl« 1823.
8, Aufl. 1830. 0. Aufl. 183.. 8.
Lehrreiche Kinderbibliothek fftr die jftngcre Jugend. Bd. 1. 2 (mit 2 illumin. Kpfrn.) Ilaiiibarg 1829. 12.
Gab heraus: J. G. Petersens Anleitung zum gründlichen Eechnen. 2. Aufl. Hamb. 1829. 8.
Uebongen im KopfreehnAn fikr Baader. 8. Sommlnng. Altona 1880, 8. G«b re?idhrt n. verbeisert bcrans: Berechnwigeii der schwersten Anfgaben in J, Kroymamis gemefanülstgem Bochenbnch. 2. Anfl. Altona, 1830. 8.
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fintwiekUmg der ichwertten Anfgaben in allen 3 Satnmlnngpii der „UebungcQ
iiu Kopfrechnen". Altona 18S0. 8.
Von dett Wortci klarungen. 2. Aufl. Altona 1831. 8.
Gah herawr.J. Kroymanns gemeinu&tiige Algebra., 4. Aufl. Altona 1633,
. 8. n Bg><.
Sprnchkntechismus oii. kuraer AbrJss der ilcuteohcn Sprachlehre, xunächbt für die Yolksschnlcn abgefnsst. Ilantburg 183.'). 8. S'/? I^gg-
Kcgcldctri in ganzen Zahlen n. mit leiditefi Brflchen. Hamburg 1Sd4. 6.
KnngefoMtOB Bcobenbnch fflr Mftdchcn xur Erlernung u. Uebung d«B lebrift- fichen Rechnern. Kunbnrg, Scbnbertb & l^iemcycr, 1837. 8. Bec Scblcaw-Holet. ScbnlbL 6, 1844, H. 4 8. 115—136.
£nt«s Becbenbucb sur Erleninng u. Uebung des echriftliebcii Rechnene. Leipvig 1839. 12. Ree. SchlcMr.-Holet. Schulbl. 6, 1844, & 186—137.
52) Arps, Adolf Hati9 Hermann, geb. 9. Juli 1815 in
Reinfeld; besuchte das Altonaer Gymnasium, studirte seit Michaelis 1833 Theolocrie in Kiel, wurde Ostern 1840 examinirt (2. Char.); den 18. April 1850Reclor in Oldenburg, den 18. April 1861 zweiter, den 26. October 1862 erster Compastor in Neumünster.
1) *) Das häusliche Leben mit seinen Tcrbofgenoi Tiefen. Amt dem Framösiicbett.
Eutin, P. Völrkors, 1855. 8.
2) *) Kleine Dinge. Au« dem Enj;!. (7. Aufl.) Dnei. bei dems. 1855. 8
3) In der für Prof. Bnumsjaitcn gcschnebcncn von Löwe hcrnuspegebenen Schrift : Zeugnisse älterer Ii;iumgai tcnfchen Ircuuüc 1858; £iu Zcugait>a in liaum- garten s Sache.
Beiträge toxa Kirchen- n. Scbvtblatt Jahrg. 1844 (Ueb«r den ungerecbtea Hantbalter); Jahrg. 1847, 8p. 496 n. Sp. ftOS (Blicke ia die Gegenwart); Jabi|p. 1848, 8p. 981 (Dentscbland) 8p. §07 (Erwiderung). — Zw kfreU. Monataechrift (Itsehoe 1852) 8. 137—144 u. 178—186 (Bemeiktragen Uber die Apoatelgeacbichte 96, 14. -") Ansaerdcni manche T^'v>ctKsioncn zu nndcren Zeitachriftctt, vowie Ge- legenbeitBgedicbte, i. B. snr Scbillerfeier 1669. (Bcvidirt)
53) Arps» Friedricli, geb. 1780 in Oldesloe, besuchte das AUonaer Gymnasium, studirte in Kiel Theolocrie, wurde Hauslehrer
beim Kammerherrn u. Landralh F. Chr. v. Buchwaldt auf Pronsdorf u. kam von dort als Rector nach Segeberg, wo er den 28. Januar 1841 starb. — Verh. mit N. F. geb. Jeannerct (i 24. März 1641).
— Gedichte. Segeberg 1636. 8. (Einaelne damas stehen in Segcberger
Wochenblatt u. onderswo.).
m
54) Asrnnssien, Bahne (L. de S. No. 38), geb. ig. April 1769 EU DagebfiU, der Sohn von Landleutcn, studirte seit Ostern 1790 in Kiel Theologie, ejmniinirt auf Gotlorp 1794 (2. Char.)» den 16. [Juni 1797 Diaconus in Leck, eingeführt den 16. September;
. den 10. November 1805 Prediger zu St. Nicolai auf Föhr, eingef» 26. Dccembcr; starb den 12. Juli 1844, 75 Jahr alt u. 28 J. im Amt. — Verh. mit Cluistine geb. Boyscn. —
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Asmussen.
Von ihm noch: Im H. St. M. 9, 1840, S. 768—770 Naehrichteii von dem
FOhringcr Volkcrt Bt<lin.
— Von der SchitTfahrtbkunde zum Nutzen u. Vergnügen in IMmcii ohne T«- beU«n enchien 2. Aufl. Hamburg (Leipsig) 18ft4. 8. SS. 64.
56) AJSmomen, Eduard Jacob, geh. 11. October 1839 in Kiol, Sohn des nachfolgenden Jacob Asmussen u. der Jolianna Henriette geb. Rowohl (f 9. September 1849); besuchte die Gc- lehrlcn-Schule in GhUksladt, sludirle Medicin in Kiel, Berlin ii. Leipzig, promovirle in Kiel als dr. med. im October 1863, vom Marz 1863 bis Neujahr 1864 Arzt am k. k. Kriegslazareth zu Schles- wig u. bis Februar in Schleswijf, dann am k. Prcussischen Kriegs- hospital des Johanniter-Ordens za Flensburg von Mfirz bis October 1864, seil November 1864 practisirender Arzt in Rendsburg.
De vninoplascice diss. inangur. Kiliae 1868. 4. S8. 18 mit 8 Taff. (BoTidirt)
56) A.smn»!Sen, Jacob (L. & S. No. 1370), geb. d. 30. April 1794 zu Damholm, Saatrup Uarde im Amte 6ottorp; Sohn unbemittelter Landleute; musste einen grossen Theil seiner Jugend untergeordneten landwirthschafllicben Beschäftigungen zuwenden; nach seiner Confirmation Schulgehülfe, dann Hauslehrer in einer' angesehenen Flensburger Familie; von dem Principal dieser Familie unterstützt besuchte er zuerst die Flensburger Schule u. stndirte dann Theologie in Kiel seit Michaelis 1819, examnuri ;iuf Gotlorp 1823 (1. Charakter); ein Jahr Lehrer an dem Knaben-Institut des Herrn Andresen in Altona, den 2. November 1824 Subreclor an der Gelehrten-Schule in Kiel, eingeführt den 3. Januar 1825, den 28. März 1834 dr. philos. u. Privat-Docent der Theologie in Kiel, 1887 ausländisches Mitglied der Kurländischen Gesellschaft für Literatur u. Kunst; d. 17. September 1839 Director des neu er- richteten Schullehrer -Seminars in Segeherg a. erster Lehrer an demselben mit dem Titel Professor; den 18. Juni 1840 dr« theoL zu Kiel; 1842 wählte die Centralconferenz der Holsteinischen Schnl- lehrcr ihn auf 3 Jahre zu ihrem Präses; 1849 Abgeordneter für den Segeber<^er ständischen Wahldislricl. Starb den 22. November 1850. — Verheirathet seil 1826 zuerst mit der ältesten Tochter des Kaufmanns Rowohl in Altona (starb 1826), dann mit deren Schwester (starb 9. September 1849).
Von ihm noch:
l) Im KTclcr Corietp,- Blatt 1831 Beibl. zu No. 88 (Wozu denn ein Kirchen- u. Schulblatt für unsere Herzogtliümci?) Ko. 93 (Zur Artwort: Gclehrtcnschulen hctr.) 1838 No. 51—56 (Ucbcr die Herstellung des Kieler Schullehrer-Seminar». Als Verf. gicbt sich A. 1839 No. 33 kund)} 1339 No. 33 (Berichtigung tu
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Fast. Deekers Schrift Aber du Kreier Selranehrer^eiiiiiuur); 1847 No. 95 (Wm liHbeii die nenesten politiscben Uarabea in FlentbQtg tnii dem Be^beiger Se- tnlnnr sn tbrniT).
i) Do fonlibas Adamt Bremeneie. Eiliee 1884. 4* SS. 89. Änges. in X. H. Bitter v. Lang liter-histor* Zeitacbr. in sitningloeen Heften. (Kürnbeig 1888. 8 ) 8. 49-50.
8) Gab heraus mU dr. A. L. J. Michelsen ; Arebir fiftr EAaate- n. Kirebcngeicbiebte
der Hcrzogthamer Schleswig, Holstein und Lenenbnrg lt. der angrenzenden Lander u. Städte. Bd. 1 lieft 1, Kiel 1833. 8. X u. 26G SS. Ani-^z. Kieler CoiTCsp-Bl. 1833 Nö. 11 Ree. Neue Prov. Berr. 1833 S. 313-315. Darin von ihm S. 10'>~-24;); (Kritische Untersuchungen ühcr den Umfang der ITam- l)iir<;or DiOcrsc und Archidiöccso in älterer Zeit mit iiückslolit auf bennchbnrto Bisthümcr); S. 263—266. (Johann WoUhofF, lutherischer PräUicant in Kiel, 1629) Ell. 1, Altona, J. Fr. Hammerich, 1833. 8. XXXXII u. SS. 425. Ree. N. Fror. Berr. 1883. & 638—889. Darin von ibm: S. 197— S6S: (Ueber die Kriegs7.age der Ottonen gegen Dftnemarlc mit betonderer BficIcaicM auf die ricb- Üf^b Zeitbeatimmung denelbea); S. 802— 8S0: Q'acbtrSglicbe Bemerlcnngen m Jenvena btstorlachen Kaebriehten tber nnaere IXaeonate)^ — Bd. S. daa. 1884. ^. XX u. 571. — D \ in von ibm mitgethcilt 8. 544—553 (Beilage II su Jensens Geschichte des Schleswigschcn Domcapitcls nach der Refonnation. De- Stgnation der Legaten- u. Vicaricngoldcr bei der Dütnkirche zn Schleswig auf 1749). — Bd. 3. dos. 1837. 8. XII SS. 385 (cfr. Andr. Ludw. Jac MU c^ielfjon %
4) Reden bei der Einweihung des neuen Scminargobäudcs u. bei der GraudstdR- legung zu demselben. Segeberg (Kiel hei Bünsow) 1841. 8.
b) fn Langfeldts u. Nissens Schleswig -Ilülstcinischem Schulblutt 1842 II. 4 S. 141—153 (Bericht über die am 10. Aüg. 1342 au Segeberg gehaltene Ccntial- Confercnz holsteiuischcr Schullebrcr).
Gab heraus in Verbindung mit den SchuUehrern Langfcldt in Altona u. Nissen in Ddebeamp: Scbleswig-HobteiQiscbea Sdralblatt, eine Qnartalscbrift Ar Stadt- u. Landaebulon. Jahrg. Y— Xß. Oldenburg, C. Frftnlcel, 1843—1850. B. Darin tou ihm J. T, 1848 (Angcs. Alt Merk. 1848 No. 83) H. 1 a 1—4 (Vorwort); H. 8 (Beeensionen); H. 8 8. 1—80 (Badenicen über die Einriebtnng eines gemeinschaftlichen Prüfungs-Colleglnms für beide Seminare der Herzog- thftmcr). H. 4 S. 51 — 69 (Bericht über die Central - Confercnz Holsteinischer Schullehrcr, geh. zu Brunswick bei Kiel d. 22. Aug. 1843); S. 140— ir,2 (Fr- klarnüg gegen Lilie, besonders in Betreff der Central -ConfercnT. n. flor l.nt- stchung der Seminare). J. VI 1844 II. 1, S. 8—18: (Rcguliiung du üküuo- mischen VerhiUtnissc des Scgebcrger Seminars); J. VII, 1845 H. 1 S. 1 — 10 (Vorwort); S. 79—90: (Kachwort n. Votum zur Sache der Absetsung der Scbtfl- lebrer auf adninistratiTem Wege); J. YUI, 1848, H. 1 & 1 -44 (Beriebt Aber die dieejilttige (Zentral -Conferens der Holatebiiacben Scbullehrer an Hdde am S8. Aug. 1846); H. 4 & 58^98 (Beriebt Uber die Central*Gonfei«ni der Holet Scbultehrer zn Altona am 18. August 1846); in demselben Jahrg. auch Becen- sionen; J. IX, 1847 H. 4 S. 57—11.') (Bericht über die Central-Confcrcnz u. s. w. in Neumttnster am 16. Aug 1847); J. XI, 1849, S. 167—208 (Soll künftig in unseren Volksschulen ein allgemeiner od, confcssioncllcr Religionsunterricht er- theilt werden?) S. 547—569 u. J. XII, 1850, S. 1—30 (Bemerkungen über den
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20 V* Aspern«
Entwarf eines allgemeinen üiiterriclitsgesetz«!, welcher von der am S. Ootober 1848 zu Kiel gewählten Coiuinission ausf;car1)eitet ist); J.XII, 1850, S. 121 — 133: (Schreiben nn Herrn Prof. Thaiilow in Kiel in Betr. unserer Schullehrer-Seminare). In Zohlickcs Schnlblatt f. Mccklenb. Bd. 2, 1838, rUeber den propädeutischen Unterricht in der Philosophie). — Irti Itzeh. Wocht-nbl. 1843 No. 4r), No. 47; 1844 No. 8, No. 51t 1845 No. 48, No. 51. — In (Jcss u. Versmanns) Kirchen- u. öchulbhut 1845 Sp. 52J— 528, 537 — 545, 553- 558 (Replik in der Katechismns- aacbe n. weitere Brörterung derselben). -~ In Herm. Biernatskis Schicsw.-Holstein. Lnuenb. LondeBbericbten (Altona 184«) H. 1 & 16—87, IL 88. 161^177, 1847 H. S S. 90-— 108: (Visitationsbericht der Gottorfer Superintendenten Fabriclus des Aelteren u. Jüngeren.)
57) V. Aspern« Friedrich August, g-eb. in Altona den 12. September 1811, Sohn von Ktatsrath u. Polizeidircctor W. Adr. Fr.. V. A.SI). daselbst u. Marianne Susanne ^eb. Ilarto«»-, besuchte (las Altonaer Gymnasium, studirtc dann Medicin zu Götting-en, Heidelberg, Berlin ii. Ki(^l ii. ward DocLor derselben in Kiel l<s:i5. Wobnt seit 1841 in Hamburg. (Vergl. das Lexicon Hamb. SchriH- steiler S. 104-105.)
1) De fungi medutbiris pathologia eitberapia dies' inaiigor. cbira^«i. K31. 1885. 8. Bcc Pfaffs Mitth. IH N. F. I H. II & 13 S. 10S— 106.
3) Genealogische Bcitrftge zur Gchchlchto der Grafen r. Holstein u. Schauenbnrg;
in den Nord.ilbingischen Studien Bd. 3 H. 1, 184C, S. 1—15 u. H. 2 S. 209— 225.
3) ♦) Kleine Beiträge zur Geschichte u. näheren Kenntniss der Stadt Altona. ITcr- nnsfjpgeben ans den Papieren eines fiHheren Beamten (seines Vaters) daselbst. Altona, in Commission bei Ad. Lehmkuhl, 1849. 87 SS. gr. 8. •
4) Beiträge zur älteren Gesoliichte Ilul-teins 1. lieft. Mit einer Wappentafel. Hamburg, Perthes Besser & M.iukCj 1849. gr. 8.
58) AMSelienicldtr» Christoph Karl Julius (L. & S, No. 39), 1829 den 21. Januar Hauptp'astor zu St. Nicolai in Flens- burg, emgef&hrt den 14. Juni, 1832 Ostern Mitredacteor des Reli- gionsblatts, 1850 d. 24. Hfirz constituirter Probst für die Probstei Flensburg, dazu den 8. April 1850 bis 11. April 1854 interimt* stiseher Superintendent für den deutschredenden Theil in Schles« wig, 1851 den 6. October R. v. D., den 5. Hai 1853 Mitglied des Exgminalion.s-Collcgiuras in Flensburg, den 14. Aug. dess. Jahrs allerh. ernanntes Mitglied der Stäadeversamiuluug, den 11. April 1854 Ober-Consistorialratb. Starb den 1. September 1850, im Alter von 05 Jahren. Yerh. mit Maria geb. Schmidt aus Schönberg.
Von ihm noch:
Beitrr. zu H. L. A. Vcnts-lleligionsblatt Jahrg. 1. No. 4.
Hedigirte neben J. A. F. C Vohinardts, L. F. C. Calliyon u. L. Lorcntzen bis Neujahr 1850 des Rcligions^blatts N. 1\ J:iiirg. 1 — 18. Plciifeb. 18.13. Husum u. Flensb. 1834—1849. 4. (Darin von ihm Gedichte religiösen Inhalts .T. 1 No. 1, 7, 8, 11, IG. 2a, 30, .10, .'i2 J. 2 N. 1, 10, 15, 20, 22, 21. 38, 41, 46 J. 3 No. 1,
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d* Aulkert. 21
8, 9, 18, 21, 30, 4f» J. 4 No. 1, 5. 14, 17, 30, 84, 51 J. f. Ko.37. 51 J. 6 Nü. 18, Oy Ikil Üo. Q (Zar Stcner der Wnhihoit hiiisiohtlkli der AutorijcliMft eines geistlichen Liedes, welches von dr. Harms dcn\ K. M. Arndt beigelegt war) No. 41», J. 7 No. 1, 16, 23, J. 8, No. 1, 2, 3, 6, II, 18, 23, 26, 27—30, 36, 42, J. 9 Ho. 1, 5, 16, 22, 87, 31, 83 J. tO Kow 10 J. 11 No. 5, 7, 16, 18, 19, 23, 24, 28, 32, 41 J. 18 No. 80 tt. fl. w.)
HirteobacUciik Lflbeck 1848. 8. S. Ftonsb. HeUgioiubl. 11, No. 1.
Mit J. A. F. C. Yolqnaidto: LutherUches KirdtenbflchteiQ. Mit st«tar Hin-
weisang auf das Wort Gottes ansgenrbeitct. (Dos knnen Abrisses, dessen, wm dem Inthorisch-evangelischeii' Christen'* etc. 2. vOllig umgearbeitete Aufl. Scblef- wig, Tbst.-Itist., 1841. 12.
Warum sorgen so gar Viele nicht für das hochzeitliche Kleid, i'red. am 20. Sonnt. Trinitütis über Matth. 22, 1 — 14: in C. W. Brodersens 30 Predigten T. 30 frcdigern Schletw.-Holstcins. (It^eii^c 1842. 8.) b. 286—307.
Bete u. arbeite! Eine Sammlung von biblischen Spr&chen, kleinen Liedern, G«b«ten 11. Denkvenen snin chriatlichen Hanfbedsif n« anm Gebrancb flir Scbnlen, mit Bftekiicht anf Freiacbnlen. (1. Anfl. kam nicht in den BnchhandeL) 9. Aufl. Lflbeck 1838. 8. Aufl. das. 1839. 4. Aufl. das. 1848. 8. S. Flensb. Beligionsbl. 18 Ko. 4.
Oeistlicbes Saitenspiel eur häuslichen xx kirchlichen Krbnming Schleswig, Tbft.-Inst, 1842. 8. Angcz. Alt. Merk. 1842 No. 168. Itaeh. Wochcnbl. 1842 No. 84.
Bettrr. zur Flensburf^'cr Zeitung 1851.
Bevorwortete Grün's Uebersetzung des Lehrbuchs f. die unconfirniirte Jugend Luthers Catechismus mit einer Erklärung v. dem Stiftfcprobstcn Balslcv in liipcn 1862. 2. Aufl. 1854. 8.
Boenncr og Fsalmer til Brug foi Skolerne og B(}enimet. Slesvig og Flensb. 1853. 8.
59) (FAnbert» Jacques (L. «Sc S. No. 41), starb zu Pisa den 11. Decernber 1844. — Sein Sohn Franz Michael d'Aubert, Kaiumerjunker, Bürgermeister und Syndicus zu Oldenburar. — cfr. Neuer Nekrol. d. Deulsciien 22, S. 822—824. Schilderungen eines Vielgereisleo. Bd. 3 S. 24-32. Ersl. S. 27 Sappl. 1 S. 44. «
eO) AuipQfSltiny, Johann Rhode Friedrich, geb. den 6. April 1803 zuMessunde, besachte seil Ostern 1821 die Univer- sität Kiel, am Theologie zu studlren, exuminirt anf Gottorf 1828 (2. Char. m. A.), d. 26. Juni 1838 Preditrer, Küster u. ScliuUehrer auf der Hallig Oland, den 22. Juli 1844 P. in liolUngstedt, den 14. August 1862 P. zu Ulsnis.
1) Die heiligen Zeiten der evangoliscbon Kirche. Eine Reibenfol^-e cbrifitlirhcr Gedichte nebst einem kuracii Anlnuigc über die Entstehung u. Bedeutung der Sonn- u. Festtage. Für die häusliche Andacht Fs. 16, 1. Schleswig, Tbet.- Inst, 1838. kl. 8. 68 SS.
8) Vier Predigten: 1) am eeston h. Weihnachtstage, 2) am Ncnjahrstage, S) am 4. Sonntage nach Epiphanias, 4) am 17. Sonntage nacli Trinitatis. Husum 1848. 8. 88. 48.
3) Versnch einer Chronik des Eirehspidt Hollisgstedt, Flensb. 1858. 8.
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Aje»
COa) Aye, Daniel Johannes, geb. 13. April 1814 in Al- bersdorf in Suder-Dilhmarsrhon, Sohn des dortigen Dinconus Da- niel Aye (t als Pnst, in Brodrrsbye u, Taarstedf April 1828), be- suchte die Gelehrlcn-Schule in Meldorf, studirte Jura, wurde im Octobcr 1836 mit dem 2. Cbar. mit Auszeichnung cxaminirt, seit 1838 Advocat in Meldorf, seit 1849 Kirchspiel vogt zu tfame u. St. Hichaelisdono.
Eolwurf eiaer HoIxBchuIordiniiig für den Alber8dorf.Btinsoli-Weiinbfltteler Holt- districL Mit 8 Anh/ingen nebst Bomerkangen n. Notisen dam. HddoiflBSd, 8.
(Ab Heraiweebcr s. Bevorworter des Berichts einer Reise durch die Süder- dithmursischen Hohungen im Monat April u. Mai 1861 v. einem Forstmann. Mel- dorl uei. $. S& 24. hat er sich nicht bekannt; (Bcvidin.)
B.
61) Baeft* Johannes Gottlieh Heinrich, ward dr. med.
& chir. 1840 in Kiel u. lebt gegenwärtig noch als praclischer Arzt zu Augustenburg auf Alscn.
Pe catharisrao tubae Eastachii. Kiliae 1840. 8.
62 Bade» Friedrich Christian Karl, geb. 27.December 1827 in Segeberg, wo der Vater, Christ. Heinr. Bade, Gründereiner Buehdruckcrei, 1831 starb; in Friedrichstadt erzogen, erlernte den Bncbdrack bei seinem Onkel , dem damaligen Herausgeber dos Dit* marscher u.Eiderstedter Boten u.Buchdruckereibesitzer6ade, jetzigem Stadtkassfrer in Priedrichsladt, von 1844 bis 1848, reiste lingere Zeit u. ist seit 1858 Besitzer der ßuchdruckerei am genannten Ort.
Giebt das Eidrrstcdtcr u. Staju lhulraer Wi cht iiblatt heraus u. rcilij^'irt dajjselbe, ist Dumentlicii Vcrlai^ser mehrerer dio commuimleu Verhältnisse der iStudi iiiudrich- stadt betreffender Artikel in demselben seit 1858. (Mitgctheilt.)
63) Baden, Gustav L udwig (L. & S. No. 44), er starb zu Kopenhagen den 25. August 1840. Hinsichtlich seiner, sowie seines Bruders Toikel Baden (L. & S. No. 45), welcher den 9. Februar 1849 in Kopenhagen starb, wird füijlich auf £rslew Dan. Scb. L. 1, S. 29—31 u. Supplem. I, S. 45-47 verwiesen. ^
64) B&rens» Julius, geb. den 24. März 1816 in Flensburg, Sohn des LombardverwaUcrs Job. Heinrich Bfirens daselbst (f 8.
April 1850); besuchte die Flensburgcr Schule, von der er Mich. 183G nach Kiel gino-, wo er Aiilangs Geschichte u. .lurLsprudenz, dann Theologie sludirtc, oxaiuinirt Michaelis 1843 (2. ni. r. A.), Hauslelirer beim Bundeslacfs^esandlen Sicvekinq- in Hamburg; den 13. November 1845 Rector in Mölln, im Januar 1846 cand. minist«
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Lauciilmr<yensis, 1848 in die Lauenburgisclic Luiuirsvcrlrelung u. ebenfalls spater in die gesetzgebende Versammlung daselbst ge- wählt, fungirlc als SiTrctär 11, piiMicirtr nmtlich deren Prolocolle, iiii Juli 1853 Conrcclor an der hühcrn Üürgcrschulc in Hannover, dr. philos., 1866 zum Scholralh von der Oesterr. Stattbaiterschaft in Holstein ernannt.
1} Bericht Qbor die Verhandlungen der Iinucnbargtschcn Landes -Versammlung. Erste Di&t. H. 1.2. Sitzung 1—85. Zweite DiAt. H. 1. Sltsung 1^13*
Lübeck 18-19-1850. 4.
2) Schlr>\v:;_-H tistein n. die Bandesrcfonn. Vovfrag gehalten in der 5. Goncral- Versamntlung des (Jrossdcutsclicn Vereins ZU Hannover am 6. Mai 1863. Uan- nuvcr, Kliud Worth, 18C3. S. SS. 40.
3) Der Französisch-Frenssische Handelsvertrag. Hannover, Klindworth, 1869» 8.
Arbeitete f&r manelie politische Tagesblatter. —
65) Ba^g'e, Otto Bornhard, geb. den 2. Mai 1839 in
Kiel, Sohn des Aveil. Copiisten beim OAG. in Kiel Heinrich Bagge;
besuchte die Gelehrten-Schule in Kiel von 184« bis 185^, sludirte
die Rechte in Kiel von 1856--1860, wurde 18ÜÜ CAaiiiinirl, war
von da bis 1863 Secretär auf dem Amthauso in Rendsburg, darauf
bis 18G4 beim Kieler Amtsgericht, sodann in der Landesregierung
Kanzelist bis 15. September 1865, seitdem Gevollmfichiigter in der
Holsteinischen Regierung^ u. im Januar 1866 zum Assessor beim
Holsteinischen Obcrgericht ernannt.
Stellte mMmmeii u. gab htnm: Bdikswif -BolttMtehcr Staatsksleiider ftr 1888. Behleewig 1868. 8. (Bevidirt.)
66) RagpiBl^esen , Friedrich August Ludwig Haller (L. & S. No. 1371). — Es ist wegen dieses Autors zu verweisen auf Erslovv's dänisches Schr.-L. I, S. 48 — 50 u. Suppl. 1 S. 51—53. In dem Verzeichniss seiner Werke fehlt dort:
Plan der Stadt u. Gegend um Kiel 1834 S. N. St. M. II, 1834 S. 699. Auch stchn im Alt. Merk. 183ri No. 2G Sp. 515—517 von Uun: Einige Worte cur Berichtigung eines Aufsatzes im Kieler Corresp.-Bl. —
67) Bahmseiit Christian August (L. d: S. No. 47), den 26. Mai 1829 erster Lehrer beim Schullehrer-Seminar in Tondem mit den Pr&dical eines Professors; d. 10. Juni 1841 R. t. D.; seit 1856 Januar erster Lehrer am Seminar in Eckemfdrde, als welcher er 1858 in Function war. Starb daselbst den 21. Hai 1864 im 67. Lebensjahre. — Verh. 1) mit Juliane Christine geb. Haussen (starb 15. September 1837), 2) mit Johanna Fr. C. geb. Valcntiner aus Kiel d. 21. Decembcr 1841. — Sein lithographirles Portrait V. Graack erschien 1841. Him wurde 1865 Anf. Aug;, in Eckcrn-
fürdc ein Denkmal auf seinem Grabe errichtet.
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21 IMiwieii»
68) Bahnsen, Ferdinand Heinrich Eduard, geb. 30, August 1826 in Schleswig, Sohn 4es Raihsdionerg Friedr. B. da- selbst tt. der Margaretha CaUiarine geb. Mdller; gebildet auf den Schulen Schleswigs, von IMb bis 1848 auf dem Seminar tu Ton- dem; nach der Entlassung Tom Seminar Knabentehrer in Cappel durch die Kriegs Verhältnisse nach Holstein gekommen , Organist ia Seestor seit 1851, 1861 in Neujuünster.
I) Zwei- u. dreistimmige bchuUicdcr für Mittel- u. Obercbsscn der Volksschule, AUoDA, Hestermann , 1859. Ree Schulbl. f. d. Herzogtb. SchküW. u. Holst. 21, 18Ö9, S. 16B— 177 u. 217—227 (v. Ii. F.).
8) Tatis-AlbiiiB für die Jagend. 1869.
In A. F. SOtaksoDi Sehnlseftang 1858/59 No. S8 «. No. 88 (HeimadiB- vu
Vatorlandskiinde in der Yolkwcbnl«) Ho. 85 (Zur Beobtferlfgtuig der Abwehr);
(VatorlftndiMbe Bilder: 1) die Eraekime, 2) der Sitefareiber). — Mitarbeiter an
dex von Katlerfddt n. Knntie heraneg^bcnen PrilttdienBammlang. — (Beridirt)
69) Bahnsen» Julius Friedrich August, geb. den 30. März 1830 zu Tondern, Sohn des yorhergehenden Seminar- dircctors Christian A. Bahnsen, besuchte die ScMeswiger Dom- schule, studirte IMnlosophie Li. Philologie in Kiel von Michaelis 1848, dann in Heidelberg u. spater 1854 wieder in Kiel, naclKicin er in Hpidpllierir die philosophi^clic Doctorwürde erlanp^t hatte, wurde darauf Lciircr am Gymnasium in Anclam u. ist gegenwärtig Oberlehrer an der höhern Bürgerschule in Lauenhurg^ in Preussen.
1) Grundzüge zu einer Chrtrakterologio mit besonderer Rücksiciit p&dagogiflcber .
Fragen. Anclam, Krüger, 1864. SS. 22. 4. (Proi^r ) 3) Pädagogisch-charaktero logische Fragmente. Schulprogr. 1865. 4.
In A. P. Stkiksens Schulzcituns 1856/57 No. 21, No. 25, No. 26 (Artbor Schoppenhauers Urtheil über den Hildungswerth der Mathematik). —
70) Balingen, Ketel Ernst Ludwior, prcb. ... zu Du- borg, Kirchsp. Handewitt, 1840 Tondernschcr Seminarist, cxaiiiinirt 1843 (1. Char.), Privatlehrer in üoyer, 1849 Lehrer in Dammflelh hei Wüster, 1852 Rcchenroeisler auf Helgoland, 1854 Elementar- iehrer in Ottensen, 1864 Organist, KOster u. SchuUchrer in Esgrus.
In (Asniiiasens) Scbleswig-Hulsieiniwbem Schulblatt 9, 1847, H. 8 S. 88—88 H. 4, 8. 81—87 (Gceanglelue In Voiksiebnlen nach dr. £. Krflgcr iu Emden) 10, 1848 S. 82—86 (Neue Mnuktheoiie u. rhythmischer Chornlgesang); 12, 1850, S. 71—81 (Der Unterricht, welcher von der Regel zum Rechnen fortschreitet),
S. 202—209 u. 6G8— 677 (Lehrcrsplegcl au« classiscbcm Erz g^ cbmolzcn); 13, 1851, S. 531—541 (Etwas vom Boden). — In A. V. Sönksens Schulzeitung 1858/59 No. 34; No. 3G, 38 (cfr. No. 41) No. 40 (Ueber kirchliches Orgelspiel) ; No. 44, hl u. 1859/60 Ko. 13 (Funken u. über den Materialismus). — 1'" Itzeh. WochenbU 1851 No. 58, 76 (Der Wil«terraarsch-Käse). — Im Alt, Merk. 1848 No. 809 ^ (VolkHchnllehrer In Schleswig. HoUteiu ). — Beitrage in den „ittuatrirton Han»- bUttem'' V. Iiange. ^
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71) BalUMOn, Erasmus Carstens, ^cb. 27. October 1794 zu Cqihu; sdn Vater Fast. Chr. Bahnsen das. (f 1. Jan. 1816); studirle Theologia seil Mich. 1814 in Kiel» wurde 1819 ex&minirt (1. Char.), 8. Juni 1822 Pastor in Well, BIderstedl, 6.DeceRiber 1829 P. in Sfilfeld, 28. Juni 1840 R. v. D., 23. August 1842 P. In Oldesloe, 8. Januar 1844—1849 Examinator im theologischen Examens - Collegium, Juli— i\ OY rill her 1848 Mitglied der Schleswig-Holstcinischeii Lan- desversämniiung.
Was der Herr mit uns redet in der dieejäbri^n Erodtc Pr(><1igt am Erntefest tib. Hus. n, 22 u. 23 in: Brodersens Sftminlung von 30 Fredigten toq 30 rredigeni ächlc8wig-HoUt«in8 (Itzehoe 1842. &>. S. 3&7~370.
7U) Bahnmn« Franz Wilhelm Tiburgr» geb. in Son- derburg, studirte Mathematik «. Naturwissenschaften, promovirte 1853 zum dr. phil., 10. August 1854 const. 8. Lehrer an der GIfick-
Städler Schule, erthcilte eine Zeit lang Unterricht an der Hamburger
Realschule v. 1854 Ostern bis dahin 1855, 185G den 27. August
8. Lehrer an der Meliiorfcr Gelehrten-Schule, 1858 im Marz Lehrer
der Mathematik an der Realschule in Hamburg.
Spiegelang in Glasprismeo: im EiiüiuIaqgipfQgnuiim der Hamb. Bealschule 1862 & 1-37. 4. Mil Tafel, -f-
72) Bahrt Theodor, geb. In Rendsburg, stndirle Hediciu u. promovirte als dr. derselben in Kiel 1852» ist zur Zeil prac» liseher Arzt In Rendsburg.
De pneumoniae cura. Kiliae 1852. 8. SS. 81.
Veraffeatliclit« gfm^iiMshaftlieh mit dr. Joli. Garrtena in Bondsbtirg einen Allfiats aber die THchlaenoEndeiiiie tn HadeialebeD. (efr. Cantean).
78) Balemann, Adolf Friedrich iL. & S. No. 49), starb als Pastor u. Consistorial-Assessor in Reinteid den 1 0. April 1 826. — Verh. mit Catharina Elisabeth geb. UoJrer (f 25. April 1835). 'Er aebrieb. noeb Reeenik»iMa in dar Kieler -Gelebrten>ZdtiiDg.
74) Balemann, Adolf Friedrich, geb. den 3. Hai 1808 in Reinfeld, Sohn des vorhergenannten gl. ^aaiciis u. der Calha- rina Elisabeth geb. Hoyer; besuchte die Schule in Rendsburg, seit Ostern 1826 die Universität Kiel, um Theologie zu studiren, von Ostern 1827- 182ü die Universität Berlin u. von Mich. 1829 bis dahin 1830 wieder Kiel; seine Lehrer waren besonders Twesten, Neander u* Schleierqiacher; wurde 1830 in Glückstadt examinirl (2. m. r« A.); den 29. I>ecember 1834 adj. minist, in Kiel (eingef. den 29. Mkrz 1885); den^ 7. Mfirz 1838 Archldiaconus in Tondern (eingeluhrl den 6. Mai), den 3. Oelober 1843 Pastor u. Ptobsl In
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1.
ÜAleilUMUI*
Oldenburg (eingeführt 7. Januar 1844); den 27. März 1848 ßfeisll. Mit- glied der vereinten Ständevcrsammluüg für die Herzoglliürner Scliles- wig-HoIsteiri; den 2. November 1854 u. November 1860 geistl. Mit- glied der Uoisteinischen StandeTersamndung; den 3. Januar ISGO R, V. D. —
1) Wablpredigt lam Afdüdiaeout in Kid den 14. Becembor 1835: Die Diener Christi Hanehalter über Gottes Geheimnisse. Kid 1835. 8.
2) In Claus Harms Piedigten „die h. Passion (Kiel 1838) No. 5: die Passion ein Kämmerlein, in welchem die Seele ilire schönsten Erlohunf^on hut Lübeck 1838.
3) In C. W. Brodcrscns 30 Predigten von .10 Predigern Schleswig-Holsteins (Itnehoe 1842) S 269 — 2S9: Selig sind die Augen, die da sehen, das Ihr sehL Fred, am 13. S n Tr.
4) PHrentatiou bei seinem Vorgängerin Oldenburg, Probüt Schrödtcr. Oldcnb. 1846. 8.
5) In „Bcgräbnisafeier des thenren Qottesmannes Clans Hanns.*' (Kiel 18&5. 8.) ' Trauerrede S. 8—7. (Revidirt.)
75) Balemann, Georg Ludwig (L. Ä S. No. 1373), q-eb. den 11. Januar 1787 in Kcinfeld, ßruder des vorhergenannlea Adolf Friedr. Balcmann; besuchte die Schule in llolzminden, stu- dirte Jura in Kiel u. Göliingen, war seit 1809 Advocat ii. Notar in Kiel, ward unterm 6. März 1832 mit zum 27. April nach Kopen- hagen berufen zur Bcrathung über Anordnung von Provmzialständen in Schleswig-Holstein; im October 1SB2 dr. jur. hon. c. von Kiel aus; den 23. September 1834 0. u. L6A. u. Advocat beim Schlesw.- Hülst.-Lauonb. OAG. , in demselben Jahre Abgeordneter zur Hol- steinischen Sländeversamnilung für die Stadt Kiel, wo er in den Diäten von 1835 an 3 Mal Präsident war; im Deccmber lö3() Com- miltirler d r Schleswig- Holsteinischen Regierunir beim Altonaer Bank-Inslilul; den 10. März 1843 Syndicus der Stadt Kiel, 1844 erster Bürgermeister der Stadt Kiel bis 1852; starb in Rendsburg den 31. Januar 1866, 79 Jahr alt.
Von ihm noch;
Bede beider Stiftangsfeicr dcrKielerAmenoAnstaU den 9. Juni 1833. Kiel 1833. 8. Unter sdner Torwi^ndcn Mitwirkung entstand das Vcrfassungsgeiete Ittr die Henogtbümer vom Jabre 1848* (Bevidirt v. dem Bmder.)
73) T. Balle, Peter Wilhelm, geb. 28. Januar 1801 in Egense aufFfihnen; Vater Major im Schlesw. Reiter-Regiment Peter
Hansen v. B. (Sohn des Bischoffs Balle auf Seeland); Mutter Wil- heliiiinc Chrisline Flock; 1811 Cadel in Kopenhagen; 1818 Officier , im Schlesw. Reilor-Regiment; 4 Jahre auf ^er Köiiigl. Menage u. Thierarzncischulc in Kopenhagen, bcsuclile später die Menagen u. Thierarzneischulen in Hannover, Göliingen, Halle, Berlin, Jena, Leipzig, Lehrer der Reitkunst in Kopenhagen, 1824 Uuiversiläls-
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Stalimcister iu Kid, Obcrkriegscommissar mit Mnjors-Rantr , 1853
R. Y. D., R. vom Anhaltschen Orden Atbreclit des Daren, i64ö de-
corirl mil der Königl. Schwed. Goldmedaille f. Kunst u. Wissensch,
1) BidekoMtoa dler Yallediüiig tO BiAdieacau rigtige Behitidling. Mit litho- gnpherede Tarier. Kjccbenhavn, Rcitzcl, 1830. 8. SS. 230. (Soll das erste Ori^nal*Werk der Danischen Liter, in diesem Zweige gewesen sein, dio bis dahin nur eine mnngclhafto TJcbcrs. v. Pritzclius „Bereiter" besessen).
S) Beitschale fQr Liebhaber des Heltens aller Siftnde. Mit 20 erlAatüniden Ab- bildnnjjcn. Kiel 1845. 8. SS. 52.
3) Sptem til Ridchcatcns Dressur udkastot med stndigt Ilcnsrn til Cnvallerichesteo. Med 25 lilhogrnphercdc Afbildninprer. Kiel 1847. 8. SS. 148.
4) Orundzflge der Lehre von der äussern Gestalt des rfcidos nebst einciü Aiiiiang: Uubcr Behandlung der Pferde. Zum Gebrauch seiner Vurlcsungcn über diesen Gegenstand. Mit 1 litbographirten Tafel. Kiel» Schwer« » 184 . . 8. SS. 96.
i) Kjöreaholo. Mit % lithographwedo Tarier, ^jcebeabavo, Beitsel, I8SI, 8.
S& 89. (war 1849 *iii Kiel gedmekt.) 8) Die VüimitiUe-Bdtichiile m Sei in Tertniidiiiig mit dner Thieranneisebale,
•iiiein foiwt- und landwirthtcfaalttSehen Inalitot. Eiel, Drude t. Mahr, 1868.
8. SS. 27.
Beifrr, /ura Kieler Wochenbl. 1865 9. 'Mni (Ober Landcs-ThierRrzncischulcn), u. KU mehreren dänischen Blättern, vctcrinarischcn Inhalte. (Bevidirt. c£r. auch Ersl. 1 S. 65. Supplem. I S. 68 & 59.)
77) Banck» Johannes, wurde 1862 dr. med. dr chir. in Kiel u. ist zur Zeit practiscber Arzt in Schleswig.
De atropini viribus phyalologide usuque ejus medico praetico. Kiliae 1862. 4.
78) llarbek, Ororanist in Burg auf Fehmarn, 1841 Orguniäl u. Scliiillchrer in Niensledten.
Im Kirchen- u. Scbulblatt 1848, 5, Sp. 338—342 (Die Schule iu ihrem Ver- halt.'il.'^e zur Kirche U. zum Staate j ; 1850, VlI, Sp. 208.
Im Itichocr Wochenbl. 1841 No. 10 (Bcuierkungen über die v. Hrn. Marxsen in Bendsburg projectirte Herausgabe dnes Choralbuchs zum Schlcsw.- Holst Gesang- bttche mit benffertem Bau. cfr. nodi Ko. 18 eeine Antwort auf Maixeena Ent- gegnung).
79) Barbck, Martin (L. & S. No. 51), starb als Lehrer der oberen Elementarschule in Neumünster den 10. Mai 1830. — cfr. N. Stantsb. M. X, S. 438. (Das Todesjahr nach dem I^eumün- sterschen Todteuregislcr.) —
Lieforte noch Beitrr. zum Ditmnrscr u. Eidcrstedter Boten 1802 R. 3 S. 21 K. if^ S. 12! (Vorschhig die Einnahme der Landschalmeistor zu Tcrbessem) B. 49
B» 459 — 463. (Ein Beispiel zur Kachahmung.)
Beispiele zur Uebung im Recbnon, Kcndsburg 1815. 8.
80) Barfoed, Hans Christian Theodor (L. S. No. 52), geb. 7. Octobor 1799 zu Brandernp, im Weslerlheii des Amts Ha- dcrsleben, Sohn des Hans Peter Barfoed (f 14. November 1841 als
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28 BM*V«i0i*
Prediger zu Faxö u. der Maria Cathrinc Hiorth (f 17. Januar IÖ16); besuchte die Cathcdralschiile in Aarhuus, sludirte Theologie in Kopenhagen (ex. 1822), wurde 1824 29. September Katechet u. 1. Lehrer an der Bürgerschule in Korfiör» 1832 d. 15. Juni^Pred. in Borom im Stifte Aarhnua, 31* October 1834 in Klovborg in dems. Stift n. 13. April 1851 zu Kippinge u. Brarup aufFalsler. ^ Vergl. Ersl. I S. 73 u. 74 u. Suppl. I S. 79.
VerClTcntlichte ausser den im L. in S. angeführten Digte og Idyller nocU „Den iromme Srnauno*'. En £'ort«lluig af Miuria £dgeworib. Overs. Slagelsc 1828. 6 — ForttBllinger for Boeni iif M. £dg«worth. Oven. Ödeme 1880. 8. —
81) Karg'uiiA, Christian Ludwig:, geh. d. 8. Aug. 1807 zu Hurst; 3. Sohn des nachfolgenden Pastors Joachim Conrad Bar- gum^ besuchte die Glückstädter Schule seit 182], die Universitäten Kopenhagen u. Kiel seit Mich. 1826, um Medicin zu studiren, dr. med. 4t chir. in Kiel den 29. April 1831 : wer einige Zeil Assistenz-» Arzt am Hamburger Krankenhanse, darauf praklischer ArzI in Wandsbeck. Starb daselbsl den 2. December 1846. Yerheirathet seit 18. October 1833 mit einer Tochter des Kaufmanns Joseph Morewood, eines gob. Engländers.
De chloio^i dispatatio inuugurnlis. Eiliae 1830. 8. Beitrr. zu dem Wandebecker InteUigenzblatt.
82) Bargrniti, J 0 ach im Conrad fL. & S. No. 34), starb den 12. Müi 1841 als Hauplprediger und Probst zu Borsfleth, Probstei Münsterdorf, im Begriff, sein öOjähriges Amtsjubilaum zu feiern. — Yerh. mit Dorothea geb. Diederichsen aus Kiel.
83) Barg^nm, Ludolf Conrad» geb. 13. Juli 1832 in Kiel, Sohn des früheren Advocaten u. Bürgermeisters L. C. Hannibal B.
daselbst (No. 85) u. der Louise geb. Lange aus Plön, besuchte die Gyiiuiasieu in Kiel u- Gluckstadt, die beeca<kllenschule in Kiel u. die polytechnische Schule in Hannover; sein Lehrer in Mathe- matik u, Astronomie war vorwiegend Prof. Weyer in Kiel; wurde 1855 als Landmesser examinirt, seit 1856 beim Holsteinischen Wege- bau angestellt u. seit 1864 const. Wegeinspector für den 3. Hol- steinischen Wegebezirk in Neumünster.
Die Landmaasse Jn den Henoj^thttaiittrii SclileBwig» HobteiA «. Leneiibiirg. Kiel, E. Homanii, 1863. 8. SS. 29 Sieht aaeh m den Jalubb. £ d. LandeeW'^
1863, S. 257—285.
Lieferte Beitrüge für die eingegangene polyteebniadie Wodienedurift in Han- nover in den Jahren 1853 u. 1854. (Ecvidirt.)
84) Barfum, Ludolf Conrad (L. & S. No. 55), er wurde 1853 als Untergerichls^Advocat in Tendern in seiner Bestallung
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nicht bostdligt u. Landmann in Hohrkarr, Kirchspiels HosUup; er- hielt 1864 seine BestaUiing wieder u. kbt. noch*
85) Barg^nm, Ludolf Conrad UannibtU geb. 28. Mti 1802 in 'Leck, Amts Tondem; stndtrte Joni in Kiel, wurde auf Gottorf im Jabre 1827 examinfrt (2. m. s. r. A.), war 1829 (resp.
25. Oclober 1855) Untergerichts-Advocat, dann auch Notar in Kiel, Abireordaclcr für den 11. Wahldistrict zur Holsteinischen Slände- versamnilung 1842, für den 12. Wahldistrict zu der von 1853, u. für den 2. städtischen Wahldistrict 7A\ der von 1855, aucli Prä- sident der Schleswig- Holsteinischen Landesversammlung resp. 15. August 1848 u. 9. September u. 25. November 1850, eine Zeit lang in den 50ger Jahren Ziegeleibesitzer; Anfang April 1S62 Bürger- mebler in Kiel; ging als solcher ab 18^4; starb 5. Juli 1866 in Schleswig.
Yerditldiginigiiehtift Ar den Ifiniater t. Scheele g<i{eii dm Piftiideiiteit der Hokteinischon Stlndoversainmlan'; wegen Verletsnog der yerordiuuig vom 11. Jvni 1S54. Kiel 1856. foL (Kam wohl nicht in den BachbandcL)
86) BarlMh« Gottlieb Ernst, geb. d. 26.Decetnber 1803 . in Eckern förde, besncbte seit Ostern 1824 die Universität Kiel, wurde examinirt 1828 (2. Char. m. s, r. A.), 1831 interimistischer
Collaborator in Husum, 15. November 1831 Diaconus in Beicnflelh,
24. Sepleniber 1834 Pastor in llerzlioni, 11. Doccmbcr 1842 Pastorin ^üsel, 20. Anifust 1855 Pastor inBart^leluütle, trat an den 6. April 1856.
Absi hietlspredigt in SOselt gehalten am 2. O&tcrtagc (24. M&rz) 1856. Ham- burg 1856. 8.
86a) Bar ladt, Geor^^ GoUlieb, geb. zu Herzhorn den 13. Februar 1830; Sohn des vorhergenannten; besuchte die Eutiner Schule bis Ostern 1859, stiulirte Medicin, promovirte in ihr in Kiel 1864 B. ist zur Zeit Arzt in Satrup.
Do ampllficationibus ynsorum lymphaticornm penis. Kilii.e 1864. 4.
87) Bartel, Moritz (L. & S. No. 56), versah seine Func* tionen als Secretir der akademischen HospitAler in Kiel sum letsten Male im Winter-Semester 1858/59, in welchem er starb.
88) Bartels« Karl Heinrich Christian, geb. den 25. Sep'embcr 1822 in Meilsdorf, adl. Guts Ahrensburg, Sohn iks Pächters Ludwig Franz B. diuselbsl u. der Calharina, geb. Hofmann; genoss bis zu der Universiläls-^ Zeit vlnvs privaten Unterrichts; studirte in Kiel u. Heidelberg unter der Leilurijr von Weber, Henel, Pfeufer, Chelins, Delfs, JoIIy, Langenbeck, Michaelis, Meyn u. A. Medicin, promovirte den 11. December 1850 in Kiel, war prak- tischer ^rxt n. zugleich- Prtvatdoeeat daselbst seit 1851, wnrde im
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Juli 1858 interimistisch mit der Leitung der incdicinischen Klinik
beauftragt, den 23. Hai 1859 ord. Professor der Pathologie u. Di-
rector der pathologisch-medicinischen Klinik in Kiel.
1) J>e conjngatae vene pelvis introitas nkenearis et mentarationiba« dbaert inang. Kiliae 1858. 8.
5) DIo Lnft, welche wir alhmen. Ein Vortrag gduilten vor einem grOueren
Fublicam. Kid 1868. 8.
3) Gicbt neben Ackermann u. A. b«nMU: Deutsches Archiv für kliniiehc Mcdicin. Rcdigirt von Prof. dr. H. Ziemssen iL Prol dr, JF, A. Zenker in Erlangen. Bd. 1. Leipzig, Vogel, 1865. 8.
Darin von i4im S. 1 flgdc: Ucber die Harnsäare-Ansscheidung in Krnnkheiten.
In dem von JL Virchow herausgegebenen Archiv für pathologische Anfttomie u. Physiologie u. klinische Medicin Bd. 21: (Beobachtungen über eine Masern- Epidemie in Kiel); Bd. 26, 1863, (Fall Ton Cystinnrin). — In den von dr. Kühle lienaBgegebenen Greiftwatder medicinitchen BoitrBgen Bd. 3, 1864, H. 1, S.86— 79 (Patbologieche Untersnebnngen ftber die qnantitatiTen Yeriittltnisfle der Ham- n. HarnstoffanisehMdang nnter gewissen abnoimen Bedingungen). (Boridtrt)-
89) Ilarteli^, Ludwige, geb. in Meilsdorf, Bruder des vor- lici irenaiinlen, studirte Medicin u. promovirte 1844 zum dr. ders., ist gegenwärtig Physicus des 12. Holsteinischen Physicatsdistricts in Wüldenhorn.
I
De Tartari emetici usn in gonorrhoea. KUiae 1844. 8»
90) Bandlmin, Adalhert Heinrich Gr. t., gek den 25. Januar 1820 auf Hovedgaard, Sohn des Grafen Karl v. 6.; besuchte die Schleswiger Domschnle n. die Bergakademie zu Frei« berg in Sachsen; trat 1841 in Oesterreichtsclie Slaats-Dicnste, war 1843 Oberamisassessor in Gmunden; trat 1848 als Freiwilliger in das 1. Schlesw. -Holst. Jäffercorps (1850 Premier-Lieiilenant beim S. Jag-ercorps, im November 1851 beim 3. Infanterie-Bataillon des Holsteinischen Contingents), wanderte 1852 nach Amerika aus, von wo er 1862 zurückkehrte, (1864 Landdrosl der Herrschaft Pinne- berg), 1865 auf Föhr u. 1866 für Dünen- u. Deich-Wesen beauf- tragt in Holland reisend» im liai zurückgekehrt in Schleswig« —
1) Der Ansiedler im Missoiiri-43taate. Mit 1 Xnpfer. Iserlohn 1859. 8.
2) Petter Tatt Zustände in Amerika. Altona 1860. 8. VI tu 272.
8) Haben u. drnben, Lose Blatter ans einem Menschenleben. Hannover, Bflmpler»
1861. 8. SS. 412.
4) Geschichte des Schieswig.Ho1pt.';ni«?chPn Kriegs. ITannovcr, Rfimpler, 1861. 8. ») Eraflhlungen u. Skizzen. Hannover, Rümpler, 1863. 8. XTV n. :>n SS.
6) Christiaa VII. u. sein Hof. Abth. 1. Abth. 2. B l 1. 2, Abth. 3 (Hans Pogwisch Bd. 1. 2). Hannover, Rümplcr, 1863 — isrt. B.
») Die VamUie Bark,, ihre Thaten, Träume u. Gedanken. Bd. 1—3. Hannover,
Bflmpler, 1864. 8. SB. 699. 8) Schleswig-Holsteinische Soldatengcechichten. HanaoTer, 1863. 8. 8S. 127.
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9) Philippine Welser» Hannover, Rümplor, 1861. 8.
l©) Schleswig -IIolstCTU mccrujnschlungcn. Kriegs- u. FnedeDsbUilcr. H. 1 — IS
Stuttgart 18Ü4— 1865. hoch 4. mit Illustiutionen. ll)ücricht üVcr dio Dftnen der Insel Silt. Flensburg, Ilerzbrucb, 1865, 8.
Bcitrr. zur Gartenlaube 1862 (KriunerüngcQ ans dem Scbleswig-Holstcinischcn Kriege) ; zu „Ueber Land n. Meer.* 1864 (Skinen aiia dem Sehleswig-HokUinischen Kriege). (Revidirt)
91) Bandl«sin, Ulrich Gr. v., ist gegenwärtig — Mai 1866 — in Con.staiiz. (Mitiri>:lioiIt.)
1) Eine Audien7>. Lustspiel ia l Aufzag. Frei nach dem Dftoificben. Altoofti Montrcl, 1861. 8. SS. 46.
2) CiM. od. die Sklavin. Amerikanisches Charakicrbild in 5 Auütfigen. Altona, Mentzcl, 1861. 8. SS. 122.
8) Ein Fr&ulcin, wclchei bei Hofe gelebt hat Lnstipiel in 1 AaSmg, Altona,
Mentiel, I86t. 8. SS. 47. 4) Bin Abenteuer auf der Eisenbebn. Foese in S Anfs. Altona, bc! den»., 1669. 8. 8) Kleinigkeiten fftr dae Theater. Altona, daa., 1868.. 8. SB. 189.
6) Bnnto Blätter. Nach dem Dftnieeben von Christ Winther. Altona, bei dema., 1863. 8.
7) Pack. Lustspiel nach dem Diniaeben r. Orcnkan in 8 Anfaflgen. Altona,
das. 1863. 8. IV u. 115 SS.
8) Ilerrensitzc. Aus dem Schwedischen v, Curit Etlar. 1. 2. Altona, das., 1863. 8.
9) Der Albatros. Bd. 1—4. Hannover, Riimpler, 1864. 8. ÖS. 940.
10) Ein pseudunjmcr Hauslehrer. Berlin, Jancke, 1865. 8.
92) V. BandiSS(in, Wolf Karl Heinrich Friedrich (L. & S. No. 58); älterer Bruder des Grafen Otlo Fr. Magnus v. Bandissin^ Generalnoajors der Schleswig-Holsteinischen Armee (f 186d 25. JuAi); seit 27. Juni 1840 k. danischer Kammerherr; den 28. Juni 1840 dr. philos. in Kiel h. c; lebt seit 1827 u. noch in Dresden* — Verh. seit 1814 mit Julia Friederilie geb. Grdfin v. Baudissin aus dem Hause Knoop (f 19. März 1836 in Dresden).
Von ihm noch:
Ben Johnson o. sciuo Schule dargestellt in einer Auswahl von Lustspielen n. Tragödien fibencttt n. erltntert. Tb. 1.8. Leipzig 1888. 8. MitSKnpfem. XI, VM n. 88. 444 n. 88. 986^
In Selklegele tu Tiehs'Shaleepearef*Uebertelsnng aind einige Städte von ihm, namentlich hi Bd. 8 „Liebea Leid a. Last**; Bd. 10: »Antonina u. CSeopatm**; „Maas für Maas".
Gab aus dem Mittelhochdeutschen hcrnus dee Hartmana t. der Ana: Iwdn
mit dem Löwen n. Wigaloit. Berlin 1845. 8.
Sbakspearsehe Jugendarbeiten: Eduard IIL, Thomas Tooxwall, Oldcastl^ Iiondoncr Verschwender. Mit Kinleitnng von Tick. 8.
Molicrcs Lust»pi<;le übersetzt Bd. 1. 2. Leipug, Uirzei, 1865. 1866. 8. Bec. des 1. Bandes Znrnckcs Centralbl. 1863 No. 50.
Drei Briefe Ton ihm im 1. Bande, S. 31—88 der Briefe an Lndwig Tiek, beninsgegeben Toa Bollei (Bredaa 1864). 8.
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93) Uailllitz. Conrad Wilhelm Heinrich, geboren in Apenrade, war seit 1817 Advocal in Rendsburg, im ersten Schles- wig-Holsteinischen Kriege Translateur beimSchleswig-Holsteinischen Cenal> als solcher entlassen 1851 im Februar; starb 1853 in Wandsbeck«
Bcdigirte 1836 n. flgde Jnlira dus Bendflmrger WocbenUatfc bi* Jttni 1848. War Corretpondent des Itsehoer Wocbenbtattt In den Jnhf«n 1840 n. flgde. Erlicss 1841 eine Bekanntmacbung an de« Schlefirfg-Hcästainieebe Volk» gegen welche eine Bekanntmachung der provisoriidieB Be^erang erging*
94) JBaner« 6. H. G., geb. lO. April .1809 in Kiel; sein Vater Schneider; besuchte das Carstensensche Seminar 2Vn Jahre
lang, darauf Gehülfe beim Lehrer Panje in Kiel u. dann Substitut
hei dem Organisten Fock in Kellinghiisen S'/^ J^hre lang. Hierauf ö'/a Jahre Schullchrer in Clausdorf u. endlich 1841 Ober-Mädchen- lehrer in Neumünster. Starb das. 12. October 1849. — Nckrol. über ihn im Schlesw.-H. Schulbl. XI, S, 650—653.
BIbI!63her Lehrgang im Christenfhüm mit Zugrandelcgung des kleinen Kate- chismus Lnthei-s. Mit dr. Harms Vorwort. Kiel, Scbwcrssche Bncbh.« 1850. 8. X n. 24S SS, Ree. SchL-H. Schulbl. XH, S. 498—502.
95) Banmanil« Ludwig Emst (L. de S. No. 59), ehe er ' Prediger zuLütaa wurde, war er seit 1790 past. adj. inSchwaracn- beck. 1840 50jähriger Jubilar. Er starb den 18* Juni 1853, fast 90 Jahr alt, zu Sophienkoog in Suderdilhmarschen bei seinem Schwiegersohn F. 6. Gerling.
* 06) Banmg^arten, Michael, geb. den 25. März 1812 7Ai Hascldürf, Sohn des Deichgralen u. VoUhufners Hinrich ßaum- garten, besuchte die Schule zu Altona von Ostern 1829 bis Ostern 1832, seit Ostern 1832 die Universität Kiel bis Ostern 1835, 20. Mai 1835 dr. philos. zu Kiel, 21. October 1837 Licentiat der Theol. ZU Berlin. Ein Versuch im Jtihre 1888 sich in Halle als Privat-Docent der Theologie zu habilitiren, scheiterte. Ostern 1839 Privat-Docent der Theologie in Kiel u. in demselben Jahre Lehrer an der Kieler Gelehrtenschule. Examinirt Ostern 1844 im Iheol. Amts-Bxamen
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auf Gotlorp mit dem 1. Char.; den 13. März 1846 Pastor an der
St. Michaeliskirclie in Schleswig (eingeführt den 10. Mai), den I.Aug. 1850 von (itr dam. Landesverwaltune" entlassen; den 20. Juli dess. Jahres zum ordcntl. Prof. der T]icolo[rie in Boslock ernannt, als welcher er den 19. October seine Functionen antrat, 1850 auch dr. theol. Kiliensis; 1855 aus der theologischen Prüfungs-Commission in Rostock, als Professor den 6. Januar 1858 mit Pension entlassen* Verh. seit 17. April 1846 mit Ingeborg geb. Falck.
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)) Die Acclitiieit der PaslornU Briefe mit KuekiiKfat auf den Angriff r. Bacier. Berlin 1Ö37. 8.
I) Doctrina Josu Christi de logo Mosaic» cx orutioac caoBtaj)& liausta et exposit:»«
Bcrolini s. a. 8. SS. 78.
3) De .fide libri Ksthcrac rouunentut^o htstorico-critica. HnlrtC 183^. 8. SS. 151.
4) Theulogiacher Comineutar zum alten Testament. Th. 1. Allgcuunnc Rinloitung. PentAtcnch. 1. Hfilfte: Einleitung, Oenotis^ Baeoter e. 1—19. Kiel 1842. IG tt. 6t4. 9. Hftlfte: Oesetagebnng. KTicl 1844. t. XV. 505.
B) Liturgie 0. Predigt Ein iheologiecäier Tnictat Kid 18«8. B.
%) Zvftlf Theten tber Gegenwen n, Znluuili der Kirelie, gestellt n. vertheidigt. 8ch1tfwig, M. Bnibn, 1848, 8. 88. ftec. Alt Merlc 1848 No. 347 Kirchen» n. 8chnlbl. 1848 8p. 575—580.
7) Die Qewiuensfrage der Schloewigsehen Beamten. Schleswig 1849. 8.
8) Die verbotene Fürbitte u. die sclilcswigschcn Prediger u. Gemeinden. S«:hl08- wiff 1849. 8. SS. 72. Ree. Alt. Merk. 1«49 No. 475 Kirchen- u. Schulbl. 1849 Sp. 665 — 670 Kieler Corresp.-Bl. 1849 No. 248 Dannevirkc Aar 12, No. 86 V. 19. October 1849. Ein Auszag daraus im EclLemfördcr Wochenbl. 184'J No. 43—45.
9) Die üiiberrcichung der schleswig-holsteinischen Adrcfsc an die Lnndcsvcr- sammlung den 5. November. Kiel 1849. 8. 2. Aufl. das. dems J. 8. SS. 64. S. Alt. Merk. 1850 No. öl 2. Kiel Corresp.-Bl. 1849 No. 280.
10) Die Apostelgeschichte oder der EatwiekInngsgHng der Srche von Jemaaleqi bii Born. 1. Anfl. Bnnnaehwwg 18S9. 8. 3. AulL Bd. 1 bis Korinth. Bd. S ron Korinth bis Born. De«. 1859. 8.
II) Die Nachlgeiidite Sacbnriaa. H. I. (88. 388.) 1. Brtnnscliweig 1854. Neue Aasgabe. Das. 1858. 8.
1?) Kin Denkmal JUr Claus Harms. Braunschweig 1855. 8. VI u. SS. 70.
13) Nutanael n. Jona. Zwei bibli.schc Lebensbilder in swei Öffentlich geluUtenen Voriraijcn. BruunEchwcig 1Ö55. 8. SS. 96.
14) Eine theologische Nothwehr. Braunschweig 1855. 8. SS. 40.
I5j Nüthgcd rangen es Wort in einer Sehlcsxvigschcn Sache. Eine theologische Appellation an das deutsclie Volk. Braunschweig 1855. 8. SS. 96.
18) Zengniss des Glaubens lir die Gemeiade der Gegrawart. In Fredigten. Brattn* sehmig 1856. 8. 88. 160.
17) M^ne RnrtMtnng ans der theologbdien FrflfnngBcmnmisrion* Brannsehweiff 1857. 8. VI 8a 48.
18) Protestantische Wamnn'^ u. Lehre wider die Gefahr einer Emcuemnc alter Irrthfimer in unsrcr Mecklenburgischen Landcskirohe. I.. Der Anlast tt. di^ persönliche Verhandlung. IL Die Rechtfertigung aus dem Glauben u. die kirchliche Ordnung. III. Die heilige Schrift und der Lnndcscatechismus Abth. 1, Braunschweig 1857. 8. SS. 99, SS. VIII u 190 u. Vlll u. 28G.
19) Schreiben an den Earl von Shaftcsbury über die Bcdrängniss der Christen in Schleswig durch die Dänen. Braunschweig 1857. 8.
SO) Vater, nicht mein, sondern d^n Wille geschehe. Eine Foisionsbctraehtnng.
^ leipzig 1858. 8. SS. 89. 81) Offenes Sendtehreiben an Prof. Krabbe. Xtdpsig 18ft8. 8. 88) 8ehlld u. Schwert Leiii(sig-1858. 8. 88) Pie kirchliche Krisis in Mecklenburg. Brannschirelg 1868. 8.
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24) Die Geschichte Jesu. lirannsclnvcig isr)9 8
2b) Mein Prcfs-Proccps nnch den Acten. Loip?-!': 1859. 8.
26) Meine Sache vor dem Laadtage zu Malchin, Actcnstücke mit Vorwort. Ilom« barg 1859. 8.
27) Ein Weg Biim Frieden. AnsiNrache an die dhristliehe Gemdndc in der Stadt Boetock. Brannschweig 1859. 8.
S8) MUtheilnng ane der Boetoeker Gemeinde an seine Hamborger Frennde aar
Aufklärnng nnd Bcchtfertigang. Hamburg 18894 8. 89) Der Glaube u. die Gewissensfreiheit. Vortrag gehalten an Hamburg 81. Ja-
nuar IS59. Hamburg 1859. 8.
80) Eine CriminaluntcrsiK hun^^ Rogcn Scch&buuderL Vorlftufigo Actonat'&ckc mit Vorwort. Hnmbarg ISno. 8.
81) Cbristliche Selbstgespräche. Rostock 1861. 8.
32) Die Posaune des Kriegs. Eine Schriltnuslegung für die neueste Gegenwart
dos deutschen Volks. Leipzig 1861. 8.. SS) Soll die MecklMibnrgiselie Landcekirche zu Grande gehn und Antrag an die
Kirebeneonferena an ^äsenach. Leipzig 1861. 8. 84) Jhsr kirdiliche Nothatand in Uecklenbnig^. Fliegender Brief an die denlaebe
Cbfistenheit. Letpatg 1861. 8.
35) Der kircbliebe Kampf in Mecklenburg nach seiner Eigenthümlichkeit u. Be. deutung. Sendschreiben an Hrn. Licentiatcn der Theologie H. Krause, Her- ausgeber der ])rotcstantischen Zeitung. Berlin 18G2. 8. SS. 53.
36) An die Freunde aus dem Gcfängiiiss. Berlin 18C2. 8.
37) David, der Küuig ohne Gleichen. Vier Vorträge. Berlin 1862. 8.
38) Schleiermachcr als Theologe lür die Gemeinde der Gegenwart Vier Vorträge. Berlin, Springer, 18C2. 8.
39) Gedenkblatter für die Boatodcer Gremeinde anr Erinnttung an den Abend dea S. September 1863. Berlin 1868. 8.
40) Die Nothwendigkeiteinea freien allg^<^nMdentach.KirchentagB. Bert. 1863. 8.
41) An meine ehemaligen holatäniichen AmtsbrAder. Rostock, Leopold, 1863. 8. 48) Die Schleswig -Holsteinische Burg. Eine Predigt ani der Fernem Bostock,
Üniversitäts-Bchhnndl., 1864. 8. SS. 16. 48) Gab heraus: Mich. Dicraer, eines christlichen Veteranen neues Zengniss Ton der Nachfolge Christi. Berlin 1864. 8.
44) *) Zweierlei Maass od. <lcr Consistorinlrath Prof. dr. Krabhc u. der Prof dr. Baumgarten vor dem akademischen Gericht in liostock. Kiel, Ernst Homann, 1865. 8.
45) Ein brttderUeher Rath an die schleswig-holtt^niBche Geie dicbkeit. Kiel, SehrO- der & Co., 1865. 8. SS. 16.
46) Mein kirehl. Kampf in Mecklenburg. Eine Belehrung fflr die holstelnitchen Gemeinden« Kiel, Schröder & Co., 1865. 8. SS. 56.
La Eckemf. WochenbL 1839 No. 106: (Erwiderung). — In Pelte Theol. Mit- arbeiten 3, H. 2 S. 102—145 (Biblische Andeutungen zur Lehre von der Freiheit des Menschen) — In (Jcss u. Versmanns) Kirchen w. Sehulblatt 1846, Bd. 3, Sp. 473—482 (Predigt zur KröHnung der allgemeinen Prediger- n. Candidaten- Ver- sammlung in Schleswig G. Aug. 1846); 1848, Bd. 5, Sp. 8 — 16: (Die schriftgemässe Idee des Oi.fcrs); Sp. 40G— 4()7 (ZwOlf Thesen) ; 1849, Bd. 6, Sp. 481— 484: (Die Ehe des Ehebrechers mit der Khebrecherin); Sp. 505—510, 513—519 (Vertheidigung der Kirrhenfiroiheit); Sp. 441—446 (Zum ProtocoB der Verhandhingen der Urchl.
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Banrmeiiiter. 35
Conferenx «m 18. a. 14. Juni 1849); Sp. 537— &28. — Im luoh. W. 1865, Sonn- tagsbetmchtangen (ullwOchentlich). — In (Icn v. Ljebner, Doraer n. A. berousgcg. Jahrbb. t dentsclie Tbeol. Bd. 9 H. 4 u. 10 H. 4: (Der nationnl-jadiBche Hinter- (pnnd der neneetea Gescbichto nach Flavias Joscphus). — In Rereogs theol. Real- Eneydopftdie sind die Artikel: kirchUehe Armenpflege , Esther, Eseebiel, Jejoda, Joeua von ihm. (Revidirt.)*)
97) Ilanrinei^ter. Karl, geb. den 7. August 1708 auf Lenste im Amte Cismar in Ilolsloiii uuchl in Rendsburir , wie im Lcxicon der Hamb. Sclirif(.sU>lU>r sieht S. 173 vgl. jedoch S. 507 unter Carlo, Ben); sein Vater Heinrich Baurmeistcr (ircsl. 184G in Kiel), seine Mutter Caroline geb. Carstens aus Halendorf in Holstein (gest. in Kiel 18d8). Ifach dem Hamb. Schrift.stoUer-LeAicon besuchte er in Kiel, wo sein Vater Fackhaus- Verwalter geworden war, die Bürgerschale, arbeitete dann Anfangs im Administrativ^ fache, errichtete 1838 mit Griem eine Buchhandlung in KieK u. Eutin, welche er spfiter dem Letzten allein uberliess, lebte 1843 als Literat in Hamburg, äbernahm Im October 1845 zu Flensburg' die Hcdaction der „F!ensbur£j:er Zeituno;'' (vom 1. DeccMnber 1845 bis zum 12. Juni 184üj, überwarf sich aber mit dem Herausgeber derselben, Kastrup, u. begab sich nach Rendsburg, wo er sich an die Spitze dos Ncuwerker Burgervereiiis stellte. Am 11. Decrniber 1848 wurde er nach mehrslündigem Verhör zur Haft gebracht auf Befehl des Magistrats u. in strengen Gewahrsam auf die Haupt- wache abgeführt. Ursache war die am 10. December 1848 er- schienene erste Nummer des iron ihm begonnenen «Rendsburger demokratischen Wochenblatts^ Sein am 18. Januar 1849 publicirtes Urthetl lautete auf 40 Tage Gefängniss „weil er seine Stellung iai bürgerlichen Leben zu einem ungebührlichen Einfluss auf das Hilitftr benutzt.** Später wurde er jedoch gänzlich freigesprochen. Am 26. März 1850 wieder verhaftet wegen seines Blattes „Das Volk'',
Ucbcr die Sache Baumgartens in Rostock ist eine nieht anbeüeuteado Lite- ratur erwacbaen, die einadn namhaft m machw, 'txL weit fahrt. Wir erinnern an: E Hermann: Rechtsgutnchten über die Entl ssung des Prof. Bnumgnrten in Rostock. Hamb. 1857. 8. A. Dethloff: Offener Laienbrief nn 11 Oberkirchenrntli Tb. Kliefoth in Schwerin. Hamb. 1859. 8. Desselben Sendschreiben an Prof. F. A» Philipp! in Roatock. Hamb. 1860. 8. %. desselben Gedanken mnee Laien ftber Vcrgangenlicit w. Gegenwart unserer Mccklcub. Latulcskirclic. Ein ZcngnisB für Prof. Baomgartcn. Unraburg 1859. 8. Ir. Delitzsch u. Ad. v. Scheuerl: Die Sache des Prof. Bauragarten in Rostock thcol. u, juristisch beleuchtet. Aus der Zcitiehr. f. rrotestantismut. Erlangen 1858. 8. Hengstenberg: Uebcr die Im t- lassnng des Prof. r? nimsjartcn in Ilottock. A. d. Evangel. Kirchenzeitung. Schwerin, 1859. 8., L. Kootz: Absagebrief an Prof. Krabbe in Rostock. Friedland 1860. 8. Pio Chitaditen der theologiachcn Facnltilten «n Greiftwald Aber das Roslocker Goo- sistorialerachten. (Leipzig 1859. 8.) Zu Güttingen. (Gotha 1859. 8.) Anti- kritik gegen den Obcrklrchonroth Kliefoth. Hamb. 1839. 8. — u. a. w*
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36 BaurmeiBter*
das er mit Frituir. Loxow hcrausgnl). Anch dieser Verliafluiig er- schien das „Kerkerbucii*. Später 1860— 1SG5 war er Redacteur der Hildesheimer allgemeinen Zcilunsf ti. 1865 der Zeitung für die Provinz Lüneburg, lebt aber seit Ausgang dieses Jahres wieder m Rendsburgs wo er Generalagent der Preussischen Lebens - Yer- sichcrungs-AcUenr-Gesellschafk ist. Als Pseudonym nannte er, sich Ben Carlo.
l) Die Connniiiial-BeinibUk od. der Geist einer gnlen Gemeinde-YerfiiBitiifg. Bntiii u. Kiel 1888. 8. & Kieler Corresp.-BL 1888 Ko. 48.
8) Der Votkebote. Fopslftre Zeitschrift in swangslosen Heften. Kiel 1848., kl 8.
8) Die TerUnmder» od. Yerpueh dner Boautwortnng der drei Fragen; Wanun wird Jastram Snitger gefangen gehalten? Wer mr der Better der BOraef Wo blieb der Best de» Geldes ans dem Unteistfttsongs-Fond für die abge- brannten Hamburger? Ein Beitrag aar Beform- Geschichte Hiunbni^ Von Ben Carlo. Hombnig, Meyws Zeitnogsladen, 1848. 8. 83 SS.
4) Bas schwnrse Buch Ar Cbrist u. Jnäf aonftchst in Hamburg. Ton Ben Carlo. Hamburg 1868. 8.
5) Der Tagwtchter an der Elbe. Hambnig. 4. (Von Andern nach seiner Ab* reise von Hamburg fortgescut.)
6) Die Freudcnthränen. Novelle fArs Helgolander StammbnelL Hamb., C. Beer, 1 844. (Pseudonym.)
7) Wachet! Mystiker n. jesuitische Maulwürfe untergraben die protestantische Kirche. Laienwortc an Laien. 2. Aufl. Hamb. 1845. 8. (Pseudonym.)
8) Redigirte die Flensburger Zeitung vom 1. December 1845 bis 12. Juni 1846.
9) Die DiUu n in Flensburg od. das \ycsen und Treiben der dänischen Propa» gauda. Paris, K. Heideloff, 1846. 8.
10) Kleine Epistclu des Yolksfrcnndes. Hamburg, Bcrcndsohn, 184ß. 8.
11) Fli^nde Blitter eines Schleswig -HolsteiiuschMi Volksfireuudes. Hamburg, bd dems., 1846. 8.
18) Gab heraus: SeUeswig-HoIsteinisehes demokratisehes Wodienblatfc tob Jnli 1849
bis 1850. (Bendsbnig. 4.) 18) War mit Fr. Lexow, der jetst in SVew-Tork ist, Ifitredadenr der Zeitung
„Das Volk*", llendsburg 1848—1850. Fol. 1-0 Was vnr wüllcu n. wns wir nicht woürni Ein Flugblatt. Bendsborg 1848. 8.
15) Kerker-Buch. Kondsburg 18.')2. 8. SS. 176.
16) Chronik v. Kcndsburg. H. 1—6. Bendsbnrg 1853. 8. Wurde w^en Man- gels an Untcrsttttzung nicht fortgesetzt.
17) Zunft oder Gewerbofreiheit? Das lat die i:rage. Eine populäre vulkswirth- sehafitliche AbAuindhing, Oldenburg 1858. 8.
Ausserdem mehrere theils pseudouym (vielleicht obige s. n. Ben OarioX tlieils anonym ersebienene politisdie Broschflren aus den Jahren 1889—1858, dfe der Vov fiuser sidi jedoch noch nicht namhaft su machen getraut.
lÄeferle Beiträge zu mehreren politischen u. volksvirthsehaftlichen Zeitungen u. war von 1S60 bis 1865 Bedactcur der Hildesheimer „Allgemdnen Zeitung", u. 1865 Redactcur der Zeitung für die Provinz Lünebuig. — Gegenwärtig an der Redaction des Bendsbuiger Wochenblatts beschttXtigt. — (Mit Hälfe des Antographs,
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Beceaii«
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(las ühcv sehr unvollstäadig u. des Lexicous für Iltimb. SchriftRtcllcr 1 S. 173— 175 u. b. 507 ergänzt,)
98) Becean» Christian Ulrich, geb. den 30. Mir« 1809 in Friedrichstadt, Sohn des Barbiers u. Chirurg Carl Bened. Voll- rath Beccau <f 1. April 1834) u. der Maria Sieverts (gest. 16* Febr. 1860). Besachte zuerst die Bürgerschalen in Friedrichstadt (Cantor
Flüh), seil Ostern 1825 bis Mich. 1831 die Gelefartenschule in Husum (Reclor Friedridisen), sludirlc hierauf ein halbes Jahr lang Theo- logie, dann aber die Rechte in Kiel (Lelirer Falck, Burchardi, Brink- majiM etc.), konnte ^voi^en Theilnahine an der burschenschaftlichen Verbindung nicht, wie er wollte, schon Michaelis 1835, sondern erst Ostern 1838 zum Examen kommen (2. Char.), im November 1838 dann Untergerich ts-Advocat u. 2. Januar 1846 Notar in Husum; wfihrend des Kriegs in^Ditmarschen beim Kirchspielvogt Ottens in Henstedt. Erhielt im Joni 1851 die Erlaubniss zur Bücfckehr zwar, , aber die Bestätigung seiner Bestallung als Advocat erst nach vielen Mühen u. Reisen im Jahre 1855; die Notariatsbestallang konnte er noch 1861 nicht wieder erhalten. Wohnt zur Zeit noch in Husnm. (Unser B. ist verwandt mit dan Dichter Joachim B. (f 1755 in Neuiiuinster), wie Schröder im Hamb. Schriflst.-Lex. I, S. 180 richtig vermuthet.)
1) Gedichte. Altona, in Commiasion bei Karl Aae (gednickt bei Meyier in Hiisnin},
1836. 8. SS. 236.
Kcc. in Heibergs Scblesw.-Holst. Blättern. Bd. 4, S. 143—144.
2) In Michelsens u. Äsmnsscns Archiv Bd. 4 (1840) S. 1 — 60 Geschichte der Stadtreriiuaang in Husum nebst einer Charakteristik de« dortigen Sudirecbts (War «rsprftngUcli seine deafedi« KxanwifrAbhandlttBg).
8) Yereneli dner urkundlichen DanteHnng der Geschichte Hnsnms bis mr Sr- thcihing des Btadtnchts. Schleswig 1854. 8.
Anssordem Oedicbte, AaMtse n. Conespondeaaen im Hnsnmw Woohenblatti im Itaehotr n. Altonaer Wochenblatt, in D. n. £. Boten (Beridirt).
99) JBechmauii, Georg Karl Ausfust, geb. den IG. August 1834 in Nürnberg, Sohn des Kaufmanns ijcchmann daselbst, I csiichte das dortige Gymnasiutn u. die Universitäten München u. Berlin, dr. jur. 1860 in Erlangen, 1861 Privatdocent an der Uni- versität in Würzburg, 1862 ord. Professor der Rechte in Basel, von Ostern bis Michaelis 1864 in Marburg, gfegenwärtig seit 1864 Prof. der Rechte in Kiel. —
i) üeber die nincapio ex canssa jndidaü. XiQmbsiis 1860^ 8.
3) üdier den Ibbalt n. Uu&ng der Fersonalsenritiit des nsos nach römischem Hecht Zur Briangnng der venia legendi in Wftnboyg. Hamberg 1861. 8-
3) DasHMschoDotalreeht. Abth. 1. Erlangen I8<8. 8. Abth.9. das. 1886. 8.
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Becli.
In der Zeitschrift des Bayerischen Anwaldvereiiis 1861 : (Üeber den Katwnif eines Bayerischen Civilgesetebuchs). — In Bekken u. Muther's Jahrbuch des ge- meinen Rec'^ts V, S. 272-289; (Ueber die sogenannte dos tnidila). — Im Archiy Ittr Civilpraxis Bd. 1 8, 1865, (Ueber den Bechtsgntnd der ZoÜfreibeit). — (Eevidlrt)
99«) Beek, Caspar Lanrids, geb. 21. April 1803 in Ha- dcrsleben, slndirte Theologie in Kiel von Mich. 1823, examinire 1826 zu Goltorf (2. Char.), 13. October 1830 Coinpastor in Hnlt- sledt u. Schobfill, 13. Januar 1843 Pastor in Oslenfeldt, Släiidc- depatirter 1854--18G0, Ii. v. I). den i. Januar 1859.
Eiazclnes in Caspers rastoral-Studicu 1Ö62, Jahrg. 3, S. 427—428 (Altargebet bei der 3. Misfionsfcier in Bredüiedt).
99b) Beck, P. H., Lehrer in lladersleben.
Er L'!>^' mit Hansen mehrere Bechenbfichcr in dänischer Sprache heraus: 1; Traküske Regncbog for Borger- og Almueskolcrs Millcmlclnsser. Hadcrsl.,
P. Chr. Koch, 1853. 8, licc. in der Dnnncvirkc Aar 1 (» No. 283 (v. H. Jessen), it) Traktiskc Kcgncbog for Boigcr- og Almocjtkolers Orerclasser. HadersL, P.
Chr. ^ochj 18Ü3. 8.
3) Begne-Apparat for de nederste Klasser, bcstaacnde af 40 (48) Tabellcr. Ha- ders!., F. Chr. Koch.
4) Er gab alt L. Lannon berans: ABC eUer danA I^eeebog for Boem, indhol. dande et rigt Stof Iii StaTewvelseri ordnet efter den letteate og naturligste Me- thode. Haderslev 1857. 8. SS. 3S. Ferner
5) Dansk Lasebog for Almueekolers oTersto Klässer 1. Deel for McUcmklasser eller oprcrstc Klassers ncderste Afdeling. Haderslev 1858. 8. YUI SS. 818. -7- (Er steht nicht im £rsl. n. ist wohl in den Henogthflmem geboren.) —
100) Beeker, Job. Jacob (L. & S. No. 63), starb zn Bred- stedt den 19. April 1836 (cfr. N. Slaatsb. Mag. X, S. 438. Neuer NekroL d. Deutschen. XV, S. 12).
101) Belm, Johann Christian Wilhelm (L. & S. No. 66), seil 1827 Arzt in Altona, lehrte später seine Praxis nieder 11. starb, " nachdem er 18G5 unter Curalel gcslellt war, den 11. August 1865 in Altona.
102) Belm, Wilhelm Friedrich Georg, geb. den 25. December 1 808 in Kiel, besuchte die dortige Gelehrtenschule, sta- dirte Medicin, promovirte in ihr und war zunächst Privatdocent, 1837 a. Professor der Anatomie u. Physiologie, 1848 31. August ord. Professor in denselben Fächern an der Universität in Kiel, nahm 1844 an der Weltnmseglungs- Expedition mit der Galathea Theil, ist Dircclor des zooloirischen Museums 11. nach den Yer- ordnnngen vom 13. Juli ii. 2. pJeuiber 180-1 fungirender Director des Schleswig- Jiülstoinischcn yaailälscollco;iums. Auch Vertreter der Universität für die StäMdeversammluug in den letzten Diäten u. Mitglied der k. däuiscbeo Ge^disch. der Wissenschaften seit 1S57.
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Setzte neben L. Q. Günther, A. L. A. Meyn , G. A Michnrlis fort: C II. Pfaffs practische u. kritische Mittheilungen nus dem Gebiete ilcr Mediiin, Chirurgio u. riiannacie (rcdigirt v. dr. J. Samson) Jahrg. VI— IX N. F. IV—VU. Alu;nii 1838 — 1841. 8.
•) Gab heraus: Georg Cnvicrs Briefe an C. II. l'faft' aus den Jahren 1783—1792 notarhistoriseben, politischen u. literarischen InhaUs. Nebst einer biographischen Notis Üb«r Ctrvier Ton C. H. Ffliff. Kiel 1945. 8.
3) *) Die Hcnslersche Stiftung für junge Aetztc m den Hcrzogthfimcrn Schleswig n. Holstdn. Kfd 1663. 6.
In rfaffs „Mittheilungcn'* etc. IV, N. F. II, H. 5 & 6, S. Ö5 — 112 (Ree. über J. n. Bberle'i Fhyriolo^ie der Yerdaaung. Wftrzburg 1835). — TkeUte einen ns- gedmckten Brief G. Cuyiers «i C H. Ffaff mit in^den IfittbeiluDgen des Yoreins DOrdlicb der Elbe rar Yerbreitung naturwisseiiselmftlieher Kenntnisse <I864) H. 6. -f-
103) Behre» Georg Chrlsloph Friedrich (L.d;S.No. 67), sein Vater Apotheker in Altona; ^ine Mutter war eine Schwester des 21. Aufi^. 1834 verstorbenen Generalsnperintendenten Adler. Er
selber studirte Medicin in Heidelberg n. in Kiel u. wurde dr. med. 4c chir. in Kiel im Febr, 1822. Dann praktischer Arzt in Aüona. Starb das. den 30. Januar 184.8 am Nervenschlage (? freiwillig). — Verh. mit t iner Tochter des 1842 verstorbenen Advocaten Ad. Chr. Schmidt in Altona. —
Pissertatio inuigandis de lithotoini» mnUebri, antea j«m in oertamine litanurio scadcmiae Buperto-CSaroIioae die S2. Novembr. 1821 ex scntentia inclyti modicomm ordinis pracmio omata. Kiliae 182S. 4. SS. 77 (mit 5 Steintafcln). Nachher
bearbeitet s. t. : Versuch öncr hißtorisch- kritischen Darstellung des Steinschnitts beim \ycibc, nüt Vorwoit T. M. J. Chelios. Heidelberg & Leipzig 1827. 8. Mit
1 Sieintafcl.
Etwas über den Mflstdarmblasensehnitt, besonders in Bezug auf die von Du- puytren über diese Operationsweise im IIotcl-Dieu (Paris) angestellten Versuche : in den Heidelberger klinischen Annalen Bd. l (1825) S. 453—465. — Bemerkungen Qber die theüweise Excibion n. Exniticnlation des Untcrkiefei-s nebst den zur Gc> seiiielite dieser Operatioa gehörigen FilUn: in Bnstfs Uagaain der Heilkande Bd. 98 (1827) & 887—470. — Gksehiehte sweier KopfVerletamgen, nebet einigen Bemerkongen Über TrepaaAtlon im AUgemeliiea: in diOiuelbett Abgann Bd. 86 (1888) & 140—174. — Fall eines dnrch Karies der Orbitalknoehoi Tenulaaaten Ektorpil beider obcrn Augenlieder: in dfenis. Mag. Bd. ZI (1830) S. 538—544 (mit 1 Abbild.). — Heilungsfälle von Angcnkrankheiten : in Zeitschrift f. die gc- sammte Medicin Bd. 9 (1838) H. 2. — In Pfaffs Mittheilungen IV (N. F. II) H. 1 & 2 S. 33 — 52 Bericht über die Masernepidemie des Winters u. Frühjahrs 1834 in Altona; H. 5 & 6, S. 21—40: Ophthalmiatiischc Fragmente; V (N. F. III) H. 9 &, iü S. 64 — 86 Aphorismen über die Influenza mit besonderer Rücksicht der Influenza v. 1837. — Ausserdem Beiträge zu Ilolmbuums mcdicinibchem Cou- ▼ersationsblatt. ~ Za den Hamburger MittbeUangcn ans der Medicin. — 2a. CSas- pen Bepertocinm f. Htilknnde. — Za Kost n. Caspers kritisehem Bepecfiodom der Htilknnde.
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*9
104) Behrens» Hugo, nachdem erslen Kriege Landmesser in Neumünsler, darauf Ingenieur an der Altona -Kieler Eisenbabii u. sogleich seil 1858 Besilner einer Landstelle bei Arpslorf.
Znr Aofklftrang. Ab M&cpt gednckt. Jidl 18tK Altona. 8w S& 43 (bl mm Thoil eine Abweirang einer 8elirift, Oefaa'a (eir. den Artikel) Aber den Bea n. die VenvaUnng der Altona>Sieler Eiienbahn).
105) Behrmanii» Heinrieb (L. «tS. No. 69)» starb, wie die Todesanzeige angiebt, im 67. Jahre den 23« Oclolier 1836 in AHona (darnach wäre er 1769 oder 17C8 geboren). — Vergl. noch
N. St. M. X, S. 438—439. Ersl. I S. 97 Suppl. 1, S. 102—103, — Von ibm noch:
Im Begenttin-AbnanAcb 18S7. Lebens- u. Itegenten-Geschicbte Friediieh Vf., Königs Ton Dbieawrk. —
Grandrids til en bwlorisk topogmphisk Beskrivebe af den ganle Kenge- og
Bispesfiode Boeskilde med aine egne og Omcgricns Mserkvrordighedcr, isser dens Dons* kirkc Off sammes Monumcnter fra de seldiste Tider indtil vorc Dh^^c. KjcelHJnh. 1832. Mit 6 Kobb. (Der Theil, welcher über die Doiukirthe lumdclt, erschien auch mit bcsotid. THel: Grantlrids til Roeskilde Domkirkc og dens Monameuten .Historie og Beskrivcise med GruudtegTiinc; og Kobbcre. Ivja'benh. 1832).
In der „Atbena" IV, 32 — 46 (Oni Sigbritle, I>yYrkf)is Moder, 8om tog saa megen Deel i liiger« BestyreUe uader Chrl&tiau 11. — lu „l^y JJuufike ALigaziu III, 49—65 (Fem Breve fra K. Christian IL til K. Christian IIL i Aaret )S40. — In ' „Sluindin. Lit. Selskabe Skrr." 18I& S. S84 (Bidng til den Rhinske P&lsgrey Frederiks og andre ^dske xyrsters Forse^ paa at nndcrstcette de svenske Insnr-^ geniere «nder Kiels Dacke imod Kong Chutar Waea 1548). — Einselne Ueber> eetrangen, S!rsftblmgen naeb Original-Documenten in dimscbcr Sprache im „Borger- venncn"* v. Jahre 1880-^1887. — lu ^Dagen" 1831 No. 152 (Nogle Berigtigelser til det, der har vasrct berettet om Aktstykker og Archivalia, der vedfconim« Dan- nuirk o^r af Kong Christian II i hang LaTuiflygtighed hnve vffiret medtignc , hrilke i AureiK; 1827 — 1828 erc fraMünchen modtagiie). — !n Michclsens u.Asmus6cns„ Archiv fflr Staats- u. Kirchengeschichte" Bd. 2, 1834, S. 300—372 (Nachrichten über die Kutiahrung des Bischofs von Lübeck Biihijasar Hivntzuu durch Martin v. Waiden- lels im Jahre 1545 nebst derea weitaren Folgen; — das. S. 878--414 (Madiridit aber die Vemftlilungspläne des Benoga AdoK tob Ho1alein>Gottorp). —
Ana Kong Chriatian II Hiatoria erschien ein Avszng e. t. „En troviscdig Frem- stilling af de akndcopvsskkeade Gmaomhedert der bleve ndeev^de nnder det a«a- kaldle.St(jekbofanske Blodbad de» 9, November 1520 og ftelgeade iHige. Chri- Stiania 1834. 8.
Sein im November 1834 angckftndigter Becieht über die Vcrhandlangen der letzten Schleswig-Hobteinischen Landing<:comniission in den Jahren 1711 n. 1712 nach Origiaal-UrkaudcR ist nicht erschienen.
U)6) !Belirn!9, Hermann, geb. 2. Nov. 1865 zu Maassleben im U. Schleswig, Sohn des Landmanns Ludw. B. u. der Nicoline geh. V. Hein; besuchte die Domschule in Schleswig, dann die AUonaer Schule bis Ostern 1856 u. die Kieler Universitlt bis Ostern 1860» promovirte um Ostern 1860 zum dr. phil: in Kiel, Ostern 1860
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bifl MichAcli» 1860 Hülfslehrer am Friedrlch-WiHiclms^Gyinnasiuiii EO CÖlUy Hichaelis 1860 bis dahin 1863 4. Lehrer am Gymnasium ztt Hamm in Wesiphalen, dann 8. Lehrer am Gymnasium in Welas- lar, Herbst 1868 3. Lehrer daselbsl, seit Miohaelia 1864 fönfler
Lehrer in Hadersleben.
De stii hnroyihia Knripidc». Programm des Gymnasiums in WeUlur. WeUlar, Friedr. Cubet, 1S64. 4. 16 SS.
Iii den Jahiifeb«ii Jabrbli. (Fltickeitent ütoie Jahrbtteher f. FML) tS64 (Oc- tobtr*Heft)t. Ad Heeabam Eiirfpide«m ftdnotationet dnae. — (Bevtdlrt.)
107) nellmiinil, C. G., gvh. 1772 in Schlesien, Organist an der Kirche des St. Johannilsklosters in Schleswig. Machte sich um Stiftung u. Fortgang des sog. Orchester-Vereins und im An- fang der 30ger Jahre um den Gesangverein in Schleswig verdient. Später emeritirt starb er im Deoember 1861, 89 Jahr all. —
Wsnbe niebt; mein Vaterland. An 8cb1«8wig>Ho]atein. Kacb «Inem Oedkbt T. StniM von Mattb. Fr. Chemnils. Fftr vicnUmiaigen Mtnncrcbor eomponirt Tom
Hosikdircetor Cantor C. G. Bellmann. Den ScbIcswig-TIoTstcinischcn Liedertafeln snr Erinnemng gewidmet. Zuerst gesungen ron der Schleswigcr Liedertafel auf dorn Sanporf'^ptA in ScMeswip; den 24. Juli 1844. Eutgorichtot als Partitur n« mll
Pianoforte-Beglcituiii: Schleswig, M. Bruhn, 1814.
An Dcntsrhlaiid. Nach einem Gedickt ?. Staackc Lübeck u. beim Verf. — Veiias&te noch mehrere Coaipooitionen. —
108) Bendixen, J sie ob (L. &S. Nr. 70), geb. den 2ö. (21.) Mai 1774 zu Bohmstedt, Kirchsp. Ureisdorf; sein Vater (hr Schul- lehror Bendix Carslensen das. Der Unsre 1790—1791 Gehülfs- lebrer au YoUstedt im Kirchsp. Brel&ittm, 1791 Uauslehrer in Uelves« bflU, 1792 in Sader*Brarnp bei P. Ctaussen; 1794 Seminarist in Kiel; 1797 Gehfilfslehrer am Institut des Herrn Berteis in Flensburg» im Frühjahr 1798 Elementarlehrer zu St, Nicolai in Flensburg; 1806 Schreibmeister. Legte 1846 sein Amt wegen Allerssehwftehe nieder. Slarbin Flensburg d. 17. Juli 1849, 75 Jahr 1 Monat u. 1 9 Tage alt. — Verh. 1) mit Calharine Marie Kuss aus Sondorburg seit 12. April 1800 (f 26. August 1809); 2) mit BrigitLe Jensen aus Flensburo^ seil 15. Juni 1814 (f SO. Mai 1829). (Yergl. über ihn Asmusseas Schi. H. Schulbl. 9, 1849, S, 417— 423, —
Von ihm noch:
BibcllectioDCD, in katecbetiscber Form zur Erkllning sneigentücber Ausdrücke ,
in der W\M , mit Ilinwcisiingen ntif Katcolüsmns n. Gesangbuch. Ein Hülfsbucb für Schullehrcr, das fruchtbare Bibellesen zu befördern. Altona, J. F. Ilammericby 1831. 8. XVI u, SS. 202. Ree. Neue Trov. Ben-. 1832 S. 279—284.
Hülisbuch für Lehrer, welche mein methodisches Rechenbuch benutzen, mit iimmtlichen Berechnungen der schwierigsten Aufgaben nebst einem ausführlichen Vorworl ab« den* Unttm^ im Tafeh^ecbnen. Attona IBS6. 8. SS. las.
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lievidirtc Krojinaiuis Kcelmeu fQr Anfänger. Altona, Hanimcricli, 1840. 8.
Vom methodischen Bccheubuch 1. Abth. erschien 8. Aufl. Altona 1829. 9. Aufl. Altona 1881. 10. dM. 1834. 11. da». 1888^ IS. das. 1840. 18. das. 1844. (cfir. Alpen, J.) 8. Abtheilnng. 5. Aufl. 1888. 8.
109) Bendixen, Jacob Friedrich Martini, gdioren den IS. Januar 1805 za Flensburg, Sobn des yorbergenannlen
Jacob Bendixen u. der Catharine Marie geb. Kuss, besuchte die Flensburger Scliule von 1819 bis 1825 mit Unterbrechung eines Jahrs, in >velchem er sich zur Erlernung neuerer Sprachen in Kopen- hagen aufhielt, studirle Theologie u. Philologie in Kiel seit Micha- elis 1825, in Berlin von Ostern 1827 bis 1828 u. wieder in Kiel von Neujahr 1830 bis Michaelis 1832, schon 1829 dr. philos. in Jena, 1832 auf GoUorp im theologischen Amts-Examen examinirt mit dem 1. Charakter, Ostern 1838 Privat-Docent in Kid, den U. April 1835 Collaborator an der Flensburger Gelehrten-^hole, den 22. Hai 1838 Rector an der Gelehrten-Schule in Husum, den 19. Januar 1844 Professor n. 2. Lehrer am Gymnasium in Altona, den 11. Sc*j)tember 1850 Director u. I.Lehrer daselbst, d. 4. Aug. 1853 Rector an der Gelehrtenschule in Plön, den 2. October lö6ö R. Y. D. -
l) lieber den tieferen Schriftsinn des revolutionäre!! S ikratci u. der posetzlichcu Athener. IIusuui 1B39. 8. SS. 71 Hec. in Jahns Jahrbb. Bd. 26 R 3, S. 318—324 (v. dr. Dreis).
3) lieber die Gymnastik als Unterrichts-Gegenstand auf Ujumasien. Husum 1848. 4. SSb 9 (Oster-Frogr. der Hnsumer GeL^Sch.)
8) De potestate quam in vitae piiTatae et pQbUcae confonnadonem apnd veterea exhibuerint llbromm lectiones. P. L Hnsum 1848. 4. SS. 87 (Fn^.).
4) De primis qui Athenis exstitcrant bibliopolis. Hnsum 1844. 4. (Frogr.)
ö) Rede zu M. Lnthers Gedächtnissfeier, gehahen den 18. X*ebraar 1846 im Al- tonaer Büi-pren'crein. Altona, Wendebom, 184G. 8.
6) Das Vr»tnni des Altonaer Zweigvercins über die Ausweisung des dr. J. Hupp. Ein NVort zur Verständigung. Altona 1847. 8. üec Kirchen- u. Schulblatt 1847 Sp. 13G- 139.
7) Festrede am 18. September 1847. Altona, Schlüter, 1847. 8. (In Versen.) s) *; Der wiedereistandene TOI Enlenspicgel. Hdadi-GMnOdie. AltoDa 1848. 8.
9) Das älteste Drama in DentseUand od. die Komödie der Nonne Hfoswitha von Gandersheim ftbersetst n. erläutert. Altona 1880* 1853 SS. 68 gr. 8. (S Fro- gramroe des Altonaer Gymnasioms) S. Altonaer Merk. 1850 Ho. 78,
10) De Alcestido Euripidis ©onmient Altonae, typis Hammcricbii & Lessen, 1851. 4. SS. 24 (Ostcr.Programrc des Alt. Gyininsiums); an dessen Schlusi: Fest» werte, gesprorlien 4. Juli 1850 am Sarge des Directors J. H. C. Eggers.
11) Gcdenkblilttcr an die gegenwartii; obscbwcbeudcn Verhandlungen über die Ver- treibung dts Altonaer Gymnasiums von Haus u. Hof. Ein Satyrspiel in Si- cilicn od. der Cyklops des Euripides übersetzt von B. Altona 18r)ü.
12) De ethicoruni Nicomacheorum intcgritate. riuuuc 1854. 4. SS. 32 (IVogr. der Flttner Gelehiten-Seb.)
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IS
la) Ncujahrsprcdigt, gchaltea am 1. Januar 1855 in der Stadtkircbe zu Plön. Plön 1855. 8.
14) Bemerkungen zur Textes-Kritik einiger Stellen in Shakspcaies Drnmeu. Plön
lasi. 4. & 8-^S7 des Prograiniiia. 19} HrosvilliM eomoedlM •». Ad fidem oodieto Emmcrft&eiiBia tjpia exengM«. Edid«
B. Lbbecu, Dittmami, 1857. 8.
16) Des Orafeii Beniardiao B^bolledA aelvM Donieas (eine Bpiaodo aus dar Ge- schichte der (unter Friedrich HL) katholischen Fro]>aiKanda im Norden. Plön 1858. 4. S. 3—24 des Programms.
17) Festrede zur Sacularfeicr Ton Schillers Geburtstag 1959 steht iu den Bria» nerunf^sblättem der Plönor Pcstconnnitt*^ 1859. —
Beiträge zum Fhilologns Juhrg. 1856 bia 18C0 n. zwar namentlich: Bemer- kungen zum 7. Bncli dor Nicomaehcischen Ethik. 2 Abhandlungen. — Ucber die Beihenfolgo der Bücher in der Aristotob'scheu Politik. Vier Jnhrc8bcri«hte ttber die von 1880 his 1860 erschienenen nenen Bearbeitangen , Erklärungen n. Ausgaben der Aristotelischen Ethika u. der FoUtiks ^ In den Jahrgängen 1808 u* 185d des Pbiiologns anonym benrthcilende Anaeigen der in Dänenuirk, Kor- vegen u. Schweden aitf tarn Gebiete der klasiischen Philologie neu emchienenen Schriften. — In Henfgs Archiv für das Studium neuerer Sprachen 1854 (Ueber eine bisher nicht heranftgegebene Schrift von Moscherosch). — Ausserdem im Kieler Correspondenz-BIatt u. AUonncr Addresscoiutoiruachrichten während der Jahre 1848, 1849 u. 1859 anonym manche Zcit;:cdiclitc (zi. B. Krusau, die rothe Jäepublikj Geschichten, Ptingstcn u. s. w.). — (Kcvidirt.)
110) Beniekeilf Johano Casimir (L. de S. No. 1376), geb. 1781 in Schleswig (?). Er bat 1837 um seine Entlassung als StadlsecretSr in Schleswig u. erhielt sie den 28. December dess. Jahrs. Er starb den 1. December 1838 im 57. Lebensjahre. — - Verb, mit Elsabe geb. Malier, cfr. Neuer Nekrol. d. 16 S. 935. AU. Merk. 18o8 No. 242.
In C. F. Brehms Zcitschr. Ornis 1827: Auisatzo zur Vögclitundc.
111) Bentaen» Feter Christian, geb. den 28; April 1776 in der Tondernschen Marsch, trat 1793 als Fretcorporal in das dftnische Militär u. avancirte bis znm Chef einer Jägercoinpagnie; nahm 1809 seine Entlassung aus dem Militdrdienst, wurde bald nachher zum Justizrath ernannt u. Inspector dos ndliVen Gutes See-« kamp) von wcklieni Posten er 1826 wieder abtrat- wohnte seitdem grösstenlhcils in der Brunswiek bei Kiel. Starb den 7. Oct. 1852.
1) *) Das liauä Svetid DQring. Romantiechc Tragödie in 4 Acten. Ans dem Dft^ nisch n. Hamburg 1839. 8. SS. 177.
2) *) Amors Geniestreiche. Nach dem Original v. Henrik Hertz. Deutsch bearbeitet« Kiel, C. Schröder, 1846, 8. SS. 122. "
3) Kabale u. Liebe des 16. Jalnbiiiiderts. Dramatiecbee Gedicht in 4 Abtblgen. Kiel 1S41. 8. Hit 1 Kupfer. .
4) Blenda. Bomaatischcs HeUengediclil in 6 Oesingen. Nach dem Scbwediechen des L. KammeiiUeeld. Kiel, ScbfOder» 1841. 8. 90 SS.
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de Ueummti»
b) Die Tänneiiu. -Gedicht iu U Ge«ängea. Au:> dem Düui&chea de« Taludau MflUer.
in«) de Bcnzon, Friedrich Wilhelm Kaspar (L. & S-
No. 7:2), 1830 als AinUiunwi v. Fehmarn enllnsson; starb 24. Jan. 1Ö32 zu Burg auf Felimani. — Vergl. Eral 1 fci. 107 Suppl. I S. 116. —
112) JBerblinir^r» WilheJm, geb. den IS.December 1839 in Plön, besnchte die Pioner GelehrteAschole, sludirle in Kiel a. Bonn classische u. moderne Philologie^ promovirte In Kiel zum dr. philos. tt. wurde, nachdem er an der. Gifleiurtfidler Gelehrtenscbule eine Zeitlang als Lehrer fungirt hatte, 1865 Collaborator am Rends- burger Realgyiunasium.
De lingua liomano rastica (xuaestiones grammaticae. Glückst. 186Ö. 4. (Oster- Frogr.) SS. 22, (Revidirt.)
113) Bercll, Ernst Andreas, geb. 8. Oclober 1839 in Schleswig, Sohn des Schuhmachers Joseph Andreas Berch daselbst; besuchte von Mai 1853 bis Juni 1859 die Domschule in Schleswig, die er im Juni 1859 mit der Universität Kiel vertauschte, um Phi- lologie zu stndiren; blieb in Kiel bis März 1862 u. ging dann im October 1862 bis Febrnar 1864 nach Berlin, promovirte als dr. philos. im Januar 1865 in Kiel, war seit dem 7. März 1864 Hfllfslchrer an der Schleswiger Domschule, u. vom 6. Hai 1865 7. Lehrer an der Kieler (lOlchrten-Schule.
Ueber die Composition i Nomina iui Homer. Kieler Schnlprogr. 1866. 4. SS. 23. Vcrfasste zu Prof. G. Curtiuä' „Griechisdier Etymologie" (Leipzig — 186^) die indices. (Revidirt.)
114) Berg*, Friedrich Heinrich Emil aus Plön, studirle Medicin und promovirte in ihr 1855 in Kiel u. ist zur Zeit prac-^ -tische Arzt in Oldesloe.
De eerebri tunoribna. Xlliae Ißöft. 4.
115) van den Berg^» Gerhard, geboren den S< Jipril 1791 zu Altona, wo sein Vater Hendrilc mennonitischer Sehullehrer
war (t 1799), Lehrer der englischen u. französischen Sprache in liaaiburg. — VergL Lcxicon Hamb. SchriflsU Ikr S. 22j — 225.
l) Manuel de conversation., Collection de dialo;;uf":s anglaises, fran<jaiöc$, italiiMincs, daaoises et allcmanäes k l'usage des Fratu jis, des Allcmands, dce Üttuois, des Anglais et des Italiens. Handbuch der ConTersation etc. Ire Partie. Auch m. d. T. Englische Orthoepie, eine leichtfassliche a. sichere Anweisang das Eng» liadie in knxier Zeit riehtig sprechen m. kien m. lernen etc. nach Walken proBonndiig diclioiiarir. 1. Band Leichte Qesptlclie mit Betelchniing. der Aussprache. Znm Avswendiglemaii Ar ]>^ot8ehe, Framosen, Dioen v. Itafiener. Hanil». q, Leipcig 18S7. a. verlK n. Tenn. Avfl. ISao. S. Aafl. 18S4. 4.Anfl. 1B40. s. Aufl. 1646. IS. 8. Bd. Gcsprlcbe, mach mit d. Le potit A^glaia etc.
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2. Ausg. I68S. S. Ansg. Homburg & Itzehoe 1837. IS. S. Bd. Gesprftche
^liebst den vcrbs jrropul mit der Ausspr. der primitiven Zeiten. 18.. 2. Ausg. 1830. S. AusR Ilumlmrg u. Itzehoe 1837. 12. 4. Bd. Thfttige u. leidende ZcitwOrter bowIc die gebräuchlichsten Eigenschaftswörter mit ihren VorwOrtem, in Sätze eingekleidet u. eine Auswahl engl. Gedichte. 1827. 2. Ausg. 1834. 12.
2) Sandford and Merton. With an aecount of the autbor. Compiete in one volume. By Thoiuos Day. Mit Noten über die unregehDlssigen ZeitwOrur a. einem «nglitcb^deiitMbeii WOcCerimeh. 1885* 8.
3) Vollttiiulig« pnktiidie eneUaektt Sditttgraniiiiitik. Ilwlioe 1888.
4) Dtr aqgelwiidQ anglwelie KanfiDana ctc Hamb. «. Leipa. 1841. 8* vem. Anfl. 1848. gr. 18.
ft) FraktiKlie franiOiisGiie GfBimiiatik f&r Kanflaate ete. 18 . . 8. Tvrb. a. Tann.
Aufl. 1846. 12.
6) Elementarbuch der französischen Sprache etc. Hamb. & Lcipt, Schuberth & Co. 1841. 3. Aufl. m. d. T. Der kleine fnwsOtiscbe SpracbmeiNlar ato. Hamb., öchubertli & Co. 1848. 200 SS. 8.
7) Elcmentarbnch der englisclien Sprache etc. a. m. d. T. Der kleine englische Sprachmeister. Hamb. 1841. 2. verm. u. verb. Aufl. Hamb. 1847. 8. IIu. 888 Sa (a. Allgam. Scbnkeitniig 1848 Ho. 74.) 8. Aufl. 1848.
8) ¥int reading. A. m. d. T. Baglisabas Leie- a. Uabanctsaagibiieh ale* 8. T. t die ICttalklaNa« BamU 1848. 8. Aufl. Hamb., Sahabartli, 1847. 888 88. 8. (Allgem. Sobnla. 1848 Ho. 74.)
9) Französisches Lehr- und üebersetzangsbudi. 8. Tb. fOr die Mittalelaiiek 8. Aufl. Hamb., Schuberth, 1847. 8. 120 SS.
10) Trcmicre« lecturcs. Franr.ösischcs Lese- n. l'ebcrsfttzungfbuch fUr Anfänger. Hamb. u. Leipz. 184 . 2. Aufl. Das., Schubcifh, 1847. IV n, 128 SS. kl. 8.
11) Praktischer Lehrgang zur schnellen u. Icieiiten Erlernung der engl. Sprache. Nach Ahns Lehrgang des Französischen. 1. Cursus. Hamb., G. W. Nicmeyer,
1847. 2. Aufl. 1848. 3. Aufl. 1849. 9 Bgg. gr. 8. 2. Cursu«. Hamb. 1847. (BerL Jahrb. L Bniebong a. ünterricbt 1848. 8. 838 n. 889.)
18) Fraktitcha anglifcha Grammatik Ittr Sdialen «. snm SelbstmiteiTicliL 8. AaJL Tamebrt mil aiiKm Aobanga, Ar angehaiide Kaaflenta» Hamb, LaipaiiCt
1848. 8. Aafl. 18 . . 4. AalL 1844. 8. Aai. «. d. T. Frakl^Mha eogliscba 8]>rachlehre fflr Schulen u. zum Selbstantenriobt Dord^cbeadf mit dar Aus- sprache nach Walker. Das. 1848.
13) Morkantilischc englische Grnmmatik Ar angeheada Eaofleiite, Scbnlea n. um Selbstunterricht. Hamb. 1842. 8.
14) Der praktische Engli»cli-I«ebrer. Haue englische Orthoöpie. Tb. 1. 5. Aufl. Hamb. 1846. 12.
15) Der angel^ende fnuuCsische Kaufmann. Hamb. 1846. 12.
18) Pnetifcha franaOeiiaba Spradilabre Ar 8obakii n. iwn SdbetsBlanicht 9. Aufl. Hamb. 1848. 19.
110) V. Berg'er, Johann Erich (L. dt S. No. 74), starb den 2.3. Februar 1833 zu Kiel. Seine Wittwe Anna geb. Gräfin V. Hoick (f 27. Deeember 1835). Eine Ode auf seinen Tod 8. im Kieler Comsp.-'BL 1833 No. 17. — YergfL über ihn: Johann
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■epfilUiiSBr«
Erich V. Borgers Leben von H. Ratjen. Mit Andeutungen u. Er- innemngen zu E. v. Bergers Leben vonJ. R (ist). Altona 1S32. 8. SS. 82. — Poggendorfffl biogr.-literar. Hdwbch. f. ejcacte Ww. Th. 1 Sp. UB. - N. St. M. II 5. 699, IV S. 324, X, S. 439. - Rassmanns Pantheon S. 22.
Gab noch heraus: Mnemosyno. Eine Zeitschrift. H. 1. 2. Altona 1800. 8. Darin von ihm: Briefe aber die Natur.
Die akademische Jabelfeier des Hm. Eircbenradis dr. Eckerniann» B. v. D. n. D. M. m Kiel, 20. April 1838. Siel 183S.
117) Ber^hafer, Johann Ludwig (L. d: S. No. 75),
wohnte 1830 auf Heusshof bei Eimsbüttel (nicht üaussdorf, wie
im L. & S. S. 770.)
Von ihm noch: Uebcr die zweckmässigsten Pferde zur nllgemeincn Zacht aa- nilchst in Dänemark u, den TTcrzoglhümcrn ; in Folge mchrcr Zcitungsatifsritze und einer kürzlich durch die „Zeitun;;; für Pferdeliebhaber fnisgebotcncn Wette: «Is Entscheidung der Vorzüge zwisrhon dem däniscbeu u englischen, als Schul- u. als Soldaten-Pferd. Hamburg, Schubertb & ]!^icrocyer, 1830. gr. 8. 48 SS.
118) Berkhaa« Johann Karl (L. de S. No. 1377), geb. d. 12. Januar 1782 zu Hagdebnrg; sein Vater Georg Heinr. B. (f 7. December 1795 als Hauptprediger an der St. Katharinenkirche
in Hamburg), Mutler: Johanna gvb. \ugcr (f 1792), besuchte das llailiburger Johanneuni, sludirlo die Rechte u. prouiovirtc in Halle den 5. April 1805. Er praclisirle zuerst als Advocat in llaiuburg, ging aber 1811 zum Oeconornicfaciie über, erkaufte suerst das Gut Keseberg in der Allinark, welches r r nach mehreren Jahren wieder veräusserte u. dann 1817 oder löl8 zu Rfcse in Suder- ditmnrschrn einen Hof ankaufte, wo er am 11. Febr. 1843 «tarb. S. Hamb. Schriftst.«Lex. I S. 232-233.) Von ihm noeh:
Diss. laangnr. de eollatione donationis ■implids ad legem. XTTI et XX C. de coUat. Halif. 180B. 38 SS.
119) Rerlien, Johann Heinrich Friedrich, geb. den 15. Febr. 1811 in Hamburg, Sohn des Advocalen u. Notars Fr. Chr. Ucrlien in Gronau im Kgr. Hannover (f 5. Jan. 1834) u. der E. Marie Brandenburg (f 1851), besuchte das Gymnasium in Hikies- heim, sludirte 2 Jahre in Göttingen, hielt sich eine Zeitlang in Ghickstadt auf u. ging 1841 nach Kopenhagen, wo er Archiv- Secretär bei dem 1845 errichteten histor.- genealogischen Archiv beim Ordenscapilel wurde. Ist Besitzer mehrerer Ehren-MedailleJi. S. Erslew Supplem. I S. 129—130 (Fehlt im Hamb* SGhriftst.-Lex).
1) Der Blepbanleii.Orden n. leme Bitter. Ißt ^fln. Kopenh* 1846. 8.
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MerteUl* 47
i) Ittstor.-genpnlogis^he Stamiukartcn des Oldcnbaigischcn KOnigsbiui^. Kopenb. 1849. 22 T:t(T.
3) Christian I. Mannsstumm. Kine TahHlf. Kopcnli. 1852. fol.
4) Dns Horzogth. Schleswig von seiner ältestca Zeit bis auf den Tod des letzton ' Herzogs aus dem Schaneab. QfafwMUUim Ad(df TUL ISm Ckicliidtf« für 8t«ai and Land. Hamb. t858. «. 88. 68.
6) Die Soiid«rbiirg-Aiig«tteiibiii^;iMibeii Erbantpfllcbe n, die Seehte der Ktm» Dänemark od. Bewdn^ diM weder der Heraog toh Aegnttenbarg, noeb iiigeiid efai anderer Descendent Chrietiftn I. als solcber seit 1781 Becbte an das Her- sogthum Schleswig u. dass weder der Heraog von Angustenburg, noch irgend ein anderer Desccndent Christian 1. ans dem Hause Sondcrljurg an Holstein Ansprach hat. 'Kopeahagea 1864. 8. Mit goaealog. Beilagen.
120) Berteis» Christian Heinrich (L. 4t S. No. 78), er wurde, nachdem er in Altona in den 20ger Jahren Arzt war, dar- aof MiiitSr-Arzt In dänischen Diensten, ging in den SOget Jahren
odtT Anfangs der 40ger Jahre nach Russland, und starb im Juli 1817 nis Slaabsarzt u. Milglied der Mcdicinalbebördc in Witebsk
in Westrussland.
Von ihm noch:
Vaterlandsliebe. F.in poetischer Versuch, s. a. (181 ß) 8. S& 20. Schrieb in Wictclthk noch eine medicinischo Topograplue, deren genauerer Titel nicht angegeben werden kann. (Mitgetheilt.)
121) Bertel«, Johann David (L. & S. No. 79), er starb am 4. März 1837 in Altona.
Von ihm noeb:
Erklärung dunkler u. veralteter Ansdrütke in Luthers Uebersctzung der hei- ligen S hrift. Ein Hfllfsbueh flir SchuUchrcr ti. sonstige Bibelleser. Altona, K. Aue, 1833. 8. VI n. SS. 50. Ree. Alt. Merk. 1834 No. 53. Trov.-Berr. 1834, S. tu— 422. 2. Bdchn. Flen£barg, J. D. Jäger, 1836. 11 u. 52 SS. 8. .(Mitgetheilt.)
122) Hertels, Julius Eduard, geb. 15. Seplcmber 1811 in Flensburg, Sohn des vorhergenanaten Joh. Daniel Hertels u. der Margaretha Elisabeth geb. Hammer; war von Beinern Vater gebildet n, Autodidact; 1826 bis 1829 Gehülfe an der Lehr- u. Erziehangs- Anstalt von Bedendal in Flottbeck, 1829—1831 Hauslehrer in Al-
. tona, 1831—1836 erster Gehftlfe der Lehranstalt von WuliT in Al- tona, 1836- 1837 Interimslehrer an der Freischnle in Altona, 1837 den 28. Juni Elementarlehrer zn Petersdorf anf Fehmarn, 1841 den 6. Januar Lehrer in Bilsen, Kirchspiels Bramstctit, wo er noch steht.
Scbnigebcto. Oldenburg, Fränckcl, 1840. 8.
In (K&hlers) Schlcsw.- Holst. Schulbl. 1839 H. 3, S. 108—113 (Auszug aus dem Protoeoll £i d. Lehrer -Conferenzcn des Westcr- Kirchspiels der Laudbcliafc Febioeni). — Beiuage ni mebreren Jahrgängen der Seblesw. -Holst Scbahdtttng. (Bevidirt.) .
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128) Bertelisen« Nis, geb. den 5. März 1815 zu Holm im Amte Norburg^, besuchte die Gelehrlen- Schule in Hadcrsleben von Ostern 1832 bis Mich. 1836, studirte Theologie in Kopenhagen seit Michaelis 1836, exarainirt den 7. Juli 1843 in Kopcnhagren (h. ill.) u. 1845 auf Gottorp (2. Char.), Lehrer an der deutschen Friedricbsschale in Kopenhagen, ordinirter Katechel bei der Petri-» Kirche in Kopenhagen den 6* Jnli 184B, entlassen 10. Hai 1849, den 25* November 1854 Paslor in FViedricbstadt (trat an IL März 1855); den 5. November 1862 Pastor in Norderbrarup, den 28. Sep- lamber 1864 constituirter Pasl., den 2. Deeember P. In Bjolderup. Starb den l'5. Deccmber 1864. (Vergl. Ersl. Supplem. 1, S. lo3 134.)
Dänemarks Voi-zeit darcb Alterthfliner u. Grabhügel beleuchtet Ton J. J. Worsnne. A. d. Däuischen fibersetzt v. N. B. Mit Holzscbnn. a. Anhang. Co- penh. 1844. 8.
Bleckingaelie Dmkniller aus dem hddnlschen Alttrihuu in ihrtm Yerb&lmiM in den ftbrigea skandinaviBchen o. cnropiiMfaen Allerüiaaudenkmllern t. J. J. Wonaaa. (üeben. y. N. B.) in Wonaaes Altevthnniiltande des Nordens. Ldp* ■ig 1844. 4.
Fredigt gehnltcn hei der nm 2$. Jnni 1 863 abgehaltenen Feier des Jahrcsfcstee der Bibelgesellschaft ifir da» HenogUinm Sclilefwig; in dem Bericht der S'eier.
(Flensburg 1S62.)
Koch eine Neujnhrspredigt im Jahre 185 , . in Friedrichstadt gehalten.
124) Beseler, Karl August Christoph, geb. d. 2. No- vember 1809 zu Rödemis bei Husum, Sohn den k. Kammerraths u. Deichinspectors Cay Hartwig Beseler u. der Sophia Magdalena geb. Jahn, besuchte die Schulen zu Husum und Schleswig (Ck>arector W. Olshausen), studirte die Rechte in Kiel von Michaelis 1S27 bis dahin 1839, in Manchen Michaelis 1829—1830, wieder in Kiel Michaelis 1830 bis 1831 u. in Göttingen Michaelis 1833 bis iliiliin 1834, promovirle zum dr. jur. 1833 in Kiel, aber weil sein Doctor- diplom auf Befehl des Küiiigs wegen Verweigerung des Homagial- eides nicht ausgefertigt wurde, 1835 in Heidelberg; war Ostern 1835 Privaldocent in Heidelberg, im Juli 1835 zu Michaelis s. Jahrs Professor des Rechts in Basel, seit October 1837 Prof. in Rostock, Ostern 1842 Prof. u. Geh. Justizrath in Gretfswaid, Ostern 1859. Prof. in Berlin, war 1848/49 Mitglied der Reicbsversammlung in Frankfurt, 1849—1852 u. 1860 u. 1861 Blitglied der 2. Kammer in Berlin, 1850 aucb Mitglied des Volkshauses in Erfurt. —
1) De jutamento partiam cnm eonneromentaUlmB in Slesvioo-Hobatia abrogato dies, inaog. Xiliae, ex offie. Clir, EV« Mohr» 1833. 4. SS. 24. (Niehl im '
BuchhandeL)
2) Die Lehre von den Erbrertrigen. Tb. 1 : Die Vergabungen Ton Todeswegen ntfcb dem Alleren deuteeben Beebb Tb. 9: Der ErbefnMtaiingByertnig, Bd. 1»
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AeBeler. 49
AHgiMMihifcr Tliell. Der BrbciiueMnngMrertnig im AUgeoieiiieii. B4. fi: Be- •ondm ArtM dts fii^huetmiigiTertnigiB. Der Brbvfinidit Anbrng. Qü^ tilgm ISSf. 18B7. 1840. 8.
3) U«ber die Frrllntig dct Bftmiifchcii Rechts zu <1cm nntionnicn Hecht der gw- luaniBtlieii Völker. AUdcmiacfa» AatrHtsnde. Bnml» ScbwcighAoserr 1838. 8. SS. 18. ,
4) Zar BcartbcihiTTg der hieben G8ttiag«r l*rofeKorea a. ihnr Saclw. la Priefea.
Rostock 1838. 8. SS. 107,
A) Gab heraus; Uwe Jens LomseRs: UnioMverfcn^ng D&nonuirkft n. Scblotwie-
Holsteins. Jena 1841. 8.
6) Volksr^K-ht u. Juristca-Tledit. Lpipzipj, Weidmannsclic Buchh., 1843. 8. SS. 372. Daratta im Kieler Ck>rrc«p.-BL 1843 Ko. 84 Üeber Schwuigericht
« n Schöflcngericht.
7) Erster Nachtrag gegen Fachta's Recenaiou in den Berltnor ■^alirUOchcrn 1841, 1—4. Berlin 1844. 8.
•) Qftb bei»«! in Vtibiadung mit Beyeehar «. Wild«: Zdtichfift ftr dcotfche RecbtowiiBeaeebaflL Bd. 9^S0. TQbingen 1845—1881. 8. Darin von ihm Bd. 9 s 8» 144—898 vu 538—883 Von den TeetmaentsvoUtieherD; B. 487—490 Uebertmgnng dei Eigeathams 4w Weare dorcb AaBhiadfgaag des ConnoMC- meata aach Entscbcidungsgründen des Obemppcllationsgariehti in .Itastock t. 27. Januar 1845; Bd. 10 S. 105—138: Die pjcrichtlichc Anflassting in dem Mock!rn1>nrtrischen Ilypotbekearecht; Bd. 18 S. 294—300 Das Setaen einet ' . - Schiffes zu Geld. —
9) System des j^cmcinrn deutschen Pi ivatrcchts. Bd. 1 — 3. T/Cipzig 1847. 1853. Berlin löifi. 8. rcsp. X u. 387, VIII n. 1)54 u. VIII u. ö62 SS. 2. Auä. in 1 Bande. Berlhi 1808b 8.
10) In daa Verhaadlaa^B der Genauiiten sn Fraakfim a. M. tt/iü. Scpt 1846 (Frankt 1847, kif.) «leba Toa Sna- Vortrage.«
11) Oofluaeatar tiier das Stra^eeeubacb Ar die PrcniaiBoben Scaaian o. du Bin- ftbrangtgcsctz vom 14. April 1851. Nach amtlieben Qt^ellen. H. i— 3 Ein- leitnng. Dh;? Str. fo:rsctzbQeh* Das EinftthmngsgcMUs Saduesgister. Leipeig.
1851. 8. IV u. G47 SS. 13) Zur Gcf.thichtc des dentschon Ständerechts. Beilin 1860. 4. SS. 60, (Gratu. lationsbcUriit xam 60jahrigen Doctorjobiläum Bavigny.s.)
13) In der tagesgesciüchtlicheu Enc^ klopädie „Unsere Zei('^^ (Leipzig 1862.) VL Dahlmann.
14) Veifredo aaf der ünivenitit an Berlin am 3. Aogost 1863. Berlin 1868b 4. 88. 90.
18) Der Londoner Veitray "vom 8. Mal 1859 in tdner redbdieben Bedentang ge- prfllt Mit Anli^BB. Berlin, Weidataan» 1888. 8.
18) Die Engllsch-FrnnzOsischo Garantie Ton Jahro I7S0. Mit Anlagen. BerUni
Weidmnnn, 1864. 8. SS. 76. 17) Gicbt hemm m\t Hftlschner, Planck» Richter, Stobbei Otto: Geschieh^ des
dontschen Rechts. ' *
Im Kieler Corresp.-Bl. 1832 No. 39, U): Dns Badische Prcssprcsctz ; No.37— 39: I'atriotiEchc Phantasien über Recht n Gericlit. — Im N. Stnatab. Ma»- gann XV (1836) S. 250: Urkunde circ. aus dem Jahre 1270 dasOoeding nof dem ' Magedeberg n. das Iioddiag in DiagN betr. — In der Zeitscbrift Ar Bcchtsge-
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Beseler.
•ehichte, b6rmieges;.«v. Itedorff n. «. v. Bd. 9, S. 367-- 41 S (186S) Dia donitoelien KaiaemrkiiDdeii «If Bcchtsqaencn. (Revidirt.)
125) Bcseler, Wilhelm Hartwig, geb. in Jever (im Grossherzog Ih. Oldenburg) den 2. Marz 180G, siudirte Jura, exa- minirt 1827 auf Gottorf (2. Cliar. ni. s. r. A ), l nlergericlits-Ad- vocal in Schleswig, den 11. September 1832 Ober- u. Landge- richts-Advocal, 1844 Yice-Präsidenl des Schlesw.-Holsl.-Laucnb. Advocalen- Vereins, 184G Präsident der Schleswigschen Stände- ▼ersammlung, 1848 24. Mörz Mitglied der provisorischen Regierung f. die Herzogthfimer, 26. März 1849 Mitglied der Statthalterschaft, 1851 11. Januar legte er sein Amt nieder n. verliess Kiel, lebte 1856 in Brauttschweig, 1857 in Heidelberg, 1861 Curalor der Uni- verisität Bonn, Geb. R. Excellenz.
l) Akten in Ankingcsachcn des schloswigschcn Obcrsachwaltcra wider den Lnnd- inspector u. Kootrsbcsitzcr TiGdcninnn wegen nn^^ehlich bcgaiiironcn INInjcstäts- Verbrecbens. Schleswig \&44. 8. SS. 96. Duruus du Auszug & t. Das Dcnvntiontwerk im Itseh. WoehenbL T844 Ko. 19^93. Veiii^. BekcrnL W. 1844 Ko. 87. 38. 42. 45.
9) Verthddigung&scbtift dM Obcrgerichti-Advocaten Beider in Schleswig, in: Die Keumflnstench« VolkeTeisaiiimliiiig vor d«a Sdinnken dee Qeriehte. An- klage n. Verthddigang des Obeigeridiln-AdToenlai Boseler in Schleswig.
Lübeck 1847. 8. (SS. U.4) S. 66—114.
3) Was die Schleswig; - Holstdner ohne Ventog m Uinn haben, BEemwi, J. O.
npypc, 1848. 8. SS. 7.
4) Theilte mit: Den Process Gtoniniis. Tli. 1: Verhandlnngcn vor dem Gross- henoglioh Budischen Oberamt Heidelberg a. dem Grossherzoglichen Hofgericht des Uutcrrhcinkreises zu Maunheim nfbRt dem Rccbtsgutachton der Juristen- facuUät der UniversitAt Göttiiigen u. dem hufj^crichllicheu Unheil v, 8. Mära. Brannschweig 1853. 8. Th. S: Verhanüluugea vor dem Obarbo^ericbt sa Mannheim. Braunschweig 1853. 8.
5) Zur Schleswig- Hoistehlischen Snefae im August 1858. Bnwisehwaig 1888. 8. SB. 159.
6) Zur Skandinavischen Frsge tu snr Sehlcswig-HoUteinischen Sache im Jnli 1857.
Brnunschweig 1857. 8. SS. 148.
7) Dio Verfussungsfragc in der Holsteinischen Siandevcrsnmmlung. Zur Schles- wig-Hol8tcini!^( bcn Sache im Marz 1859. Braunschweig 1859. 8. SS. 42.
8) Das dcutM lic IntcrcsM in der Italienischen Frage. 1. n. 2. Abdruck. Leipsig
1859. 8. SS. Gü.
^) Das deutsche Veifassangswerk nach dem üriege. 1. u. 2. Abdruck. Leipdg 1859. 8. SS. 64.
10) Mahnrvf an das dentsche Volk. Leipzig 1860. 8. 8&>88.
11) Zur Octtmeichiscfaen Frage. Leipzig, HineV 1880. 8. Sa S6.
19) Uebersetste Th. 11. Mneanljs Gcachiehte t. Englaad in der Ton ihm (neben Fr. Steger, A. Sohmidti J. Althans) besorgten Uebersetning iftmmilicher Werke Macanlys in 25 Bden. Bcannachweig 1860 n. flgde. 8.
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Bettafs« 51
Bn(^len seit 1869 hi illustrirtcr VoHuMnsgAbe. Bd. l*--8 mit 200 Fortrlta. BiniiiQfchweig, WeitMiDann, 1862 R.
Im Kiolcr ConTC|^.-Bl. 1845 No. 23: Bcmorlcnnjjen tn den Erklärungen des Hm. Knmmerhcrrn v. Scheel, (ofr. No. 29 desselben Blattes.) — Im Alt. Merk. 1843 No. 137 die projcctirte Lnndesbank betr. — Im Itzch. W. n. A. 1840 No. 37; Ben. SU No. 40; BeiL sa No. 47; 1841 No. II; 1843 No. 22; 1846 No. 3d. -f-
IU\ Bettac» Johann (L. A S. Mo. 80), starb 14. Januar IS4S in Golha bei seinen Kindern, nachdem er 1840 Altona Ter^ lassen hatte. — Er nannte seinen Vornamen Jean. —
Noch Ton ihm: ~
En^litelie SpracUdu«. 7* Auil. Altona 188S. 8. 8. Aofl. das. 1839. KnvM Kaoluiclit toü idow Schul- lu'EniehiiogB-Aiistalt Altona 1817. 8.
127) Bevera, Johann (L. & S. No. 81), geb. den 25. De- cember 17r>5 %n Hasela«, besuchte die Altonaer Schule, seit Ostern 1786 die Universität Kiel, um Theologie zu studiren, cxaminirt 1789 Mich, zu GlOckstadt (2. Charakter); 1790 Ueclor in Wilsler; 1795 Pastor in Quern, Probstei Flensburg, 1806 in- Bergenhusen ' (trat an Anf. 1807); ging den 9« August 183S, mit 200 Mark v. Dienste jfihrlioh, ab n. wohnte in Rendsburg. Starb das. den 37. November 1847. — Seine zweite Frau war Hariei verw. Fries. —
Schrieb noch:
Anweiiaiig sar V«niaiift-Beliaion «. rornftmlich snr göiiUchen Heilslchre Jesu, b^äMumncti im Standpuikle des OTsefimgeaen 19. JTnhrhianderts mm Lehr* n. "Lvk- Imelie der chriitlidien Beiigion fftr Christen n. Kichtchristen der HitCebttnde bo» abtkfatigt. Altona, Hammen h. 1830. 8. XII u. SS. 276.
Zeitgemlsse L&uterung u. Vervollständigung des scble&wig.bolsleiaisdicn Landes^ Katechismus. Schloswif^, Thst-Instit., 1832. 8. SS. 213.
Das noch immer iierrlichc Srltlcswig- Ilolsteinischo Gesangbuch, jedoch mit zeitgemässer Läaterong a. Vcrcdeluog zur Auswahl u. Prüfung vorgelegt. Ueuüs- borg 1839. 8.
Ein drittel bis ein- halb überaus kurze Predigten od. ausgewählte B^de»} attoh grosse n. kleine EoftirQib ra den dteijahrgängigcn Lahrtexten der nenon Scbles* wig-HoLitehiischen Kireben- Agende. Drei Thdle In gr. 8. in einon paar Probe» bogen vorgelegt. 6cblcswig 1848. Tbst-Kast 8. 88. 68.
128) Beyer (Bcicr); Hans Paulsen, geb. 24. März 1778 (nicht 1786) zu Lendeniark, Krciisp. Büiderup im Amte Tündern, stndirle Theologie in Kiel seit Mich. 1799, liess sich 2 Mal exaini- niren 180a (3. m. r. A.), ISIO (1. Char.), war einige Jahre Haus- lehrer; den 9. October 1812 Pastor zu Karlum, Probstei Tendern; den 25. October 1830 Past. zu Burkall (bestätigt 25. Nov.). Starb den 5. Juni 1887. ^ Verh. mit Wilheknine geb. Larsen.
Im StaalsbaigerL Maguitt V (1884) & «44-846; Dir Mantel in der Byl- demper Kirche
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BldMllM«
129) BidonlaCt Jose|)h (L. No. 82), er starb 1SS9 in Kopenhagen. — Vergl. Efsleiv I S. 119 Snpplem. I, S. 137.
Die im Ii. & S. angefahrten „deutschen, franiStiaehen, danisobtn u. englwelMii Giesprache" enehienttt in neuer An^be. Kopaihagcn I8t&* 8^
130) Biel, Peter Christian (L. & S. No. 83), war vom Seplomlier lö52 bis zum 1. November 1858 als SchleusenAvarter bei dem Canai in Rendsbur^r angestellt. Gegenwärtig in einem Armenhause in Schleswig. (Mitgetheilt.)
Von ihm no( h :
Gab heraus: Schleswig-Holstein-Laneiibiirgjaeher Geweibefreiind. Mai 1828
bis Ostern 1833, Jahrg. l-r5. Schleswig.
Resultate der Beispiele der vorschiedcnea Bechnungsarten in der Vorschule der Algubrn. Sr-hlrs vi^- 1823. 8.
Practiseli-maihcmatischer ßathgeber oder FormelsamnihniL^ für Mathematiker, Physiker, Ingenieare, Fftebrntoner, Avchitecten, Kamerüisttu, Taktiker, Geographen, Geodäten, Oekonomen etc.» cnthaltefid aber aaoo Fmmeln aas der ebenen Geometrie, Trigonometrie» EOrpergeometrie, SphArenscometrie» 8plAren-Trigononietrien.liöheren Geometrie. Altona» K. Ane, 1880. 4. S4 Bgg.
Ausfühi'licho Rechenübungen f&r die Jugend, welche sich bisher nach den Recbentabellen -f&r den wechselseitigen Unterricht geübt od. eine ftlinlicbe Vorbe- reitung genossen hat; nr\ch einer streng methodischen Stufenfolge u. mit besonderer Berücksiclitigung auf eine harmoniöche Verbindung des Denk-, Kopf- u. Tafcl- rechncns. Mit 60 litliogr. Figuren. Altona, Ilammerich; Schleswig 1832. 8. XVI n. Sö. 512. Ree. Neue rrov.»Berr. 1833 S. 139 — 143 (v. C. Duus).
Auflöäuugün zu den vcrwickeltsten Aufgaben in den ausführlichen Bechen- ftbnngen fftr die Jagend. Altona '1839. 8.
131) Bielfeld, Detlev Friedrich (L. & S. No.'85), starb
Mitte April 1835 in Kiel. — Vergl. Neuen Nekrol. d, D. A'III S.
451 sqq. N. St. M. X, S. 439. Itzeh. W. 1835 X<p. 18 Sp. 445,
No. 22 Sp. 338. —
Von ihm noch Gedichte im Itsefaoer Wocbeobl. 1883 n. 1884 Ko. 18 Sp.»4989 K«. 43 Sp. 1086. Im Altonaer Merknr Na 34» & 617 (An Blftcher in Alton«).
132) V. Bielke, Hermann (L. & S. No. 86), er verkaufte
im Januar 1830 seinen Hof im Dorfe Favcrvraae. Kirchspiel Tyr- slrup im Am[e Iladersleben u. hielt sich 1845 im nördlichen Schles- wig noch auf. — Vergl. Erslew I, S. 120.
Von ihm noch: Ucber Pferderennen, mit ■RcrfltksichtigTTn^ der zur F-infühmng derselben in den HerzogthÜmern Schleswii^ u. Holütcin gcschthenen Schritte. Ham- burg, Ncstler, 1830. 8. SS. 32. (Dagegen erschien eine anonyme Schrift „Be- antwortung der Schrift des llcrru H. v. Bjclkc über Wettrennen." Schlesw. 1830. 8.)
Auch ein Wort über die anzulegende Kunststrassc zwischen Altona u. Kiel. Hamborg, Nesder, s. a. <1880) 8. SS. 24.
Archiv f&t die Volksschnllehrer der Hersogthflmer Scbleswig^Holstein Lanen- borg. Eine Monateschrift April->Jnni 1831».l. Quartal H. 1—3, Jnli, a.Qnartal
IL 1. Altona, K. Aue, 1831. 8. Zus. IV u. 167 SS. Ucc. N. Tror. Berr. isaa S. 276 -278.
Besondere Denkwürdigkcitcu uus der h. Geschiente von Abraham bis zur letz- ten Zerstörung Jerusulems u. des Tempels. Ein Handbuch fftr Lftion, welche dal Wort CbUes lieb baben. Mit 1 Kart« u. 1 Plan von irenisaleiiL Bonderbins (HambuiSi mttler) 1844. 8. 8S. 441. Bec. 8chle>v..Ho]sk. ScholbL 1845 H. 1 S. 129—180; Kirchen- Q. Bchnlbl. 1845 8p. 209— SIS.
lieber die annehmende Unfrachtbarkeit de^ tfodois Qr die geeignetsten Ifitteli diesem üebel abmhelfen. Hambnig, Bob. Kittler, 1845. 8. Be& ni Fisdier^B Uter. Zeitung 1845, TgL LandwirtbaehaftL Zeitung f. die Heiaogth. 1845 Ko. 47«
Btttrige an venohiedenen Tageablittem; auch aar „DanoeTirke" Aav 7, 1845, Ko, 85 vgl. No. 87; No. 9U; No. 92; Aar 8, No. 18 VgL No. S8; No. 23, No. 95
tt» B. w., theils Gedichte, thcils Aufsätze. —
Im Jahre 1830 erhielt er ein Privilegium ?:ur Herausgabc ciues Conversations- blattes für die gebildeten St&nde, das er im Ecbr. dess. Jahr« ankUndcte.
133) BlernataslEl» Hermann, geb. den 23. Hfirz 1818, Sohn des Arztes Johann Christoph B. (f 28. Jnli 1842), Ilaihbrnder
des iiaclifülo^cndcn Joli. Christ. B. u. Bruder von Karl Leonhard B.; besuchte d&s Gymnasium in Altona bis Michaelis 1835, die Uni- versität Kiel bis Mich. 1836, Berlin bis Mich. 1837, Mönchen bis Mich. 1838, dann wieder Kiel, u. sludirte die Rechte; examinirt im juristischen Amts-Examen zu Kiel den 18 Ocloher 1841 (2. Char. m. r. A.), seit 21. März 1842 Advocat in Altona; zum Rathsherrn das, erwählt den 24. Februar 1849, auf sein Ansuchen entlassen den 4. September 1852, seit 2. Februar 1855 stellvertretendes Mit- glied für Altona cur Halstelnischen Ständeyersammlung, 1897 Par- > celist bei Sierksdorf bei Neustadt im Kirchspiel giisel, adeL Guts Oeyelgönne, wo er seit dem Sommer 1857 bleibend wohnte, bis er diesen Besitz im Frühjahr 1865 verkaufte v. sich im Herbst desselben Jahrs zu I liegehfelde bei Reinfeld ankaufte.
1) Gab heraus: Schleswlg-Holstcin-Limenburgischc Landesberichte 1846, Jnbrg. 1, / 1847 Jnhrc^. 2. Altorm, Lchmhuhl, 8. SS. 439 u. 891. Ree. des 1. Bds. im
Schlesw.-llulbt. Schulbl. VIII U 1 S. 221— 222. (Darin von ihm Jahrg 1, S. 1—5 Vorwort; S. 37—49 u. S. 29£— 313, 396- 4üB u. Jahrg. 2 S. 158—171 Bchleswig-Holsteinische Kosmologie; S. 118—187 Kurze Ueberfieht unaerer Slaatadnnabmen; Jahrg; 8 8. 1—28 Scenen ana der Geaehichte der Stadt Altona; 8. 81—85 Qemllde aua ScUetwig-Holstein Yor 3 Jahrhunderten; 8. 257—278 n. & 842—857 Die Vetsanmhing der dentaehen Land- u. Pontwirthe in Kid am 6 — 11. September 1847 n. ihre BcdeutuTig f. d. Hersogdiflmer. — Auaaerdem Becc. Jabrg, 1 S. 141—144 u. auch die Uteratarberiebte u. viele Ueinere Mittheilunjpn.
2) Gab heraus mit Johannes r. SchrOdcr: Topographie der Hcrzogthümer Hol- stein u. Lauenburg, des Fürstcnthumb Lübeck u. des Gebiets der freien ü. Haasestädte Hamburg u. Lübeck. 2. Aull. Bd. 1. 2, Oldenburg, Trünckel,
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MivwnmMäkU
1855 — 1856. 8. XII u. 548 ü. XVIIl u. C96. Ree. v. F. Geerz im Alt. Merk. 1856 No. 287; iuZcitschr. f nllgein. Erdkunde. Bd. 3 (Berlin 1857) S. 77.
3) Bearbeitete auch die Schleswigschc To]>r grnphje uiit Schrurler (2. Aufl. 1859); er proLestirto aber, da ihm das Bach zu niaugcihaXt schien, gegen die Nennong aaf dem Titel
4) Vcrfasste das Register aebst Glo^isar u. Erklürang der Ortsnamen cum 1 Bande dar Urlcanden der Schlcswig.Uolsteiii-LaaeBbnrgiscbca Gesellschaft für ratcr. lindisebe Gfltchidite: fm Naehtrag nun 1. Bftndo der Urknndenaaiiimliuig. Kiel, Akademische^ Baehb., 1848. 4, S. 589—690. Hatte aucli Aotheil an ^ dem von dr, Chr. Jetsen beYorwortetc« tt 1>cnm^gegebgnen Begteter som 9, Bande der ITrkiindcnaaiBinlang. ^
9) Nationolititea- n. 8|(raehenleefle des Hefsogthnmi Bclitnnr^. Der dentechen National Versammlung gewidmet Hambarg, B. 8. Braendaoibn 4» Sobn» 1849. (8. Qeen'a Begleitschrift sn aeiner Karte 8. 8000
6) Qab mit dem llegerenter Kiekers in Barloh heraus : Bericht ftber die Ver- handlungen der Section il&r Forstwirtbschaft auf der Versammlnng der Land- U. Forstwirthc 1817, S. 320 — 457 des officicllcn B.-nchfs.
7) * Taschenbuch für Reiacndo in ScUcswig^Holsteia u. liauenburg. Altona 1847. 13. 3. Aufl. 1852. 8.
8) ScbliKwig-HoIstein. Mrt 24 Ansichten nach der Natur gezeichnet, gestochen 0. heraosgegebcn Ton J. Foppel u, M. Kurz. München, Verlag von Poppet n. Knn, 1848. 8. 88. 69.
BdtttfEe an K. L. BiematakTa Yolkabncli f. d. J. 1844. & 1—10 (Schleawig. Holstein Tor 900 Jabran); 8. 54—57 (Bttckkebr anm Allen); 8. 110—190 (Die 8chtac1it bei der Beider Schanze); S. 984—835 (Nordens Bhein-Gedicht) t d, J,
1845 S. 63-74 (Die Grafenfehde); S. 166—173 (l>ie SchnlUknr.st); S. 181 — 19« (Lnndesweise ist Landesehre); f. d. J. 1846 S. 113—120 (Der Sacliaemvald); S. 162— T70 (Ostseebad Hassberg); f. d. J. 1847 u. 1848 sammelte er den Kalender vor dem Volksbuch nebst Beiblättern ; 1847, iS. .'il~54 (Mellenbnrjj; mit Abbildung) ; S. 153 — 166 (Graf Courud zu lijintzau auf Breitenburg. Mit Abbildung); 1348, S. 35—39 (Aschcffel mit Abbildung); S. 75—77 (Uobenrade); fc>. 91—98 (Nicht einmal Trftmmer. Hit Abbildung); 1849 8. 70—78 (8t^l»nig mit'Obeandileaie); ' 8, 99—106 (Katharina Herpiu, verek« Tkennin); 1850 8. 58—55 (Deber dae Waas*- gekiet der Scfaweotine); Su 187—188 (Bnlenspiegeia Gebnrtslians); 185t 8. 51—55 (l>ie WnUkmaUe. Mit Abbildnng). — ^eitrige anm Schlesw-Holst. Scbulbl. VI, H 3 S. 174—191 (Ree. über Jürg. Bremers knnsgefasstc Beschreibung u. Geschichte von Schlesw.-Holstein. Oldcnb. u. Schlesw. 1 844.) — VII, H. 1, S. 158-166 (Ree. über P. Panlsens Versuch einer Schulstatistik Schlesw. Oldenb. 1845); H. 4 S. 11"^— 120 (Ree. über K. J, Clemens JLcbens- u Leidensgeschicbte der Friesen). — In Burgwardts „Bihlungsfrcund" S. 640—562 (Bilder zur Seblesw -llolst Gesch.). — In Carstens neuen Kieler Blättern Jahrg. 1 (Uebcr uutürliclie u. politische Orinzen). — In den „Nordalbiugiscben Studicu". Bd. 3, 1846, S. 81—67 (Znr Bevitjon der Geschichte des Schancnbnrger Grafenbansee Kieler Linie); 8. 153—908 (Znr BeTi^on' der Geschichte des Schanenh. Grafenhanees Itaeliocr Linie); Bd. 5, 1850, 8. 815—989 (Das Maricn-Magdalenenkloflter an Mfthlenbeck an der Bilk). — Eine grosse' Ansahl Ton Becensionen n. oinselnen Abhandlungen u. Aufs&tzcn, fast alle raterländischcn Inhalts, im luehoor Wochenblatt u. Nachrichten, im Rendsburger Wochenblatt (1846), in den Altonaer Nachrickten, namenOick dem Beiblatte, im
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Altonaer Morkur, im Uamburger CorrespondcQtcu u. a. BL — Im N. lickrul. der Dcutacbcn XXII, 1845, S. 676— -685 ist der NokvoL &ber Gr. Andreas Conr. zn Banti^n ein Kachdmck ans dem Anftatse im Volksbueh. ^ (Revidirt)
134) Biernatzki, Johann Christoph (L. & S, Wo. 87), geb. d. 17. October 1795 zu Elmshorn; der Vater gl. Namens, da- mals MililAr-Arat bei dem Königin-Leibregiment {f 28. JuU 1842); die Matter geh, Nagel (f 7. September 1801). Der Sohn besuchte Altonaer Privat-Sobtileny von der Tertia an das Ältonaer €ym- nasluro, seit Mich. 1816 die Universitftt Kiel| seit Herbst 1818 Jena, ein Jahr spater Halle, worauf er um Ostern 1820 auf einem Um- weg über Dresden u. Berlin in Gesellschaft von Freunden nach Altona zurückreiste. Hier bereitete er sich aufs Amts-Examen vor, ging Mich, dess, Jahrs noch auf ein halbes Jahr nacli Kiel, wurde Michaelis 1821 zu Glückstadt cxaminirt (2 Char.), den 11. Dcccinber 1821 Past. u. Lehrer auf der Hallig Nordslrandisch-Moor, trat an im Febr. 1822. In der Nacht vom ^/4. Febr. 1825 erlel)lc er die grosse Stnrmfloth. Den 14^ Juni 1825 Past. in Friedrichstadt; ti*at ' an 25. Oetober. Bin 1886 erhaltener Rof, durch Probepredigt sich um die vacante Stelle bei der Ansgar Ins-Kirdie in Bremen zn mel- den, hatte keinen Erfolg. Im Jnli 1889 hatte er bei «ler Wahl in Flemhnde wiederum nicht den gewünschten Srfolg; Im Febr. 1840 erkrankte er wiederholt u. die Berufung tnm Prediger nach Sftderau 21. April 1840 traf ihn auf seinem Toiüenbctt. Er starb den 11. Mai 1840. — Vergl. den Lebenslauf (von A. Fr. L. Pclt u. K. L. Bier- natzki) vor der Ausgabe seiner gesammelten Schriiten Bd. 1 (Al- - trnia Ä Leipzig 1850) S. 3-157.
Schrieb' noch: '
Der König u. sein Volk, ein Festgedicht SchlesAv , Ttist.-Inst., 1829. i f^P. 22.
Dio Ffüchten eines Bürgers in nnmhiger Zeit S'dedriolistadl 18S0. 8. . SS. S9* Bec. Neue Prov. Bor. 1831 S. 1 «0—164.
DicSpeiseanstnlt für Dürftige an einem kleinen Ort. Scbleew., Tbst.-Anst., 1833. 8.
Wege zum Glauben od. die Liebe aus der Kindheit. Wanderung auf dem Gebiet der Theologie im Mudekleido der Novelle. Altona, Hammerich, 1835. 8. VI IL SOS 88. - 8. Torb. AtdL Leipzig 186«* 8. VI o. 177. Bec. in (C. Hei- ^Imisb) 8cUeBW..Ho]8teiiL BIfttteni Bd. S (1S86) 8. Sfil-rSBS.
Hie 'SUBSg od. di« Schiffbrfiqhigett tat dem Eiland In der Notdeee. Wandernng auf dem Qebiek der Theologie im Modekleide der SForelle. Altona, Hammerieb, laae. 8. Vm v. 8«4 88. S. verb. Anfl. 1840. 8. 8. AidL Leifsig 1888. & 8& a84» Bece. der 1. Ana. in a Helbergs 8cb)eav.-Holit. BUUteni. Bd. 8, ' S. 350—253- Äbend^Zeilmg 1888 v. 80. April. BUtter Ar liter. Unterb. 1888, SCo. 221 S. 935.
Christus der Tröster i\m Grabe. Predigt über Lucas 7, 11 — 17 gehalten in der St. Aitfgart-Kirche in Bremen. Bremen, Kaiser, 1836. 8. SS. 10. .
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Bienifttehl*
Der braaiie Knabe od. die Ccnieinde iu der Zerstreutrng. T!l 1. 2 Altom*, Haramerich, ISlid. Ö. 2. Y9th, AaH. Leipzig 1852. 8. Ree der 1. Aufl. in C. Heibergs Scbleiw.-Holst Blftttcm Bd. 8 U. 5, n. mehreren anderen deutsch. Zeitschrr.
Predigten u. Gasnaliredeii. Kid, VnivenitAtB-Bcbh., 1841. 8. 85 Bgg.
Naeb Beinern Tode:
GeMiumolte Schriften Bd. 1 Vorrede. BiogmpliieL Bd. 9 Wege nim Glauben. Bd. 3, 4 Die Hal^'g od. die Schiffbi-achigen auf dem Eilend in. der Nordsee. Bd. 5—7 Der braune Knabe uil. die Gemeinden in der SSerstrcuang. Des letzten 1Mb- troscn Tagebuch. Bd. 8 Gedichte. Altona, Uammerieh, 1844. 8. S. verb. Aw- gabe. Leipzig 1850. 8.
Im ^Ditmurscr u. Eiderstedtcr Boten" mehrere Gedichte; einzelne auch in an- deren ÜliiiLcm wieder abgedruckt, z. B. im Eckcmförder W. 1839 No. 75. — In 11. L. A. Vents ReligionsbL Gedichte u. Aufsütee Jnbi^. 1, lb29 No. 5, U, 37, Jahrg. 2, 1830 Ko. 57 & 60. • In den Fro^.-Berr. 1811 H. 4 8. 498 n. 474: Dca armen Pfarrers Grfltatopf. In der „Hamb. Kene" 18S5.
135) Bieriialz^ki» Karl Leonhard, geb. den 2b. De- cember löl^ in Altona; Halbbruder v. J. Chr. B.; besuchic das Al- tohaer Gymnnsiinr» bis 1835 Mich., v<m da an die Universiiät Kiel u. andere deutsche Universiliitcn , cxaminirt als Theologe Miel». 1840 in Glückstadt (2. Char. m. A.), im Mai 1841 interimistischer Rccior in Friedrichstadt, crBsnnt d. 12. September 1844. War ausser in dieser Function Ihätig* für die Enthaltsaiukeits-Vereine^ för Errichtung ci;ier Sonnlagssehule in Friedrichstadt. Er kam um die Rectoratsbedienung im Jahre 1850 n, war dann eine Zeitlang bei der Redaction des Att. Merk, bescfaftfligt; d. 1. September 1862 Secrettr des Centraivereins fftr chinesische Mission in Cassel; 3. Febr. 1854 h. c. dr. philos. in Jena; 1. April 1855 bis 1. Juni 1859 Sccrtlar des Centralausscliusses für die innere Mission der deutsch-evangelischen Kirche in Berlin, lebte darauf v. Mai 1859 wiedi r in AIIohh, wurde den 3. Febr. 1861 interimistischer Nach- niittag&predioer ia Ottensen; dazu Mai bis 31. December desselben Jahrs Prädicanl an den beiden Versorgungsanstalten in Altona; 14. December 1861 als 2. Compaslor in Altona constiluirt. (Seine Fran Charlotte (?) geb. Fromm ist SchriflsteUerio, wir meinen Pseu- donym tt. ist uns das Nähere nUM mitgethellt. Eine ihrer Schriften erschien 1866 in 2. Aufl.)
1) Gub berane: Volksbuch f. d. Jahr 1844 mU hetonderer Bflcksicht auf die HenogtbQmer Sebteswig-Ilolsteln und Lraenburg., Hit 9 Uadimngen von B. Snnderland. Kid, Scbwerelscho Behk, 1844. li S& SSe. Beoi ScbieBW.- Holst. SebDlbl. 1844. H. 1 B 171—178. Itneb. W. 1843 No. 44 Sp. 1406—1408. Landwirthscb. Zeitung f. d. J. 1843 No. IS. — Von ibm darin: S. 141—152: Trankebar.
2) — — f. d Jahr (\ns. bei rlcms. 12. S. 219. Kcc. Liter, u. Krit. Blätter der BOiscnhalio 1844 No. 14C, Kieler Corresp.-BL 1844 Nx. 92.
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Von ihm liarin: S. ö6 — 63 Unser LundMnanii liits unter ticn Negern; S. 116 Freikeit (Gedicht); 8. 174—179 Die Predigcrwahlcn ia Schlccwig-Hol- •teln; & 195—199 Die QoMoer Froteatuten io Obor-Owterrpich. Kaeh einem Frimtberieht oitgotliailt *.
S) t d. Jahr 1841, neliek dem addeswig^liolsleiiiiMlien Keknder. Mit 19
ICcNUiteirigiMlieB, 7 AbUld«Bg«i «iaer Sieiibalin^ and Wege-Karte der drei HeraogliiltaMr. Alton«, Baqieditioa des Alt Mdrkj 1946. 8. BS. 199.
Aages y. Prof Asmnssen im Kirchen- and Schulbl. 1815 Sp.538 — iSS. Ree. in Norddeutsche MonntsBchr. zur Forderung des freien Froteelanliemne 1649 Jannarhcft 8. 14—48. r. G. Wetgelt.
4) f. d. Jahr 1847. DnselbFt — in dcrs. Expedition. 8. 88. 192.
Von ihm darin: S. 2 Knienderweisheit, S. 72 Hans Nansen von Osterbje, S. 122 Der Mond unserer Erdo, S. 145 Die Zonea der Erde.
5) f. d. Jahr 1848. »Das. 8. S. 127.
Von ihm darin: XXXVIII.: Fluth u. Ebbe auf der Elbe u, der StCr.
9) f. d. Jahr 1849. Da«. 8. SS. 142. . • *
Von ihm darin S. 66— C5: Das National-Eigeathnm i^ die Sehlde.
7) f. d. Jahr 1850. Das. 8. SS. 154. Angez. Alt Merlt. 1850 Nö. 910.
Von ihm darin 8. 86—99: Dae alte Tönning; & 147: Verbesserter eTatigeli-
■eber Kalender., g) f. d. Jahr 1851. Das. 6. XXII: U. SS. 144.
9) Schleswig-Holsteins Erhebang. Eine historische Skizze. I : Das Jabr 1848. Mit 2 Lithographien. Altona, Ad. Lehmknbl, 1848. 8. SS. 30.
10) Land und Meer, in Schilderungen n. Erzählungen für die Jagend. 6tQtt>
gart» Schmidt u. Sprinj,', 1853. 8. IV. 268 SS. Mit 4 Stahlst.
11) Scebildcr. Erzählangen für die Jogeod. Stuttgart 1854. 8. III u. 376 SS.
Mit 8 KuptT.
la) Die gegenwärtige poiitisch-religiOse Bewegung in China. , Berlin, Wcigaodt &
Grieben, 1854. 8. VIII o. 112 SS. 18) Die lAnder nnd Völker der Eide. Geschildert in Belsen n. Bildern. Stntfc.
gart, Sebnidt «. Bpringi 1896 n. ^897. 8. Mit 16 StatJst
14) Was .ist seit dem Jalite 1848 snr Wied«rbcrstellnng einer cbristlicben Sonn- tagsfeier in Deutschland geschehen? Zusammengestellt aus den Acten des Centralansschnsses Iftr die innere Mission. Hamboig, Agentar des B» fi., 18i6. 8. SS. 65.
15) Die Verhandlungen des 8. deur»chcn evangelisch^ Kirebeata^ an Lftbeck im Scpicmbcr 1856. Berlin 1856, 8.
10) Blicke iu das Arbeitsfeld der inncrn Mission iv&hrend der Jaluu iö55 u. 1856. Zugleich als IIL Bericht de» Centralanssohusses fKr die innere Mission der deutsdien cvangal. Kirebe im Anftrage derselben. Bambarg, Agentur des
' R 1857. 8.. 'IV n. 171 SS. ;
17) Bilder ans der Wehgesebieiitft. Bd.' 1 : Bilder ans der OcscMchte des Mergen- landes und der Qrieelien. Bd.^: der BAmer lud Otieeben* Bd. 3: aus dem Moigvilande und Abendlande in den ersten 1006 Jahren nach Christo. Bd.
4: vom 12. bis IG. Jahrhundert. B. 5 aus den letzten 3 Jahibnüdcrtcn. Stuttgart, Schmidt u. Sprinp, 1356— 8. Jeder Bd. mit Stahlst. X n. 324, VI u. 314, VI tt. 401, VI tt. 366, VII u. 400.
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18) Die Vcrliiindlungen det 10. deutschen evangelischen Kirchentags su Hamburg im September 1858. Berlin 1858. 8. ' *
19) Deatadh« Befroinngskriege 1813, 1814, '1815. Der «Tagend gewidmet. Stutt- gart, Sdmiidt Spring, 1864. IV tt. 268 Sft
Beiirr. mm ScUcmrirHelet. SchoIUatt 1848, Jahif. 4, H. I & 70—84: Sr- innefiiiigMi «n K. Chr. Tad^; 1848, 'Jabig. 8, H. 1 8. 44— 69s üebcr die
nrMkiD&ssigsto Weise des Unterrichts in der Mathematik anf den Bectorschuleo un- seres Vaterlandes , 1844, J. 6, H. 4 S. 414—16 Der Uafeaiticht in derBeabehule; 1846, JaTiri:' 8. H. 4 S. 1 — 19: Sonnta^rsschnlcn. —
Beitrr. zu Fakkg Archiv, II CKiel 1843) 15. 610—624 Die nllgemcine Stadt- schule in Fricdrielirftadt ; V (1847) S. 200—239 Die lutberiHche Kirche in Frie- drichstadt. — Bciirr. zu (Jess u. Versmanns)^ Kirchen- n. Schtilbl. 1846, J. III Sp. 618—616: Die eidliche YerpflicJiung der Frediger auf die Augsborgische Con- feaiion gcgenaber den Gemeinden in ScMeswig-HobteiD; Sp. 461—484 recenirt «r dr. K. Vogel« Haturbilder n. Sp. 878 Friedrich Dahls „Aua der SchrifL" — Mehrere Beitrr. aam gDithmaracher o. Eiderrtedter Boten* -im den Jahren aeit 1843 bia 1849. — Im ICaeh. W. 1844 Ko. 8, Ho. 18 (Bntfaalliamkeita.Vefdn»- aadien betr.). —
In „Zcitschr. f. allgemeine Erdkunde", herausgegeben r. Guinprccht Bd. 4 (Berlin 185S. 8.) S. 225—247 Zur geographischen Kunde v. Japan u. üeu Lutschu- Inseln; Bd. 5 S. 337—854 Der Ilanptsz' Kiang, S. 392—393 Tristan d'Acunbn. N. F. Bd. 2, herausgegeben von Neuniann (Berlin 181)7. 8.) S. 202—215 mitgetheilt: Medhurüts IcLeise v. Shuagiial nach dem Tien-Duch-Gchirge ; Bd. 3 S. 805— 916 Ausflug naeh Hat8chouu.Hangt8chou; 8.411— 487 Zur Kunde der Insel FormoB«; Bd. 5 (1858) S» 10—48 Von Üingpo nach Ganton; B» 478—478 Der Taihu od. grosse See; Bd. 6 (1859) 8 858—878 Mlcronerien; Bd. 8 (1860) 8. 877—888 mi^eth.; AtkinsoittSdiildeningett centnd-arfatlsdier See- und Gebirge* Lendschaften.
Eine Menge Ideiner Erz&hinngcn im Jngend-AIbom, frUher anch in HofTmanns JugciKirretind, Semet im Buch der Welt, in „Unsere Tage", Einsdnei im „Da- heim" 1865.
Viele Anzeigen v. Reisewerkcn in den Güttin per Gel. Anr-x. ^cit 1853.
Von iiim (unter Unterstützung von Ant, i'r. Ludw. i'clt) ist dio Biographie seineB Halbbraders Joh. Christoph in der Gesammtansgahe TOtt deisra Werken und Aueh separat Leipzig 1858. (TheUveise retidirt).
13G) Binder» Christian, studirleMedicin,proniovIrte in ihr znm dr. 1851 ia Kiel u» ist gegeairärtig practiscbcr Arzt in Trittau.
De splenopathiis post febrem internütlentem residuis. Ipiae 1881. 8.
137) Bing^e, Nicolaus Adolf (L. & S. No. 88), ward 1831 auf 6 Jahre ins Glückstädter Zuchlhaus gesetzt; musste nach ab- gehaltener Strafzeit dea 13. Januar 1838 ins Schlcswiger Irren- haus gebracht werden, wo er den 17. März lb40 nach vicljährigen Leiden an einer Brnatkrankheit atarb.*) — (Vergl. L&bkers Chronik
*) Wir verdanken die obige Notb des Todeiö<^h» dem Herrn dr. Btppel, Di- rector der Irren-AnstaU üi Schleswig.
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()er Glöckslfldter Strafanstalten S, 71. Auf dem Titel seiner Schrift: Jüehef Hamburgs Ucberschwemmunjiren ctc.^ (Hamb. 1825) sind die Würden angef&hrt, die ihn zu der Zeit zierten u. womacb er her- zog!. Sacbsen-Meiningischer Forstmeister ii. dr. philos« v. Milglted vieler, namentlich landwirthsehafilicher GeseUscfaäften war.)
138) Binder, August (L. & S. No. 89), 1831 Mildirigent des Köhiikeschen Erziehungs-Instituts iu Nicnstndtcti, das im Marz lHi]2 von Kohnkc aufgegeben wurde; war Febr. u. März 1834 in Altona, Mai 1S37 in Cöin. (Seine Frau soU unter dem Hiamen Beer Schriftstellerin gewesen sein.)
Von ihm noeb:
Bin W^ort war TwUitidlgttiig In Betreff der'SolilMwIgbHobtoiniwhoii Fetitioiui-
Angolcfcnheit Kiel 1830. 8. SS. 20.
Die letzte Schrift des Herrn ConJTercnzraths u. Ritters v. Schmidt- riiiseldcck: ^lieber die neulichen Aufrcgangen in den Honogtb&meni Schleswig n. fioletoin" •atsweiso geprOft. Braunschwclg 1831. 8.
Bcitr J5. Kieler Corrcsp.-Bl. 1834 No. U, (EIscnbahn<'n betr.) No. '29 S. 134 — 135.
Die Diimmerangsstnndcn der Familie Aubert. Ein Lcfiebach für gute Kinder. Mit illommirtea Bildcni. Altoan* Ane^ 1894, 8^
Bedigiits iIm BotMqMitl Ar «l«n donlKim Bochhuid^ 1894 No. 4»— »9, 1886 Ho. 1—89, IMp^
Im ,»Voigenblatl* 1885 Ko. 158 «. 157 milgedioiU: Eirilge Briefe ans dein JlochlfiSoc H. W. V. Gcrstenhergs.
In der Urania 1839 thellto er mit: Briefe r. Cntbc nn die Gräfin AagaBto-f. Ilernstorff geb. v. Stoiber^ fim den Jahren 1775» 1776 iL (Auch bcMmdQIS fr* schienen. Leipzig, Brockhaui, 1839. 8.) ^
Der Kölner Dom, ein Denknml deutaeher Baukunst iu 4 Stahlstichen. Köln, Kühn, 1840. gr. 4.
Redigirte o. Ted^e 1842 in Cöln das yon ihm gegründete Organ far Handel II. Oeveibe.
Venedig im Jabre 1841. Mit 1 Karten Peslh 1845. 138a) Bioern, Hans Outzen (L. & S. No. 91), ging 1839 als Rcclor der Gelehrten -Schule in Nyburg ab, kaufte sich 1841 auf Frydenlund bei Kopenhagen an, wo er 1843 d. 15. Mai starb..
Vergl. Erslew I, S. 138—139 u. Suppl. I, S. 159. —
Von Ihm noch : Samtalcr over Gjensßinde af den plane Geometrie. Odenee 1813. 8*
De indolc et origino a6roltthonmi, ditf, inougar, Qthiniae 1816. 8. S. QOti G. A. 1817 Febr. S. 120.
Om Naturcultu» clkr Oprindelscn til Polytheistenaes ForesUUinger om ha^% Vaaaene. Odense 1820. 8.
Betragtningcr luml tmK üadfrtiiiniogvTttseiici i Almindclighcd, gern det terA» SkotefMca i Sffrdekibtd. (BioladinigMcbr. der Kyb. Schale.) Odeosa 1888. 9.
4. AoJL des Lmrebog i OeemdrieD. Med 6 Kobb. Odense 1858. 8.
la Sngelsioftt ÜbIt.^ dg Skole-Aimakr 181S, S. 98—101 ClndhoM «f baili Tale. 28. Jan. IIIS.)
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60 JBiÖrnse«*
«
acoh Friedrich (L, 4* S. No. 92), folgte 1854 im April einem Ruf des Herzogs v. Augustenburg als dessen Leiiiiirzl nach Priinkenau. Starb den 20. Oclober 1865 in Schwe- den während eines zeitweiligen Aufenthalts daselbst bei Yer>vandleii* , Yerh. mit Anna Maria geb. Momsen (f 15. Marx 1.S53)«
140) mOrnseil, ;Jobann QU 4k No^ 93), er starb den 10. November 183^ als PasI* tu Oxenvad n* Jels Im Amte Haders- leben, im 74. Lebensjahre. Verheir. mit Wilbelmine Brigitte, geb. Schröder (f 5. April 1833). — Seine Mutter war die Tochter des
Consistorialrulhs u. Probsten Tychsen in Iladersleben.
141) mrlceiiStoek, Wilhelm Christian, geb. d. 4. Febr. , 1789 zu Süderau in Holstein; sein Vater Joachim H. Birkenstock Predigerdas., Mutter: Anna Margar. geb. Bruhn, Tochter eines Pre- digers zu Horst» besachte die Gelehrten -Schule in Glückstadt tt. das Altonaer Gymnasium u. studirte dann zu Kiel, Göttingen, Berlin u. Kopenhagen Medicin u. Chirurgie; Im Freiheilskriege 1813 war er Arzt bei der Lützowschen Freiscbaar. Verwundet n. vom Platze aufgelesen ward er von den Franzosen nach Hamburg ge- bracht. Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft u. der völligen Wiederherstellung promovirtc er 1615 in Kiel u. leble dann als praktischer Arzt in Itzehoe , nach einem Jahre aber in Hamburg. Leble noch 1851 in Rellingen. — Vergl. Lexic. Hamb. Schriflst.I S. 2G2.
1) Diss. iimug. de vi vittdi PHnsruini ndserenda. Kiloniao IFl!^. 8. SS. 26.
2) * Hugos Tageblätter im Max. Hamb., Hoflfm. & Campe, 1821. 191 SS. 8. 8) ♦ Hartmanu. Hamb., Ptirthes & Besser, 1829. gr. 8. 14 üb.
Nekrolog von Louise Reinhard: in I.utz Mnsie. Zeitung.
141) Blaiinfcldt, Maximilian Franciscus, geb. den 26. April 1799 in Apenrade, Sohn des liandschuhiuachers gl. Na- mens u* der Ingeborg geb. Petersen; stand vom U. Jahre an Während zehn Jahre iln Dienste des Justizraths u. Hardesvogts ^ieyers in Apenrade, besuditc 1824 4h Schule in Schleswig u. ging 1826 Ostern nach Kiel,, uin die Rechte zu studiren, ^Jtamliiirt 1828 u. alsdann Advocat in Schleswig, 1834 U6A. in Flensburg, 1848 u. 1849 in Kopenhagen, 12. August 1850 const., 7. De- cember 1850 Hardesvogt über Hätten u. Hohn; als Hardesvogt über Hohn 1854 enllassen; 18G4 gefangen in Rendsburg; zur Zeit iu Kopenhagen. — Vgl. die biographischen ISotizen in der Schrift: Rechtliche Verllieidiguug des Advocatcn M. F. Blaunfcidt. Erslew Supplem. I, S. 161.
I) Rechtliche Vcrthoidigung des Advocatcn Maximilian Franziscua Blaunfcidt* Advocaten iu bciiieswig unter Bejahung auf die Untersucbongs-Actcn. Seldes-
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Wig d 3. Mai IBf^l in puncto des ihm angeschul«1>gtcn V^rbrecbens detUehl* x^nlon. Kiel, Schul! uchdruckorci, 1831. 8. SS. 103.
2) Daniimrk^ TIaab cllcr hvmd kan og b«er Banmark cjoero. Kbh. 1848. 2. OpL dat.
in <lrms_ J. 8.
3) Dauriiftrks Tüstand cllcr Vanbeui.ttl]istnnden i Mnlmcc. Kbh. 1848.
4) SUuit&rcchtlichc Stellung des Ilcrzogthums Schleswig a. Einflass einer Auf- hebung der bisherigen adminiatrativen Verbiadnng dieses Hcrxogtboms mit HolateinaafflcblMwtgMliaZDStiiida. Kopenh, A. Bcitiel, Jäli 1648. 8. 88.111.
5) De furligile Klipper for dek damke Stntstklb eller on Sleivigs DeUng og Unionsforhold. Januar 184». Ejbli. 8. 88. 96. Ree. Danev. 1849, Ko. 86.
6) Om VaabenstilUtenden og den derved fremkaldtc Situation L II. Kbh. 1850.
7) Das Schlisflwigscho Sprnchrcscript vortli idi<;t wider die Aogrifib dea Berm Confereniraths Raaslöff. Kopenh, 1803. 8. SS. 55.
Boitrr. m mchrcrn dänischen Blrtttrm: ..Flyvcposten'* 1844 No. 227 (Vaabcn- stiilstnndcn.). No. 304 („Ficdrclandtt og Prof. ►Sommer") 1849, No. 78— 79, 82, 86, 88, 90, 91 (Et Tar Ort om Slesvigs Ordning) No. 124—26, 128—29, 133—35, 138—39 (Tanker om Danmarks indre og ydre Tilstande) No. 201 (Mener Frcusscn dek «rügt med Danmark.) No. 910 (Bl Par Ord aiigaienda de aleswig-holateenske Papiirpenge> — „Fiedrelaiidefe'' 1848 Ko. S88 (l Anledalog af C. F. Wcgour nOm den efige ForbhidelM mellem Slestig og Damnark"). <— In der Dannerirke n. A. 1845, Ifo. 15; 1847, Ko. 38. '
142) Bleeek« Friedripli (L. 4c S. No. 96), den De^ cember 1828 o. Professor der Theologie in Bonn; den 16. Febr. 1829 dr. theol. zu Breslau h. c; den 24. April 1831 Mitglied der hislor. -theologischen Gesellschaft zu Leipzig; nahm seit 1S39 an den CandiJaltn-rriifanffon zu Münster aiallich Theii; den 14. Juni 1843 k. Preussischcy Consislorialralh, 1843 — 1844 Rcctor der Uni- versität in Bonn; den 17. Aug. ,1845 lütter des rothen Adler-0. 4. Cl.; den 28. Dcceoibcr 1848 Mitglied der wisscnschafllichcn Prüfungs-Commi^sion in Bonn; den 16. Januar 1859 R. des roth. Adler -Ordens 3. Classe mit der Sciüeife; starb den 27. Februar 1859. Verb, seit Mfirs 1826 mit der Tochter des Präsidenten Sethe; — Yergl..Qber ihn in fe, Kimmermbnns Allgem. K.-Zeit. 38, 1859, Bd. 1 Sp. 523—535 (v. Ad. Kamphausen). Sdirieb noehr
Yerttteh einer volbtiad. Bialeft; in den Brief an die Hebrier, A. a. L Der Brief •a die Hebräer, eiilntert durch Eialeit, UebeiMta. n. TolbtSndigcn Commentar. 1. Abth. Eiuleitunj: 2. Abtb. Die Uebersetz. n. den Commentar enthalt. 1. HlÜfte.
Ofipitrl r-IV, 23 2. Ilülfto Cap. IV, 24— XUI nebst Registern. Berlin, Dümmler, 1828. 1836. 1840. 8. XX u. 479, XVI u. 592 u. XVI ii. 1052. Ree. Theol. Literuturbl. 1837 No. 4 S. 27—29 u. in vielen aiulcrpn theol. Journalen.
Emcndatio loci Gen. 49, 19, 20 falsa verboram dislinctiooe comipti. Bonnae - 1881 (Univcrsitäts-Progr.)
De libri Genoteos origine atqao indole historicac observationes 'contra BoMa- niom. Bonnae 1886. (UiiiTer8.-Ptogr.)
Beitrage aar Einleitung n. Analegnng der belügen Schrift I Beitrüge aar
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Evangelienkritik. ßerlin, Heimer, 1846. 8. XXXII u, ÖS. 284. Bec. Halle'schc Literatnr-Zcituiig 1847 No. 80 — 84 (v. Hiljrenfeld). — G^gcn diese Schrift : Fr. r. Bauer; Bemerkungen zur JolianueiscUeu JbVage v. dr. I'r. Bleeck, u. dr^ £. Zeller: Einige weitere Bemerkungen fiber die äussere Bezeugung des 4. Evangeliums 1847. -~
In den von Ullmami n. Umbreit bemisgcg. »tbeoL Studien q. Kiittken*'« H. 1, 1880 H. 1 (üeber die Gabe des Yluaeati; iakth In der ersten cbriatliehen Kirche; 1880 H. 8 (Erftrteraogen in Beriehnng anf die Briefe Pauli an die Ko. rimher); 1831 H. 8 (Beiträge zu den Forschungen Qber den Fcntateodi); 1888 H. 2 (Benerkai^pHi zu einseinen Stellen des Evangeliums des Johannes); 1833 H. 8 (Bemerkungen über die dogmatische ■Rcnutzung nltt^stamcntlicher Aussprüche im N. T. u. deren normative Bedeutung für die christlichen An^lrjrf'r mit besonderer Beziehung aui Hcbr. 1 v. 5 — 13); 163G II. 4 (Ree. über v. MayerholTs historisch- kritische Einleitung in dic Fetrinischen Schriften); 1852 II. 2 (Ueber das Zeitalter vun Sacharja Cap. 9 — 14 nebst gelegentlichen Bcitiägeu zur Anslcguug dieser Aus- sprache); 18S2 H. % (Ueber die Stellnng der Apocryphen der A. T. im cliriet- Uebea Kanon); 1854 H. 4, 1855 H. 1 (Bec. Aber Lttdce: Yersncii^hier Tollstaa. dfsen Einleitung in die Oftenbantng Johannes); 1658 H. 8 & 8 (Bec. Aber Horner« biUiicbce EinleicnngnralL la Ausgabe). —
Nach seinem Tode nus seinen Ms rr.:
Einleitung in die h. Schrift Th. 1 in das alte Testainent. Heraosgegeben Ton J. Fn Bleeck n. Knmphauscn. M. Vorw. ▼. C. Imrn. Nitisch. Tb. 8 itt das neue Testament. Ilerausgeg. v. J. Fr. Blecck. Berlin 18G0. 1862. 8.
Yuili suHL-en über die Apocaljpsei herautigeg. v. Th. Hossbach. Berlin, Beimeri 1862. 8. Vi u. 366.
Synoptische BrklSning der 3 ersten Evuuj>;clien> heraasgeg. y. H.-fioliBMUBn. Bd. 1. 8. Uipzig 1868. 1864. 8.
YorlesuBgeii Aber die Briefe an die Colosser, an den Fhilemon u. an die EpiieBer. Herausgeg. t. IPr. S^itisch, Berlin 1865. 8. Kea Zimmermanns theoL later, 1866 Ho. 88 v. Zyro.
143) BlBeck, Job. Christian (t. & S. No. 97), Bruder des vorhergehenden, seit 1823 Afzt in Oldenburg, starb das« 25. Janoar 1864. — Verh. mit einer Tochter des Pastors Matth. Karle
in Bramstedt.
144) Bless, Hans Christian, geb. U.März 1820 in Grib- bohm, Kirchsp. Wackcn, Sühn des dortigen Schullehrers gl. Ns. u. der Antje geb. Struve, gebildet v. 1842—1845 auf dem Segeberger Se- minar, Ton 1845 Mich., wo er examinirt wurde, bis Ostern 1846 Hausichrer bei Fast. Goos in Heiligenstedten, darauf bis Sept. 1855 Disto-ictsschuUehrer in Honigfieth, Kirchsp. Heiligenstedten, darnach bis December 1 864 in gleicher Eigenschaft in Neuendeich bei Uetersen, seitdem Lehrer an der Garnisons- u. Freischule in Gifichstadt.
In den Baratelliingett atis dem Chiistenleben, herausgeg. t. BIb- Finnaner Lehrerverein. (Uetersen 1867.) Ko. 84 S. 888^898: (Kftmpfe den guten Kampf.)
In A. F. SOnlKsens SchnlaeitnQg 1861/68 (Zum Ycfstliidniss n. snr Becbtfertigang des § 24 des Entwurüi einer Schulordnung ftr Holstein), 1863/64 Nü. 47 (Ein- jfthriger Corsas £ftr den grammatisdieik ünteniclit ia der Volicssehnle). (Beridirl)
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145) BflledflDII»« II. Joh. Andr., geb. in Kiel, sludirte
Medicin u. promovirle in ihr zu Kiel 1836, ist zur Zeil practiscker
Arzt in Blanltenese.
De Mctlone «Mnm in lutltnto olwlelrido Kflieiwt nnfiperinie r C. O. A. Miebmalit pCfMte, iiipeMlfle prole et incolumi post qaartam nunc BCCtioMU aMtn* KfliM im. 4, 0& 16. Bee. JP&ft tfkAb. Y If. V. a H. 7 « 8 8. 89—
146) mielTert, J., aus Itzehoe, studirte Medicin u. pro- movirle in ihr 1864 in Kiel, ist zur Zeit practischer Arzt in Itzehoe. /
De pttlmontuQ et bronchoram conditionc qualis bcctionc fact» in ADginA mem> branaoea et diphdieritiea inx^uitiir. Kiliae 1864. 4. 88. 9.
147) BliMmaiiny Jasper, geb*8.Febr. 17928nAchtenip , (Autrup), Kirchsp. Leck, 8tadirte Theologie In Kiel seit Ostern 1813,
examinirt auf Gottorp Mich. 1819 (2. €htir. m. s. r. A.), den 98.
Febr. 1821 Rcclor in Oldenburg, den 13. Mai 1827 Diaconus in Heide, (eingeführt 17. Juni), 9. September 1835 P. in Gnissau, (ein- geluhrt 22. November).
Predig am Sonntage vor flon Fasten, ala am 1 . Mtim 1885 »gahailen Uber daa tonnt&gliche Evaoigeliam. Heide, F. Pauljr, 1835. 8.
U8) Bloclc» Au gast Conrad' Ludwig, geb. zu Pötaa in Lauenburg, Sohn des nachfolgenden A. S. Block; früher Phar-
maceut, studirte in den 50ger Jahren Medicin u. promovirte in i^r in Kiel 1857 u. ist zur Zeit pracUscher Arzt in Uetersen.
Nonnalla do qunntitate acidi sniphurici per niinam cxcrcti apnd hommem eo acido intoxicatum ohscrvata. Kiliao 1857. 4. SS. 14. ,
In PfiafEs MittheiluQgen ill, K F. 1, H. 11 & 12, S. 63-69 (Vergleichende Analyse tob 8 Tenehiedenea Art» Opinm).
149) Block, August Samuel (L. & S. No, 99). — Vergl.
noch Bvrmeslers Beitrige S. 150.
Von ihm noch: Ifefcriidie Uebenetanng det Bnchs Hiob. JlatMbai)^ 1799. 8. ' * Mit wem kann Boaaparte vdigUclien werden. Hamfanrg 1800. 8.
100) Hlplim, Johann Peter, geb. den 28. Octohcr 1813 zu Ostorf, Kirchspiel Nienstadlen , wurde für das Seminar vorbe- reitet im Inslilut von Bockendahl zu Klein-Fiottbeck ; Tondernscher Seminarist von 1835—1838, Hauslehrer beim Professor Bahnsen von 1838-1839, Lehrer in JOein-Fiotlbeelc 183d, Ober-Mädchen- lehrer in Husum 1849.
&n 8cUe8Wig*Helet Sdudbl. ehie Abhandlmig tber Leiebaober nebet Bee. über BnigwMdte Bildni«(Bfreiuid. — In Casptn Feebma-Slndicn Jahig. 1 , 1880, S. 462-478 (Diapoeition MI einer Kateebisntion Aber Eito.a, 8); Jahrg. 9, 1881, S. 86-36 (Die bibÜMibe GeaeUdile k der Bchnie). -
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64 »tolUil.
In „Dnrstollangcn «oä dem Christenleben, heronsgc-g. r. Elb-rinnaner Lehrer- ▼erein (1857) No. 37, S. 306—318 (Das Schwert deg Geitltt). — G«dt9bte in Wald's „Ilausfrennd." (lievidirt) —
151) Blolim, ChristianFriedrich Asmus (L.&S.No.lOl), hörte um 1837 mit seiner inediciiiisciieB Praxis auf. Starb in Kiel den 24. Mai 1662. — Seine Bibliothek, worin namentlich eine reich* ' haltige Saaimlang Schillerscher Werke, kam dorch Vermächtnias grossentheils an die Univers. -Bibl. in Kiel« — VergL Ober ihn H (enningr)., R (atjen). in Beil. zum Alt. Merk. 1862 No, 223, 21. September.
Sa -iftt tweiielhaft, ob dfo von Sehr. n. L. «ngcsAhite tmdlciiiiiche Inaiignni]- , Ditaeri d« doribm msdlcMMnlonmi gadnu^ itU
Blohn Befcfte wehUAm Bahrlce xa der toh 0Brtaqg bmnfgegd»enai Scbillor- BibUoihek.
152) V. ]llome».Otto (auf Salxan), geb. 1795.
I) lieber GeTucindcwcscn mit besonderer B&cksicht auf die BaaQgdiQ|lltr Sofatel- wig.Holstcin. Hambarg, Perthes &. Besser, 1832. 8.
S) lieber den Organismu? der 8t:i!\t8vcr\vnltung in<'bc<!onflrre üV/fr die Trcnnunp der richterlichen u. administrativen Gewalt. Hambarg, Forthes & Besser, 1832. , 8.' SS. 52.
153) Blnme, Niels Jcnsenius, geb. 18. October 1810 in Standet, Törning-Lehn, studirto Jura in Kopcnhairon, den 27. ^ebmar 1810 Procnrator in Riepen, 5. November 1813 Hardesvogt auf Seeland, 1815 auch Procnrator,' 28. Jan! 1840 Canzleirath; starb jn Rothschild 9. Juni 1853. S. Ersl. 1, S. 156, Sappl. S. 175.
Liefert« Bdtrftfo tu »landOcotio W it. »l^je landOeononi. Tidendcr**, tn »Nor- diske Volkeskole" 1853 u. za „Fsedrelandet^'.
Yink iot landbosaget, Mannseript ül den fonte StsoaderoiKiml. i Btmknde ISa5,
' 154) Bobertay, Hans Faul Martin, geb. den 28. Juli 1813 zu Liegnitz in Schlesien, Sohn des Generalsuperintendenten von Schlesien Johann Gottfr. B. u. der Wilhelmine geb. Lndovicl; bis zum 14. Jahre von seinem Vater unterrichtet; besuchte seil
Ostern 1827 das Gymnasium zu Biieg in Schlesien, seit Mich. 1829 das Magdalenaum in Breslau, dann von Michaelis 1832 bis dahin 1838 die Univorsität in Breslau, von da bis Michaelis 1835 die Uni- versität in Berlin, bestand das Oberiehrer-Kxamcn daselbst, war von Ostern 1836 bis 1839 Hauslehrer beim Banquier Mendelssohn u. zugleich Hülfslehrer am Friedrich-Wilhelms-Gyrnnasium u. der k. Realschule daselbst; Ostern 1839 wurde er Lehrer der Mathe- matik u. Naturwissenschaft in fiutin; Neujahr 1846 Conreetor n. Job« 1850 Rector an der Lauenburger Gelehrten-Schnle. —
1) Ueber Zweck, ümÜMig n. Verfbenimg des Batorwissensdiailllcben Üntenkkts ' tat Gymnasiett. Eutin 1849. Oster-Frogr. der Eutiner Schule.
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Bock.
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Ueber Stellung und Methode des matheiiiatischcu Uuteiricbts auf üymnasien, fiatieborg 1848. 4. Oeter.nrogr. S. 3— Sl.
3) Die arithmetiechea Grimdopenilioneu im Anschloue an B. Heia Aufguben- sammlang. Balieburg 18M. 4. 88. 89. Proer.
4) Die Woltstelliing Baropae, eine geographiscbo Skine. Ratnebnrs 1860 4 • S. 3—39. ' *
Im Lauenburgißchen Archiv Bd. 1 S. 99 u. 177 u. daraus im Sebalbl. f. d. Hrrzogth. Sehl. u. H. XX, 1858 S. 3-11 (l)ic Gliederung der Schale ia ihrer Anwendung auf Lauenburg). — In ^ftttzcb Zcit^clir. f. d. Gymnasiahvescn v. 18S1 (Ueber den Anschluss des Untcni- hrs in der Mathematik , den Naturwisseil^ sehaften «ad der Geographie an diu klusöischeu Sprachen. (Bevidirt.)
155) JBoekt C. F., Madchenlehrer in Wüster.
In den .^Darstellnngcn aus dem Chrietenleben*, hemn«geg. yom Elb.Pinnauet Lehrenrereia (1857) Mo. 88 8. 316-886 (Die Sieherheit).
156) Beek, Christian Friedrich, geb. 1809 in Flens- burg, stndirteMedicin in Kopenhagen, wurde I83G mit dem l.Char. examinirt, war nachher Reserve -Arzt u. starb 18. Mai 1843; — Vergl. Erslcw IS. 157 u. Supplein. I S. 177. —
Lieferte Beiträge für „Uge&kf ift for LflBger** a. für »pmctieke Jegttuffeleer" etc
udg. af Philiatricn 1839. **
■
157) ISoekel» Franz, geb. dm 11. März 1798 zu Klaster^ ' sande bei Elinshom, Sohn des SciiiiTsschmieds Johann B, u. der Elsabe geb. Möller aus Heisterende, besuchte «war die Dorfschule hei dem plattdeutschen Lehrer Jftrgen Soltau, musste jedoch schon seit dem 11. Jahre auch die Schweine höten. Er holte, nachdem er schon als Schmied gearbeitet halle, bei dem jüngeren Soliau im 20. Jahre einige Kenntniss nach, war aber grösslentiieiLs Auto- didact. wahrend er nua nach dicijahrigen Reisen im bürgerlichen Leben nacheinander versehicdene Goscliäfte u. Wohnorte Iralte, so war er zuerst 12 Jahre Schmiedemeister in Kellinghusen, 1S3G Tabacks- fabrikant daselbst, 1840 Seifensieder in Elmshorn, 1842 dasselbe in Itzehoe u. 1844 in Oldesloe, 1852 Gaslwirlh in Neumunster, 1858 Buchhändler in Heide, 1859 Literat in Ilzelioe ir. spater u, « gegenwärtig in Elmshorn: arbeitete er nebenbei als Dichter u! Novellist, u. zwar schon seit 1826 für Schönfcidts Itzehoer Wochen- blatt, eine gewisse Popularität gewinnend, die selbst Männer, wie den Grafen Conrad t. Ranzau-Breitcnburg, auf ihn aufmerksam machte. Dieser wurde die Veranlassung, dass das ^ied vom Schiffe«' gedruckt wurde u. ihm 1842 die Krönuncrsmcdaille von dem damaligen dänischen Köni^re Christian V1!I. zuaescbickl wurde.
In Oldesloe war er 6 Jabrc Mitarbeiter am dortigen Wochenblatt, gab m Keumüuiiler ein Jahr lang ein eigenes Unterhaltnngsblatt
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66 BoelMB^AhL
heraus, redigirte '/a J^ilir das Feuillelon des Altonacr Wochenblatts, u. arlteilele seit 18G0 für die Hamburger Reform, zu der er so- wohl plalldeutsche humoristische, als landwirthschaflliche Artikel lieferte. — Ehrenmitglied des hydropalhischen Vereins in Anspach, des Kieler Gewerbe^ u. des N^amünsterscben Bildun^svereins.
1} Bat Lied tob dem Bebiffe. Nadiahranng nach Schillori Gedicht „daa XjTad von der Glocke*'. Itiehoe 18$5. S. ASH dae. J. V. Nisaen 1841. 8.
SS. 52.
2) Der Mensch (Ein philosophisch-didactischeB Gedicht; 2 Bgg. 8.
S) Der Schornsteiafcgcr. Ein Charakterbild nach dem IJebcn. Heide, Pauly, 1858.
8. SS. 116.
4) Das Misüverstandniss. Hoch Aufgube des Titelworts. Uistorisch'romantische Novelle. « Bgg. 8.
5) Yolkalieder. 1 Bg. 8. •
6) Qediehtt. Erste Sammlang. 8 Bgg. — — Zwdte Sammlung. 8 Bgg.
7) Gediehto Ar die Schale. 1 Bg.
8) Polterabendgedichtc. Hoch- u. Platldentaeh. S Bgg.
f) Iwtippen. Flaltdeatache Braalilong. 8 Bgg. (Revidirt*).
158) Hoclceiiflnlll, Johannes Adolf Ludwig, g«b. 7. November 1826 in Altona, Sohn des Schneidermeisters Adolf Andreas Bockendahl das. u. der Helene geb. Lembke; gebildet im Inslitut des dr. Tbormählen in Altona u. von Ostern 1840 am AI- loaaer Gymnasium, slodirtirMediGin in Kiel n^ promovirte daselbst in ihr 1850, war dann von FVulyahr 1851 bis Herbst 1851 prac- tischer Arzt in Schleswig, darauf e» viertel Jahr in Altona, daiin von 1852 bis Neojahr 1861 wieder in Schleswig u. von da an in Kiel, wo er sogleich in Vorbereitung auf das Fach der gericht- lichen Medicin als Privaldocent über pathologische u. chirurgische Anatomie u. normale Histologie las, seil 1860 auch ärztliches Mit- glied der Commission für Verleihung der Henslerschen Stiftung u. seit 27. Sept. 1865 const. Medicinal-Inspector für das llerzogtbum Schleswig.
l) De Yolnerihna sclopetatiia maxfllae tnferioris. Kiliae 1850. 8. 88. 31.
8) Die AmtathStigkeit des Medicinal-Inspeetora SeUeiamer. (Ein Ton ihm n. dr. Bflppell «I die ohente föTÜbehOrde in Schleavig erstattetes Gutachten). Flens- burg, Tji. Herzbruch, 1864. (Unvollstänclig abgedruckt' bildet diese Schrift anch das einleitende Heft .des „Scinrarabttchs**. (Kiel 1884. 8.)
*) Der Yer&aser hat vwar die Angabo seiner Sehriften gemacb^ aber den
Verlngsort u. das Jahr dfs Erschcineos nicht angegeben, nns' war w nicht mög- lich beides aus Autopsie durchgängig au erg&naen.
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J) Redi^firte als Sccretllr t!«»8 Vereins: Mitthcilimgen für den Verein «chkawig-
hoJ.Hti inischor Aerzte. H. l. 186C. Kiel. 8. 4) Dus Sumplgcbiet u. die Cloakcn der Vorstadt Kiels. Au die heri. holateinischo
Landesregierung erstattetes Gutachten. Kiel, Schweretche Buchh., 186G. 8. SS. 50.
In (QOsohea's) deatMhe Klinik 1859 No. 52 (U«ber Heilung der isTenio uteri)» (B«tidirt.)
159) Boden, Nicolaus (L. & S. No. 105), soll noch 1831 in Tönning als privniisirendcr Gelehrter gelebt haben ^ wie S, in einem handschrifti. Marginal anfuhrt —
1 nO) V. Böhme, Andreas Ludwig: (L. & S. No. 1379). Zur Vervollständigung in bibliographischer Beziehung dient noch das Lexicon Bamburgischer Schriftsteller I S. 305 u. 306 » indem dort noch als von ihm angeführt stehn:
* Ittttmetion der DngoiMf-Conpagnf« in Hanbnig (1809?).
* Eacerdemi^enient sn Pfeido u. sn Fnae Ar di« HamlNttger Dragoner-Com* pagnie 1810.
* Actenmässige Dnrstellung dos gerichtlichen Verfahrens Ober die eigenmächtige Besitznahme einer per Circulare des Districts-Deputirten Hm. Grafen y. Moirkc auf NOfscImu nn das adelige Out Rockhorn adrcssirten Bonnanweisüng durch den Besitzer des adeligen Guts Kohlsiorf. Kh'\. peilr hei C. i\ Mohr, 1818. SS. 54»
Die Bischöfe von Lübeck nus dm ]ioLteiii>goltorpiM^hea Hause: in Ifak'kB litaatsbürgerlicbcm Magazin Bd. lü S. i>y3 -702.
161) Bdiindel» Conrad Christian August, er war Porträtmaler in Schleswig, wo er den 19. Deoember 1847 starb. Yerh. mit Anna Marie geb. Krueh, verw. Duhn.
Gab lieftweisc von 1838 bis 1834 in Lithographien horausi das Bildwwk von Hans BrAggcmana in der Schleswiger Domkirche.
162) BOneclc« Georg Soeren (L. 4l S. No. 108), zog im Juni 1832 von Ehnshom nach Lockstedt bei Hamburg, Mitglied
. des ärztlichen Vereins in Hamburg; er starb 1863. Seine Wittwe lebt in Altona. — Yerh. s. d. 19. April 1840 mit Christine Char- lotte geb. Richter; vorher mit Anna Christine geb. Kurzweil, ge- schiedene Claudius.
Schrieb noch:
Bcohachtun'^en nnd Bcnic-rkdTTj'pn ans dem Gebiete der Mcdicin n, Chiilirgie. Mit 4 color. Abbildd. Hamburg, rcrthes. Besser, 1829. 8. SS. 808.
Zur Kenntniss und Verhütung der Cholera, ein Wort zun&chst an dns PubU» cum in den Herzügthümern Schleswig u. Holstein. Itzehoe, SchÖnfeldt, 1881. 8. SS. 16. Dagegen von Ad. Clu-. Göttsehe [s. L. & Sehr. S. 192.]
Koch «in Wort ftb« die epidemiaehe CSiotcra, ein« Varthaidigungs- nnd Widar« IcgangaBehrilt. Itaeboe, ScMiifaldt, 1881. 8. (Dagegen dr. GOltache anonym im Itsehoer W. 1881 No. 8& Sp. 567.).
5»
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Horm»
Bdtrigc sn Oppenheims Zcitschr. f, die g^. Medicfa, bes. Bd. S8, 1840, ^8. 17 sqq. (Die Pariser Ildlanstftlten filr Venerisehe n. das dabei beobachtete Heilverfahren.)
1G3) BÖrm, Heim ich i\ioolaus (L. & S. Au. luü), starb auf der Rückreise vom Bade den 16. October 1831 zu Lüneburg.
Von ihm noch :
Vorrede zu J. A. Spctzlers Anleitung aar Anlüge artesischer Brunnen (Lübeck . 1832). Vcrgi. iückr Conebp.-Blatt 1831 Kü. 75.
Im Neuen Staatsb. Magazin II, 1834, S. 1—29 (üeber die Bedcutupg u. den Geist der Gkitbischen Archtteetur im Gegensats aar Griechischen.)
1Ö4) Börrn, Johann Friedricli (L. <k S. iSo. 110), starb 24. Januar 183^), 51 Jahr all. — Vcrh. mit l^hilippine Sophie gvh. V. Rönne. — Vergl. iV. St. M. X S. 440. Keuen Nekrol. d, 1). XI, S. 61 — 62. — Er war ein Bruder des vorhergehenden u. des nach«- folgenden u. ihr Vater Mieolaus Bdrm Diaconus zu Haustedt (f 3. Mai 72 Jahr alt als Prediger zu St. Michaelis in Schleswig.)
165) liörm, Nicolau.s, geh. dm 2. Aucrnsl 1803 in Schles- wig; beswchle die Schule daselbst, fstiuiirtc Thcoh^gic in Kiel seit Michaelis 18:^3, examinirt 1827 auf Gottorp (2. Char. m. s. r. A.), 1828 Calochct an St. Petri in Kopenhagen, 21. October 1834 (14. December) Fast, in Grube, wo er den 22. April 1862 starb.
Id (Versmanns) Kirchen- a. SchnlbL 1848, V, 8p/ 83ft— 889 (Ein Bedenken gegen den für nOthig erachte ten Neubau der Kirche in unserem Lande)* — In den Jahrbb. f. d, Landeslcnnde V, S. 31—34 (Die Kirchen in Cismar n. Grube), —r
166) Bdsehy Ludwig, geb. den 19. Juli 1797 zu Kleven- deich in der Herrschaft Pinneberg, Kaufmann in Hamburg. — S.
Lexic. d. Hamb. Schriftst. 1. S. 314. '
Tran^latHin of ihe LIiimburgb broker and customs regulations and of the stamp- laws coneuinitig biUs of exchange etc.; also of an extract from the Humburgh regalaticns rcspecting, admiialty pilots to which are added a nnmber ol original tables, shcwing bubject to whafc charxes dififerent sised yessels may vislt Hamburgh, «nmmer and winter 1836 (Unter der Vonrede ist der Uebersetaer genannt).
Iti7) BollU, Johann Heinrich, ^vh. den 22. Aug. 1792 zu liellinofen, stndirte die Hechte, wurde dr. denseiben in Göt-
tingen u. ist Advocat in Hamburg. — S. das Lexicon der Hamb« Schriftst. 1 S. 326.
De nominis pignoie dias. inangor. GOtdngae 1818» 4. 168) Boiusitedt» Eduard Johann Heinrich, geb« den 7. October 1831 in Oldenburg, Sohn des Hans Heinr. Bohstedt u. der Amalie geb. Ehlers; besuchte die Burtrcrschule zu Oldenburg bis 1848, das Gymnasium in Eutin v. 1848 bis 1852, die üniver-
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Dole.
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sUölen Kiel u. Berlin von 1852 — 1857, um Philologie u. Malh<M»mlik zu Studiren, proniovirle als dr. phil. in Kiel, Hauslelm r von 1867 bis 1859, darauf Lehrer am Rendsl)ur^er Realgymnasium (18. Oct. 1864 4. CoUaborator, den 6. Mai 1865 2. CoHaborator, 25. Juni 1865 ]. Collaborator).
De rcbuB capitalibi» Atheniensiam quae t&» fpwuä» nomine eomprehendmiittr. Bendslurgi 186S. 4.' Oster-Ptogr. des Bendsb. B.-G. (Bevidirt.)
169) Boie, Christian Friedrich VoUmar, geb. in Mel- dorF, studirtc Medicin u. proinovirle in ihr 1856 in Kiel u. ist zur Zeit practischer Arzt in Schleswig.
Articali mctncarpo-phabuigei poUicis nnatomia et pby8i<do|^ Kiliae 1856. 4.
170) Bole, Christian Rudolf, ein 1795 gestorbener Bruder des Heinrich Christ. Bole im L. k S. No. 113.
Von ihm vu ntcbt ?on dem genannten Bruder sind C. Homemanna philoao- phiscbe Schriften ans dem Dfnisehen flbereetit. Altona 1796. 8.
171) Boie« Friedrich (L. & S. No. III), trat als Gerichls- halter des GuLs Kohh ji 1832 ah; wurde später Etalsrufh, ist dr. ph. u. Gerichlshalter dor Güter liockhorn, Bolhkamp, Depenau u. Schön- böcken, \Vaternev( r>(orfr, Hossee, Kl.-Königslohrde, Deutsch-Nieuhof, Klein-Nordsce, Oppendorf, Pohlsee u. VVestensee u. lebt in Kiel.' — Yergl. N. Staatsb. M. 11, 1834, S. 700. —
Die omithologiacfaen BeitrSge n Chr. *L. Brebn» Qnüa (Jena iaS6) atelm H. a S. 97—144 u. H. 3 S. 54—70.
Vou ihm noch: Betrachtungen erweckt durch die Schrift des Etnt^raths Crnmcr. Ein Wort äu i'rcunde m. BekaniUc. Kiel, ünivers -Buchh., IS'^O {^r. 8. SS. 16.
Lebens-Abriss u. Würdigung der Verdienitc Heinrich Boies durch J. A. Su- sanna, Administrator des Reicbsmuseoms der Naturgeschichte zu Leiden. Nach dem Hollftudischen. Mit dem Bildnisse des Verstorbenen u. einem Anhang von dem Bruder desselben mitfi:etheilter Briefe: im Staatob. Mag. Bd. X H. ft, S. 857—402.
Ih den „Henen Kieler BUttem" 1644 Kot. 6, 677—693 (Ueber eine nene poli- tische fiinfheilnng Holsteins.)
Nach der Chxonik der Univera. Kiel 1831 S. 26 bearbeitete er eine dftnische Fauna, «r-
172) Bote, Heinrich (L. S. No. US). — Yergl. über ihn noch des vorhergenannten Fr. B.s Uebers. des von Susanna ver* fassCen Lebens-Abrisses Heinr. Botes im N. St. M. X H. 2 S. 357 — 402.
Von ihm noch im Neueu Staatob. Magazin I, S. 126—218 u. 4 iü— 551 Jincic, geschrieben ans Ostindien n. anf der Keise dahin.
173) Boisen, Peter Outzen (L. & S. No. 115), wurde 25. Mai 1820 Danebroo-sni ; starb als Bischof üher Laaland u. Falsler u. Predi(ifcr zu Westerburg u. Birket auf Laaland den 10. Mai 1831. Yergl. St. M. 10 S. 440. — Ersl. 1 S. 163—165 Supplem. S. 193.
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Bolien*
— likiii wurde im Frühjahr 1833 von der Geistlichkeit des Stifts Laaland u. Fal.ster ein Monument auf dein Kirchhof zu Westerburg gesetzt, worüber s. All. iMerk. 1833 No. 87 Sp. 1729.
Schrieb noch: Troestetankcr vcd Vcnncri^ Grare over Joll. U, II iAaledflJng
»f Fruo Provstindf» Sohwnr7"kopfs Dred. Khh. 1796. 8.
Plan til et landligt ÖkoicliErer-Soniinarium i Vpjtprborp. Kbh. 1802. 8. Nch;!? Vink til Vciledning for ISk tlrlixrerc i Lollami og Falster. Kbh. 1806. 8. BcKnnebüg for Landsbyskoler. Ivljh. 1812. 8.
Udvikling af de i Lterebogcn iorekommend^ Begrcbcr, sotn en Forbercdelse tU (leu egcntllge ReligioBi-UAdemiaiÜlif, tilPgemed en Anhang; Isugct oiu Sjdcn» Kbh. 1818. S. Opl. I8S1. a.
En Andagtibog, indeholdende Boennw samt kjerlige Baad og Advanler til OpbyggdM og Yeilodniiig noBhaest for AlmueD. SU»h. 1820. 1853 7. Oplag. 8. (Wurde tob Krigholm xu Ton B. 0. SnndttrOm 1884 u. 1846 iat Sehwediseho übenetzt.) Besonders abgedruckt daraus enebien: Et kjferligt Ord til den Christen, son\ gjerne Isser i sin Bibel. Bergen 1848.
Bcenncbog til Bmg i Laiulsbyskolcr, Kbh. 1824. 8.
Vor Herres og Frclsers Jesu Christi Lcrnctshistorie, cn Lsescbo;^ til Bmg for bkoJcmca yngtte Klnsse. Kbh. 1828. 4. Opl. 1840. r>. Opl. 1846. 8.
Hvad er det, der sv«ekker og tilintetpjoer det cegte Borgersind? Hvad er dcf, der styn kcr og vedligoholder det? En Taale paii Kongens l aMlseUdag. Kbh. 1831. 8.
MethodeUcre for Almuc-Uudcrviisningen. Kbh. 1834.
InMLollanda-FaUter-Stlfti-J^uidemOdeaTidenslLForb.'* Bd. 1 H. 1 8. 54— IS I (Koget om det offenttige Beligionafocdrag). BiaeBede in dinieclierSpr. in der 1828 heraugekonunenen Samnlirog von „Mindetaler OTor afd. Geh. Statsnunieter Qrere C B. D. «f Beremlow.^ Kbh. IBtS. 8. 1— aa — In „Blbebelscabett Beretnlnger^ Y, VII^X itehn von ihm Biiefo in dibiitcher Sprache. <—
174) Holten, Johann (L. & S. No. 118), den 24. Mai 1844
als Fast, zu Hansühn emerilirt, lebt in Wandsbeck. Vergl. noch
G. S. Franckes Oster-Progr. der Uusumer Gel.-Sch. 1798 S. 36 u. 37.
Von ihm noch: Worte det ewigen Lebent. OId«ibmg, Vrlaekel, 1889. 8. vm Q. 88.
175) Holten, Johann Adrian (L. 4c S. No. 119), seine
Witlwe A. C. geb. Block starb 25. August 1837. —
Von ihm noch:
Ucbcr Hamburgs Alter im Alt. Merk. 1803 No. l u. f>. Endliche Erklämug No. 9 S. 137; Responsio ad P. 249 sq. No. 20 S. 301—303.
Beitrage sar Geichächte naeerer Gegend im Jonmal Hamb. n. Altona 1809, S, S. tiq— S26. Von Hamburger Fredigem das. 4, H. 11 & 12 8. 181—192 n. 28S'-S92 (Entfafth Kachtrige aar 3. Aoagabe t. J. Wittes snverL N;.cfarr.)
176) Holten, .loliiinn Friedrich, geb. den 15. .Tali 1791 zu Mildsledt, studirte Theologie in Kiel seit Michaelis ItSlO, exa- mtnirt auf Gottorp int Jahre 181Ö (2. Char.), d. 5. Febr. 1822 Pastor in Bfiiistorfl; Hütten (eingeföhrt den 28. April).
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BiHifileliseo«
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Beitrftge inm Stwtsb. Vbig. X, 8. 148 (Was Ist Ton der sogen« wecbselsciügcn Sclraleinriehtong su Iwlteii?). — Zum Klder Corrcsp. -Blatt I83fi No. 18 (lieber weebselseidge Schnleinrielitiing); 1840 Ko. 81 (ScMeswiK-HoIsteinttclie Schalange- legenlieiteii) Ko. 45 (Sddieislicbe Bildimng daia). r- Zorn Kivshen* n. Bcholbl* 8» 1846, 8p. 188—141 (Piesbytorlal- iu Syno^lveffteiaiif).
177) Bonnieliseu, Bonn ich Andreas (L. & S. No. 121), den 6. Noveuibt r löiiB Preciiger zu Heils ii. Weisthip im Amte Ha- derslcben; den L Febr. 1849 mit Pension entlassen; slarl) den 30. April 1849. — Seine Frau f 1840, ein Sohn Joh. Christ, den 21. Octohor 1841 auf der Charit^ in Berlin. — Vergl. Neuen Nekrol. d. D. 27, S. 1091—1092.
Von ihm noeh: Ora Sanddraheds Gmndaer, es popnlier Aihandliqg. Haden- 1er» iqrkt hos H. Sennehfig, 1884* 8. 8& 84.
Bemerkaogen von Hrn. Fast. Boantiigseii über die Hagcnscbe Abhandlung von der Kuthlflge, zum Druck beordert von Fast. Ilngcn. Sundorburg 1834. 8. SS 14 (TergL Hagen) S. Neue Prov.-Bcrr. 1834 B. 535—345 u. £rlüAnmg dagegen Ton Bonnichsen in denselben Prov.-Berr. S. 511 —
178) Bootaneyert ifirgen» geb. den 29. November 1801 zu Hollbftllhuus im Kirchsp. Scbwabstedt, besuchte die Universitfit um Ostern 1824, wurde 1826 mit dem 2. Char. m. A. auf Gottorp
exauiiiiii t, den 21. Juni 1827 adjunct. uüiiist. bis lö30 u. den 22. August 1827 Ganiisonspredigper in Kiel, den 26. Febr. 1834 Pastor in Marne, stnrb 18. Juni 1838. — Vergl. die Biographie im Vorw. der „Predigten.'*
1) Worte an Jemandes Grabe gcspro.chen, anf bekannte VeraDlassang dem Dmck
überfreben. Kiel, Mohr, 1820. 8. RS. 7.
2) Fredigten. Mit Vorwort o. Biographie Bookmeyors Ton Clans Harms. Altona 1839. 8. X n. 363 SS.
170) Booth, George Godfrey, geb. den 12. Mai 1802 zu Flottbeck ) Bruder des Folgenden. Lebte als Particulier auf seinem Landsitze In Flottbeck u. gehdri nicht zur Firma ^Jame0 Bootii de Söhne**. Br.war 1848 bis 1850 Abgeordneter zur schleswig-hol- steinischen Landcsversanunlung. ^ Vergl. Lexic. der Hamb. Schrift- steller S. 838—339.
Sieg der Rose ,fK6nigin von D inemark durt h iMithüUung der Anschläge des Frofessors J. G. C. Lehmann. Taris 1834. 8. SS. 28.
180) Bootll, John Godfrey, geb. den 19. Nov. 1800; sein Vater James Boolh siedelte aUs Schottland auf Veranlassung des Barons V. Voght nach Flottbeck über, wo er Baumschulen und Treibereien anlegte. Diese erhiell nach des Vaters Tode ( • . . > uMer J. Godfr. lieben seinem Bruder. Die Verdienste unseres Boolhs am die Horli- cultur wurden allgemein anerkannt. Er war Mitglied fest aUer anf Acker- und Gartenbau bezugll^Aen Gesdlschaflen, auch R. des Wasa-
DigitlZCü by
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onleiis, sowie seil 10. Juni 1841 R. v. D. Er starb den 14. Sep- lember 1847. Vcrh. mit . . . geb. de la Camp. (S. Neuen Nekrol. d. D. XXV. S. 612—613 Lexicon d. Hamb. Schrinütciler 1. S. 339—341.
1) James Buoth & Söhne gegen Prof. Lehmann» als Director des HMnburgischra botaniechcn Gartens in Betreff der Frachtroao nKöoigin v, DAnemark". (Znm Besten der Armen.) Altona 1833. 8.*)
8) Jnmes Booth & Suhno in Ervriderang auf Prof. Lehmanns Öffentliche £r- kläning vom -i. u. 3. Deccmuor 1S33. Altona 1833. 8.
3) James Boolh & Söhne in Erwiderong ouf die Schrift, betitelt: „Ueber die Schrift der Herren Booth & Söhne gegen den Herrn Prof. Lehiimnn." Alt. 1833. 8.
Vergleiche femer „AUonacr Merkur" I8v14 Nu. 13 Sp. 231 u. 1834 No. 89.
4) Gewichtiges Nachwort t. Jnmes Booth & Sohne (18;i4). 8. 18 SS. Steht hinter seines Bruders George Booth Schrift: Sieg der Rose ,,Rönigin v. DSnenuurk***
5) Dos Herrn dr. Siemcrs Vermittlung docnmentirt dargestellt. Altona 1834. 8.
6) Uebcr Anlc<;iinp^ n. Erhaltung eines englischen Bosens Uhr unser Klima. Mit 1 Abbildung. Ilnmbnrg 1837. 8.
7) Notizen über einige ausilanernde Holzarten; im Archiv des Hamb. Vereins f. den Gartenbau v. 1837 S. 19 ff. u. v. 1838 S. 12 — 21.
8) Verzeichniss der Kiefern- u. Tannen-Arten ausgestellt f. die Versamml. deutscher Land- n. Forätwirthe zu Doberan. Hamb. 1843. 8.
9) ReglenHoit f. d. Löschanstali in London, mit dnen^ andeutenden Vmoit id Bcviehnng anf Hnmb. (Als Mannscript gedr.) 1848. 4.
10) Eine Schrift: „Yersetchniss n. Bericht der in den schottlBchen Kulturen nid^l vor- kommenden Speeles u. esgenthflmüchen Variettten von Laub- u. immergrftnenden Strftttchen, sowie von läerenden Forstbaumarten, welche dem Klima des Lande« angemessen sein müssen** erhielt von der schottischen Horticultui^gesellsehafik in Edinburg den 1829 gcsteUteo Freis. (Ob gedruckt?)
181; lSo4»y.<^eil, Jens, (L. Ä: S. No. 1382) gehören 1765 zu Keitum auf der Insel Sylt. WKlmctc sich von Jug^ond auf dem Seemannsweson. Durch Geschick und Eifisiclit bald Schiüscapitain erwarb er sich bedeutendes Vermögen. Bei vorgerückten Jahren Landesbevollmächtigler seiner Heinialhinsel. D. M. Starb den 8. Marz 1838 zu Keitum. Verh. mit Sarah, Tochter v. N. Pieters, Mutterschwester v. Uwe Jens Lornscn. — Eine Tochter Marie E. war verh. mit Jens Bleichen. — An seinem Grahe hielt dr. 6. N. Wülfke eine nachher gedruckte Rede (S. Kieler Corresp.-Bl. 1833 No. 64 S. 396. Nekrolog der Deutschen XI S. 166—167. N. St. Magazin IV, lö3(i, S. 323, X 503).
♦) Es erschienen in diiscr Angelegenheit noch: Uebor zwei Schriften der Herren Booth u. SOhne gegen Um. Prof. Lehmann v. X— r. Hamb. s. a. Der
Kosenstreit an O** v Neos v. Kscnbcck (aus der Flora 1834 25 2r.) Sieg der Rose Konifjin v O.incniMtk dtnrh Enthüllung der Auseiiläge des Prof. TaH- mann, von George Buoih. i^aiis JS34. 8. Darlegung meinet' Verhandlung mit Hrn. John Boo^ v. dr. Siemm. Altona 1834. 8.
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■orelierfl« 73
Vun ihm in Michelsens ii. Agmusüons Archiv f. die Staats- u. Kirchcngeschichtc Bd. 1 H. 1 (Kiel 1833) S. 259-261 (Die SilUr Burg-Rudera.)
In Fiilckb Neuem Staatsb. Magazin I, 1833, H 1, 8.3^2—330 (Noch cini^^e uachtrüLglicbe Bemerkungen über die uUgetucine Brandcassc iur d:e Lanüdisiricte der Henogthftmer Schleswig u. HolBtein.)
182) Borcitera» Jacob, geb. den H* September 1806 zu Groven, Kirchsp. Liinden in NpFderditfamarscheii, Sohn des Seemanns Tönnies Didr. Borchers u. der Hargar. geb. OU. Tondemscher Seminarist, examinirll829 (I.Char.), 1830 Lehrer in Landen, 1841
in Beidenfleth, 1852 Organist u. Lehrer in Süsel.
Gab heraus mit F. F. Baevel : üebungsbufb för den UntorHcht in der deutsch. Sprache n. im schriftlichen Gcdunkcnausdruck, H. l : h m die Hand der Öchüler in ElementarclaBaen, H. 2: Für die Hand der Schüler in den Mittelclatten. Kiel, C SchrMer & Co.» 1856. 1867. 8. 88. 69 n. 112. Bee. Schnlbt t die Hentog* tbümer XIX, 8. 1S6--IS8 n. 8. 811—8.13, dei 9. Heftes dea. XXI 8. S98 n. in SchnlseiUing 1857/58 No. 80 Beil.
Iii A. P. 88tikimu Sehntseitimg 1858/59 No. 21 (Bemerkungen ni dem von
ihm mit DftYel henmegegebenen Uebnngiibiieh.) — (Bevidirt)
<
183) Bordiert, Heinrich Gottfried (L. u S. No. 123). Er war. wie Sehr. S. 774 anijiobt, den 4. Januar 1746 zu Altona geboren (was im K. fehlt), war zuerst Lehrer der Garnisonschule zu Gltickstadl, dann Rector der lateinischen Schule in Itzehoe, 1798 2. Prediger zu Rellingen, im Mai 1817 in Gnaden entlassen u. starb den 20. Juli 1823 bei seinem Schwiegersohn, dem Pastor Lange in Südcrhastedt, Dithmarschen. Yerh. mit . . • geb. Paulsen aus Itze- hoe. — ; Nach Schröders handschr. Zus&teen. YergL Rassmanns Panth. S. 32. Itzeh. WochenbL 1847 N« 12 Sp. 476.
Von ihm noch:
£iu Frograrara zu des Hecheumeisters Marcus liuudt 50jährigcm AmtijubililLuiu 1782. Vergl. Schlcsw.-Holst. Anzs. 1782 S. 487.
104) Borclimann, Johann Friedrich, geb. den 8. Mai 1827 in Giückstadt, Sohn des Conditors Heinrich Konrad Ferdinand Borchmann u. der Marie Theodora Wilhelmine gebome Wichmann; gebildet auf der Gelehrtenschule in Glüciutadt u. auf dem Schullehrer- Seminar in Segeberg; 1849 u. 1850 Soldat in der Schleswig-Hol- steinischen Armee, bis 1855 Hauslehrer zu Gross-Wesseck bei Ol» denburg, bis 1 868 Schullehrer in Siellau, Krchsp. Alt-Rahlstedt, bis 1863 Vorsteher einer Lehranstalt in Trittau, 18G6 Lehrer in Witz- have, Kirciisp. Trittau.
Ilolstciniscbe Flora. Ein Taechenbnch znm Bestimmen der einheimiechen rbancrogamcn. Kiel, C. Schröder & Co., 1856. 12. VIII u. 270 SS.
Eine Ansah! lyrischer Gedichte in veiecbiedencn Zeitschriften. — (lievidiri.)
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74 «•rgli»r.
185) Bor^E^-holf, llerman Friedrich, studirto Medicin, 1833 Candidat derselben und in Eckernförde practisiread, promo- virtc in ihr in Jona und war 1837 Arzt (Badearzt) auf der Insel Föhr (nach dem Staatskalender; aber nicht lange, wie dr. EckhoiT ttns mittheilt).
1) BemerknngeD ftber du Baden ndt besonderar BniehnDg auf die Bekernldrder Seebado-Anstalt bei Borbyc Schleswig, Thst-Inst^ 18S9. 8.
S) Das WilliclmiDeii-Seelwd auf der In d IT^^hr in derlf^rdaee in atf nem gtgen- wftrtigcn Ziutanda. Altona 1837. 8.
186) Bornemann, Johann Friedrich Christian (L.4tS. No. 125), Pirector u. Miteigenthflmer des goldberg er Gesund- brunnens in Mecklenburg.
187) Bornlioldt, Nicolaus Gottlieb, 1835 Schullehrcrin
Heidtkaiiip bei Rcinfeld.
Schnlgebcte. 1835. Anges. im Alt. Merk. \S^:> No. 3.
188) Botter, J. J., geb. auf Helgoland; Segebergcr Semi- narist, cxaminirt 1849 (IL m. r. A.), Gehülfslehrer in Elmshorn bis 1851, Lehrer zu Avendorf auf Fehmarn, 1852 Elementarlehrer zu Stockelsdorf, 1856 Lehrer in Linden, Krchsp. Henstedt, Norderdith- marschen, jetzt in Süderheistedt, Krchsp. Henstedt.
Im Scbleswig-HolsteiniscbeB Sdralbhitt Zill, 1851, 8. 556—565 (Hr. Schau- mann n. der Unterricbt in der Geometrie) XIV, 1852, 8. 304—317 (Die Geometrie in der Volksschule); XXI (1859) S. 677—690 n. XXII, 1860, 8. 307—237, 8. 439—455 (dr. BftchoerB Kraft n. Stoff).
189) Boye, Philipp, geb.inMölfai im October 1768; practi- sirte als Arzt anfangs in seiner Geburtstadt, war 1818 u. 1814 Militairarzt bei der hanseatischen Legion u. lebte dann als medi-
cinae prncticiis in Hamburg, in der Folge aber in Sillenson im Königr. Hannover. — VergL Lexicon der Hamb. SchriflsteUcr S. 361— 3G2.
1) * Der Hausarzt. Ein Trcund ti. llnthcfcLcr für llausvater n. Landwirthc bei NothfäUcn, wo die Hülfe (\cn Arztes fehlt od. in solchen Krankheiten, welche ohne dcsäcu Beih&lfc geheilt werden können. Von einem praktischen Arzt. Hamburg 1811 u. 1815. 8. Es folgten noch mehrere Auflagen.
2) FhannaeeatiacbeB Foramlar ftr die Hililftr-SpiMer. Aue dem FransOsliehen ftbereettt Hamburg, Hoffmann, 1811.
8) * Feldntg der Hanseaten in deo JaJiren 1813 vu 1814 od. avthentische Ge- Mhiofate der von den Ireiea 8Mdten Hambnig, Lft1>eek n. Bremen errichteten Legion. Von einem Angsnaeagen. Hll 1 Knpfer. Hambvg, W. Leon, hardt, 1815. 8.
190) Boyens, Johann, aus Catiiarinenheerd in Eiderstedt, studirte Medicin u. promovirte in ihr 1838 in iQel, war Arzt in Emmclsbüll u. lebt gegenwärtig als practischer Arzt in Gl&cksburg.
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De fumuo naturae medicatricis Qjuliininc. Kiliae 1838. 8. Einige Pieccn belletristischen Inh ilts iu Tagesblättern.
lyi) Boysen, Adolf Jusias (L. &S. No. 127); war 1834 Interiins-Physicus für Glücksladl w. Krempe a. Krempcrmarsch und wurde als solcher den 25. Mars 1855 wieder ernannt; ist im M&rz 1857 gestorben. ^
Die im Ii. A B. genannte Imingaiml*I>iM6rtiitiott ist rem Jabw 18Sf (delit tSl2).
192) Boysen, Andreas (L. & S. No. 128); er war zu Avelofl geboren u. Sohn des dortigen Predigers Andreas Boysen (f 20. Jan. 1845); war 1828 zu Wragaard im Gute Clixhüll Haus- lehrer tt. ist seitdem gestorben (Mitgetheiit vom Lehrer Rickmers).
Von ihn noch: Dm Tranbemlifdieik Bittergediqhb I^tthiMk iaS9. 8. ' Die von Ihm 18S8 aof Snbwsription nngekflodigten GMiiehte: Blatt-, a. BiAthen- Snotpen W I#emo meines XiObens soUen erst^ienen sein.
193) Boysen, Andreas Johannes (L. d:S. No. 129); den 30. September 1830 Prediger in Slarup u. Grarup. Er starb den 21. Oclober 1850 im 68. Lebensjahre. — Yergl. Neuen Nckrul. d. D. 28, S. 663—664 Alt. M. 1850 No. 263. Erslew I S. 191 u. Supplem. I S. 219, wo einzelne nähere Biographica u. Genealogica.
Von ihm noch: de lingua danica observatiunculae qu^cdam cum spccimine vorsionis danicae CatuUi carmiois de coma Beranices. Sl«svici lt30. 4. (Nicht im Erslew.)
In der Lyna 1844 No. SS (Bondestanden). — Biozelaes im Itsehoer Wochen* blau 184C lio. 48. — "
, 194) Boyiien, Jasper (L. d: S. No. 131.)
In den von ihm u. seinem l^.[ uder Diedrich Boysen (L. & S. No. 130) her« ftusgcf^bcnen Beiträp;en zur Verbesserung des Kirchen- u. Schnlwcscns in prote- stantischen LEnilcvn (Altona 17'i7 - 1799. 8.) ist von ilini noch: Bd. 1 IL 1,
5. 53—90 (Einige Bemerkungen, Vorschläge u. Wünscliu in Absicht auf die Bil- dung der VoncsachnUelnrer).
195) Hoyren, Johannes AVilhelm, g-ob. den 24. Januar 1834 in Neuenkirchen, Sohn des Predigers Booy Boysen das. u. der Maria Johanne, geb. Tychsen; besuchte die Meldorfer Gelehrten-* Schule und die Universitäten Kiel und Berlin, promovirte als dr. philos. in Kiel gegmi Ostern 1860,^ war 1860 — 1862 Erzieher der Kinder des trafen Schwerin aaf Schwerinsburg in Pommern, 1862 bis 1864 Lehrer .an der Klostenckule 2U Bossleben, von 1864 Leh- rer am Gymnashim inim Kloster U. L. F. m Ma^eburg, 1865 den
6. Mai 6. Lehrer in Meldorf, mitrelend Michaelis desselben Jahres, den 1. April 1866 5. Lehrer daselbst.
Lcedcr uii Stückschcn in Ditmarschcr Platt. Leipzig, Brocklian? , 1865. 8. £ec Kieler Zeitung 18(»5 No. 227 n. 228 (t. £. Qroth> (BeTidirt) —
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4
76 Mojnem»
196) Boysen, Jftrgen Gottlob Anton {h.4cS. No. 132); lebt noch als Arzt In Tondera. — Seine Mutter Anna Maria Agneta geb. Gerkens, naebh. verb. Nissen f den 37. März 1825 in Altona.
^ 197) Boysen, Nicolaus Theodor, geb. den 2. Febr. 1797 SU Witzworth, Eiderstedl, Sohn des Diaconus Jasper Boysen (f als Consistorialratli u. Pastor in Borsfletb den 26. Juli 1818); besuchte die Schule in Schleswig von 1806 bis 1813 (Rect. Esmaroh), studirto Theologie zu Kiel seit Mich. 1813 bis dahm 1814, Göttingen bis Ostern 1816 u. Kiel von Ostern bis dahin 1817, examfnfrt anf Gotforp Michaelis 1820 (1. Char.); den 6. April 1823 Pastor auf St. Michaolis-Don, den 10. Odober 1824 Pastor in Seliosledt (12. Febr. 1825 einge- führt), den 3. Juni 1831 Pastor am Dom in Schleswig (eingefülirt den 31. Juli); Probst für Gotlorp, Mitglied des Examinations-Collc- giuins bis 5. August 1834; den 5. August 1834 zweites geisti. Mit- glied des Gottorper Oberconsistoriums, den 14. Novbr. 1837 — 1840 u. den 26. Novbr. 1841^1846 geisti. Mitgl. der Schleswigschen Ständeversammlung, den 28. Septbr* 1839 bis October 1848 R. v. D., 1848 — 1851 Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Landesversamm- lung; I.August 1850 als Pastor u. Probst entlassen, privatisirte in Wandsbock, den 6. Decbr. 1851 Pastor prim. an der St. Jacob!- Kirche in Stettin. — (In Michlers Verzeichniss ist er angeiuhrt als Feldprobst der Schleswig-Holst. Armee v. 5. Auff. 1850 an bis 27. Febr. 1851. In der Revision hat der Autor diese Bemerkung ' gestrichen und dafür «privatisirte in Wandsbecii^ geschrieben.)
I) Ein Anfangsgebet bei der SOjabrigen Jubelfeier des GeneralfcperiQfteiidenteii Adlsr in der Denkechrift diese Feier belareffend. (Schleswig 1833. 8.)
3) Die Gnade Jesu gegen die Sflnder. Prcd. am 3. Sonnt. Trinit. über Xuc. 15, V. 1— lOr in C. W Broderscns 30 Predigten Ton 30 Predigern Sebleevrig-
Hohteins. (Itzehoe 1842. 8.)
In GnrdthanscTTs ^Eidora** 1S24 ein kleines AnAgrorom. — Eine Rede am Grabe des liectors Olshauscn im Sohlcswigcr Wochenblatt im November 1885. —
Ansserdem ein ptuu Tractate resp. für Kinder u. alto Männer o. Trauea ohne Ort u. Datum. (Revidiit.) ^
198) Boy^seii, Faul Johann Friedrich, geb. den 6. Juni 1803 in Heide, Sohn des Provinziaiehirurgen d(T Landsohaft Norder- ditmarschen Georg Wiebers Boysen n. der Gatharina geb. Arcus in Heide; besuchte 1S17 bis 1821 die Meldorfer Gel.-Schule, Ostern 1821 bis dahin 1822 die Universität Kiel, von Ostern 1822 bis dahin 1823 Bonn, im Sommer 182$ Heidelberg, u. wieder Kiel von Michaelis 1823 l)is dahin 1824, war vom Herbst 1824 bis Anfang 1828 Landvogtei- Secrelär in Heide, von 1828 bis 1838 Kirchspicivogt InBüsum, von
...... ^le
Braaflch«
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1838 bis 1852 LandTOgt von Norderditmarschen, vohi Herbst 1848
bis Frühjahr 1 849 M%lied der gcnieinsainen Regierung, vom Früh- jahr 1849 bis Januar 1851 Chef des Departements des Innern unter der Staüiiaiterschaft, seit Februar 1853 Bürgenncister in lliidesheinn. (Erhielt als Zeichen der Anerlvennung im Oclobi r 1865 einen werth-* vollen Tafelaufsatz von der Bürgerschaft ia Hildesheim). —
* Die ZolUMlMlt SQder- n. Hoidef^I^himncliei». HeMe 1886. 8. (Von de« beidm AbbaadlangOB itt «Jb« voa ihm, die «ädere vom Leadrogt Lempferk)
* YorachlAge mr Erbaming eines neneii Hafigeftngnuece u. einer neuen Zwang»« «rbeitBanstnlt filr die Landadmft Norder-Pilhmanehen. Heide 1848. 8. IV u. 8S. &18 mit Tabellen.
Sammlung auf die Stadt Hildeshcim bcxflglicher Oeseise, Statuten n* Ter- IttgQngen. Hildesheim, Geratenberg'sche Buchhandlung, 1861. 8.
Lieferte mancherlei kleinere Aufsätze über Geinoindc-Angclepeuheiton in Heide in der dort herausgegebenen Bitmnrsischen Zeitung von deren Beginn im Anfang der 30gcr Jahre bis zum Jahre 1848; sowie der Hildesheimer Gersteuberg'echen Zeitung o. dem dazu gehörigen Sonntags' Blatt aber locale Angelegenheiten. (Hevidirt.)
199) Braaflieht C. H., Oeconom auf Cigmarfelde.
Welche Fruchtfolge verdient den Vorzug für Holsteins Wirthschaften, je nach- dem eine 5, 6, 7, 6, 9, 10, II od. I Sschl&gige Wirthschaft inifrage steht. Eine Concurrenzschrift. Oldenburg I86I. 8. SS. 83.
200) V. Brackel, Adolf Friedrich^ geb. am 27. Febr. 1811 zu Rendsburg, Sohn des Obersten u. Regimentscommandeurs des Holsteinischen Infanterie*Regiments zu Rendsburg Andreas Ju- lius von Brackel u. der Elisabeth geb. Hahn aus Aarhuus; empfuig den ersten Unterricht beim damaligen Privatlehrer, späteren Rector der Rendsburger Gelehrten- Schule Kramer, dann in der Rendsburger Bürgerschule beim Rector Pähl u. in der Gelehrten-Schule von Con- rector Lucht, Collaborator Sörensen u. Rector Brodersen, . studirte Jurisprudenzen. Nalionalöconomie in Kiel, Heidelberg u. München von Michaelis 1829 bis dahin 1833, von 1834 bis 1842 Auditeur beim Holsteinischen Infanterie-Regiment in Rendsburg, 1842 bei der sog. Reorganisation der Armee zur Disposition gestellt, spater wieder als, Rechnungsführer beim 14. Infanterie-BataiHon zu Rendsburg re- activirt u. aüshAlfswefse als Oberauditeur u. Brigadeanditenr benutzt, dann beurlaubt, um seine ganze Zeit dem Bau der Rendsburg-Neu- niünster, sowie der Projectirung der Rend^iburg- Schleswig-Flcns- burgor Eisenbahn u. den Rendsbnrger Cominunal-Chausseebauten zu widmen bis 1848. Im März 1848 übernahm er von der provi- sorischen Regierung das Oberkriegscommissariat, bis das Kriegs- ministerium errichtet wurde u. von 1849 an das Actuariat des Amts
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Br»elieiilioefl.
Neuiiiüiister bis 1. Mai 1852; von August 1852 lii.s September 1853 Expedient u. dann Directious-Oomiiiissar bei der Thüringischen Eiscii'** bahn, von September 1853 bis April 1858 Director an der Wiihelms- Bisenbahn in Ratibor u. vom L Aprii 1858 Special -Director der Schlesischen FeuerversicherungsgreseHschafl in Breslau.
1) Bendaburg-Sthltiswig-Flensbnrger BiMübahn. Darlegung der Yerkehrerer- bSltaisw dieser Ei8enbahii>AiiIii|(e. Schleewig» M. Brubn» 1S45. 8.
9) Zar EJaenbahnfirage der Heraogthümer SdUeiwig a. Holst«n. Altmut KObner, 1847. 8. SS. 18.
Im Nenen Staatib. Magazin v. Falck YU, S. 209—500 u. & 331—403 Ton ihm übersetzt: Acten«tückc betreffend die zMrischcn den Finanzen u. der Nn- tionalbank streitig gewordene Frage: ob die ungefähr 12 Millionen betragende Summe, welche das Bank-Institat in Altona als dessen Antheil an der Zettelscbnld der Nationalbnnk theils bezahlt, theils noch zu bezahlen hat, in dem Beitrage der Finanzen zur ZittcleinEiehung gekürzt worden müsse, — Im Rcndshurger "Wochen- blatt von 184Ü